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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Dollar-Note mit Piratenkopf © caro Lupe
Der Schaden, den Piraten anrichten, liegt weit über dem, was sie erbeuten. Sie schaden vor allem dem Welthandel und verteuern letzlich die Produkte für die Verbraucher.
Globale Bedrohung
Die Kosten der Piraterie
In der Straße von Malakka, Indonesien, haben Piraten heute einen schweren Stand. Dafür machen sie sich in Afrika breit, neuerdings auch in Westafrika. Der Schaden, den die Piraten anrichten, liegt weit über dem, was sie erbeuten.
5000 Piratenangriffe gab es weltweit seit 1984. Damit erlebt ein Verbrechen eine Renaissance, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Tatsächlich haben die Piraten von heute wenig Ähnlichkeit mit ihren berühmten Vorläufern. Aber immer noch geht es um Raub, Wege- oder Lösegeld.

Der Schaden, den die Piraten anrichten, liegt weit über dem, was sie erbeuten. Die Einbußen der Schiffseigner werden auf bis zu 12 Milliarden Dollar werden geschätzt. Jenseits des materiellen Schadens gab es allein 2011 35 Tote auf Seiten der Besatzung.

Ziel sind die großen Handelsrouten
Die Piraten greifen an, wo am meisten zu holen ist: Bevorzugt an großen Handelspassagen. 280 Mal allein im vergangen Jahr. Das Piracy Reporting Center, eine Art Piraten-Beobachtungsposten der Internationalen Seefahrt, hält auf einer Karte fest, wo aktuell angegriffen, geentert oder entführt wird.

Um Indonesien herum haben die Angriffe zuletzt abgenommen, die Straße von Malakka, ehemalige Piratenhochburg, wird heute weniger häufig heimgesucht. Ein neues Problemfeld ist die Küste Westafrikas und der Golf von Guinea. Hier geht es vor allem um Ölraub.

Und dann sind da noch der Golf von Aden und die Gewässer um Somalia. Sie gelten nach wie vor als äußerst gefährliches Piraten-Gebiet, auch wenn die Zahl der Angriffe im letzten Jahr nachgelassen hat. Hier wird ein besonderes Geschäftsmodell gepflegt: Die Entführung ganzer Schiffe und ihrer Besatzung.

Sendedaten
makro
"Die 'Piraten AG'"

Freitag, 8. Februar 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung
Die "Piraten AG"
Die Piraten sind zurück. 5000 Angriffe gab es weltweit seit 1984. Damit erlebt ein lukratives Verbrechen Renaissance, das längst als überwunden galt. Mit erheblichen ökonomischen Folgen. Freie Beute statt freier Handel!
Archiv (06.07.2012)
Die "Piraten AG"
Das Hase-und-Igel-Spiel vor Somalias Küste zwischen Nato und lokalen Habenichtsen geht ins fünfte Jahr. Ein Ende ist nicht absehbar, denn die Habenichtse sind Somalias einzige echte Devisenbringer.
Schwerpunkt
Schifffahrt
Schwerpunkt
Afrika