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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Seilbahn von Doppelmayr © A.Savin, cc-by-sa-3.0 Lupe
Mehr als die Hälfte aller weltweit installierten Seilbahnen stammen vom österreichischen Traditionsunternehmen Doppelmayr.
Starke Unternehmen
Die Stärke von Österreichs Wirtschaft sind seine Unternehmen. Ähnlich wie in Deutschland gibt es einen gesunden Unterbau vieler kleiner und mittelständischer Firmen. Das hilft, schwierigen Zeiten abzuwettern.
Das, was das Unternehmen Wolford in Bregenz herstellt, ist auf der ganzen Welt begehrt: Kesses fürs Bein und den Rest des Körpers. 300.000 Kilometer Garn werden hier jeden Tag verstrickt, die Textilien in mehr als 60 Länder verkauft. Vor allem den chinesischen Markt hat Wolford jetzt im Blick. Es ist eines von vielen Vorzeigeunternehmen Österreichs, die dem Land dabei helfen, der Eurokrise erfolgreich die Stirn zu bieten.

Das Bruttoinlandsprodukt wächst und ähnlich wie Deutschland gilt die Alpenrepublik als sicherer Hafen in nicht gerade einfachen Wirtschaftszeiten. Die Zinsen, die Österreich für seine Staatsschulden zahlt, gehören zu den niedrigsten im Euroraum.

Österreich ist klein, hat rund 8 Millionen Einwohner, weniger als Baden-Württemberg. So klein zu sein, kann durchaus ein Vorteil sein, sagt Margit Schratzenstaller vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung. Aber das ist natürlich nicht alles: "Grundsätzlich ist es so, dass die Wettbewerbsfähigkeit in Österreich hoch ist, dass die Widerstandsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft einfach gut ist", sagt Ökonomin Schratzenstaller. Das habe dazu beigetragen, dass Österreich gut durch die Krise gekommen sei.

Hidden Champions
Es sind immer Unternehmen, die eine Wirtschaft erfolgreich machen und das kleine Land kann mit einigen ziemlich großen aufwarten. Zu den größten Firmen zählen der Öl- und Gaskonzern OMV, Red Bull, Swarovski oder Magna - der Autozulieferer, der einst bei Opel einsteigen wollte.

Die wahren Gipfelstürmer aber sind nicht die großen, sondern kleine und mittlere Unternehmen. Sie sind oft Weltmarktführer in ihrer Nische, wie der Seilbahnbauer Doppelmayr. Die Technik des Familienunternehmens findet man nicht nur auf Alpengipfeln - mehr als die Hälfte der Seilbahnen weltweit stammen von Doppelmayr. Hochspezialisierte Unternehmen wie dieses sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, sagt Ökonomin Margit Schratzenstaller: "Über 99% der Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen, zwei Drittel der Beschäftigten arbeiten dort und sie sorgen für ungefähr 60% der gesamten Wertschöpfung."

Glücksfall Osterweiterung
Wovon die gesamte österreichische Wirtschaft stark profitiert hat, ist die Osterweiterung. Anfang der 90er Jahre fiel der Eiserne Vorhang, gut zehn Jahre später wurden viele osteuropäische Länder Mitglieder der EU. Österreich nutzte seine geographische Lage und seine historischen Verbindungen, fasste Fuß auf den Wachstumsmärkten in Osteuropa und schob seine Wirtschaft damit kräftig an.

Doch jetzt hat die Krise vor allem den Osten erwischt. Österreichs Unternehmen schauen deshalb auch zunehmend in andere Richtungen: Nach Südamerika, Indien und natürlich nach China - ein Markt, auf dem der Strumpfspezialist Wolford vom Bodensee schon unterwegs ist.

Sendedaten
makro
"Wirtschaftswunder Österreich"

Freitag, 25. Januar 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung: Österreich
Wirtschaftswunder Österreich
Wuchtig trotzt das Wiener Burgtheater den Unbilden der Zeit. Diese prüfen auch Österreichs Wirtschaft mit ungewohnter Härte. Die Handelspartner in Osteuropa wanken. Trotzdem läuft es nicht schlecht.
Schwerpunkt
Europa