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Vorschau
21.06.2013
Die neue Wohnungsnot
Nachdem Deutschlands Immobilien-preise viele Jahre hinter anderen Ländern zurückgeblieben sind, holen sie jetzt kräftig auf. Der Grund: Das Niedrigzinsumfeld treibt viel Geld in Sachwerte.
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© ap Lupe
Währungskriege
Fliegt der Euro mit lautem Knall auseinander, stirbt er einen leisen Tod oder erlebt er bald seine Auferstehung? Der Dollar immerhin ist als Leitwährung wieder unumstritten. Doch China rüstet seinen Yuan bereits zum großen Sprung.
Eine Billion ist eine Zahl mit 12 Nullen. So hoch ist der Kredit, den die Europäische Zentralbank den Banken zuletzt gewährte, um den Euro zu retten. "Dicke Bertha" nennt die EZB diesen Megadeal in Anlehnung an eine deutsche Riesenkanone aus dem Ersten Weltkrieg. Heißt das etwa, die Eurorettung ist zu einem reinen Zahlenkrieg verkommen?

Gleichzeitig ist um die Weltleitwährung ein Kampf entbrannt, denn wer die Leitwährung stellt, bestimmt die Weltwirtschaft. Jahrelang war der Euro dem Dollar dicht auf den Fersen, jetzt wollen die Chinesen ihre Währung Yuan zur internationalen Leitwährung aufbauen und den Amerikanern damit Paroli bieten.

Im Rahmen der 3sat Themenwoche "Die Magie der Zahlen" blickt makro auf den globalen Krieg um Billionenbeträge.

Euro: Ausweg Parallelwährung
© dpa
Der Euro steckt in einer tiefen Krise. Längst ist diese Krise keine rein wirtschaftliche mehr, sondern auch eine politische. Denn: Die Währung spaltet den Kontinent.
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Dollar: Wichtigste Währung der Welt?
© n
Im März 2009 treffen sich 60 Experten aus Militär und Finanzwelt an einem geheimen Ort in den USA um einen Krieg zu simulieren. Doch dieser Krieg soll nicht mit Panzern, Flugzeugen oder Armeen geführt werden, sondern - mit Geld.
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Brasilien: Fatale Stärke des Real
© n
Der Karneval in Brasilien spielt jährlich Millionen ein und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch statt von heimischen Kostümschneidern kommen die bunten Glitzer-Kostüme immer öfter als billige Importe aus China.
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Yuan: Auf dem Vormarsch?
© reuters
Der Warenhandel Chinas wird zukünftig nicht mehr über den Umweg Dollar abgewickelt, sondern direkt über Yuan. Zukünftig soll dies sogar für Rohöl gelten. Wird der Yuan dem Dollar gefährlich?
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Sendedaten
makro
"Währungskriege"

Freitag, 17. August 2012, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Moderation
© ZDF Kerstin BänschEva Schmidt
Studiogast
Dirk Meyer
Prof. Dr. Dirk Meyer ist Inhaber des Lehrstuhls für Ordnungsökonomik an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg. Er hält die europäische Währungsunion für nicht überlebensfähig und plädiert für eine planvolle, einvernehmliche Desintegration der Eurozone.
Schwerpunkt
Finanzkrise
Das Platzen der amerikanischen Immobilienblase brachte ein gewaltiges Kredit-Kartenhaus zum Einsturz. Die folgende Pleite der Investmentbank Lehman Brothers führte das Weltfinanzsystem an den Rand des Kollaps. Bis heute zahlen wir an den Folgen.