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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© dpa Lupe
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Die Macht der drei Streifen
Das Geschäft des 3-Streifen-Imperiums brummt. Mittlerweile ist Adidas das zweitgrößte Unternehmen seiner Art - und dem Marktführer Nike dicht auf den Fersen.
Im Testzentrum des Sportartiklers Adidas haut Kollege Computer die Fußbälle unbarmherzig ins Netz. Hier sitzt jeder Schuss. Auch der EM-Ball "Tango 12" musste diese Prozedur über sich ergehen lassen. Zwei Jahre intensiver Entwicklungsarbeit hat Adidas in "das Runde" gesteckt, damit es möglichst gut in "das Eckige" kommt und selbst bei zentimeterhohem Regen auf dem Rasen noch regelrecht am Fuß klebt. Viel Aufwand für ein Sportgerät. Doch 2012 gehört die EM für Adidas zu den wichtigsten Terminen. Neben dem Turnierball stammen auch die Trikots der deutschen Mannschaft und die Leibchen von fünf weiteren Teams aus Herzogenaurach.

Egal, wer am Ende auf dem Platz der Sieger sein wird, im Laden gewinnt definitiv Adidas. Millionenfach sollen die Trikots als Fanartikel über den Ladentisch gehen. Stückpreis: 80 Euro. Für Adidas bleiben davon 15 Euro Gewinn, so "Der Spiegel".

Von Kopf bis Fuß durchgestreift
Das Geschäft von Adidas brummt - auch dank einer gut geölten Werbe-Maschine. Jährlich gibt der Sportartikler rund 13 Prozent seines Umsatzes mit Schuhen, Shirts und Schals für Marketing aus, um Freizeit-Athleten von Kopf bis Fuß durchzustreifen.

Prominente Kicker müssen übrigens nicht auf schnöde Ware von der Stange zurückgreifen. Die Schweinsteigers, Kakas & Co. bekommen ihre Schuhe von Adidas maßgenau auf den Fuß genäht. Hunderte Paare verlassen jedes Jahr die deutsche Spezialfertigung. Für die Stars natürlich kostenlos. Adidas zahlt Millionen dafür, dass sie sie tragen.

Für den Sportgiganten ist die Fußball-EM nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern ein gigantischer Laufsteg und die Einnahmequelle des Jahres. Schon vor dem Anpfiff verbucht man in der Konzernzentrale rund ein Viertel mehr Umsatz im Kickergeschäft. Am Ende der Saison sollen dann rekordverdächtige 14 Milliarden Euro auf dem Konto stehen.

"Neo" für die Generation Facebook
Adidas will aber auch abseits des Sportplatzes den Wettkampf vor allem um junge Kunden gewinnen. Mit dem Label "Neo" greift Adidas nach der Generation Facebook. Neo ist bunte Mode, preislich deutlich unter der Kernmarke angesiedelt. Im Monatsrhythmus wird die Kollektion aufgefrischt, haben die Kunden die Qual der Wahl. Wer unentschlossen ist, kann vor einem überdimensionalen Spiegel ein Foto machen und auf facebook und twitter hochladen. Dort können dann Freunde beurteilen, ob der Style stimmt.

In Asien und Russland gibt es bereits 1000 Filialen des Taschengeld-Ablegers von Adidas. Nun folgt Europa. In den nächsten drei Jahren soll Neo die Umsatzmilliarde knacken. Sportliche Ziele für die Jugendabteilung der 3-Streifen-Company.

Sendedaten
makro
"Fußball global"

Freitag, 25. Mai 2012, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
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Thema der Sendung
© apFußball global
Die Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine ist nicht nur ein Mega-Event für die Fans. Europas Fußball ist auch ein Milliardengeschäft für Ausrüster, Vereine, Sponsoren und Wettanbieter.
Schwerpunkt
Sport