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Vorschau
Sendung am 20. Oktober
Knappe Medikamente
Antibiotika, Impfstoffe oder Krebsmedikamente - Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind immer häufiger. Viele Medikamentenhersteller sind von einzelnen Zulieferern abhängig.
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Rückblick
Sendung vom 6. Oktober
Schöne neue Landwirtschaft?
Der Kauf des Gentechnikspezialisten Monsanto ist für die Bayer AG ein zweischneidiges Schwert: schlechte Reputation gegen gute Gewinne. Trotzdem: Der Mega-Deal könnte die Zukunft der Landwirtschaft erheblich verändern.
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© ap Lupe
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Export-Schlager Bundesliga
In 208 Nationen weltweit ist die Bundesliga mittlerweile im Fernsehen zu sehen. Die höchste deutsche Spielklasse entwickelt sich zunehmend zum Export-Schlager.
Doppelte Freude in Dortmund: Die Borussen holen die Meisterschaft und den Pokal. Maßgeblich dran beteiligt: Der japanische Stürmer Shinji Kagawa und der Pole Robert Lewandowski. Wenn Dortmund gegen die Bayern spielt - sind auch in Polen 300.000 Zuschauer live an den Bildschirmen dabei. Auch wegen ihres Landsmannes Lewandowski. Und Kagawa ist in Japan ein gefeierter Star. Die erfolgreichen Spielerimporte sorgen für wachsendes Interesse an der Liga auch außerhalb Deutschlands.

In weltweit 208 Nationen ist die Bundesliga inzwischen zu sehen. Nur in Ländern wie Grönland, Island oder Nordkorea, gibt es keinen deutschen Fußball. Die deutschen Clubs sollen sich zum Exportschlager entwickeln. Ein Riesengeschäft lockt.

Bundesliga im internationalen Pay-TV
"Die Bundesliga erfreut sich weltweit großer Beliebtheit und Beachtung. Das liegt auch an der Dramatik und Unberechenbarkeit der Liga", erklärt Tom Bender, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga.

Die Spiele laufen zum Großteil im Pay-TV. Seitdem die internationalen TV-Rechte getrennt vermarktet werden, sind die Einnahmen kontinuierlich gestiegen. Zuletzt zahlten ausländische Sender 70 Millionen Euro pro Spielzeit. Und das soll noch mehr werden.

Das Bundesliga- Magazin Goal, das die Deutsche Fußball-Liga für die Rechteinhaber im Ausland produziert, gibt es bald nicht nur in Englisch und Spanisch, sondern auch in Polnisch und Japanisch.

"Schweinstiger" in Indien
Vor allem aus Asien erhofft sich die DFL steigendes Interesse - vor allem bei jungen Fans in China. Das Problem dabei: Die Spielzeiten. In China laufen die Spiele mitten in der Nacht. Da muss man schon ein echter Fan sein. "Dem deutschen Fußball fehlt ein richtiger Star, für den sich das Aufstehen lohnen würde," meint ein chinesischer Fan.

Damit sich das ändert, gingen die Bayern im Januar auf kurze Werbetour in Indien. Ziel: deutsche Clubs weltweit bekannter zu machen. Fußball spielt in Indien bislang kaum eine Rolle. Den "Schweinstiger" scheinen die Inder jedoch ins Herz geschlossen zu haben. Immerhin rund 35 000 Zuschauer kamen zum anschließenden Freundschaftsspiel mit der indischen Nationalmannschaft. Rekord. Auch bei der bevorstehenden Europameisterschaft geht es um das Ansehen im Ausland. Ein Sieg unserer Elf, könnte auch der deutschen Liga einen kräftigen Schub geben.

Sendedaten
makro
"Fußball global"

Freitag, 25. Mai 2012, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
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Thema der Sendung
© apFußball global
Die Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine ist nicht nur ein Mega-Event für die Fans. Europas Fußball ist auch ein Milliardengeschäft für Ausrüster, Vereine, Sponsoren und Wettanbieter.
Schwerpunkt
Sport