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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Lupe
makroskop
Pasta, Pizza und Espresso haben Italien in der Welt bekannt gemacht. Heute ist das Land die siebtgrößte Volkswirtschaft der Erde und hat auch wirtschaftlich so manches Brot im Ofen.
Doch glanzvolle Marken wie Armani, Benetton, Barilla, Illy, Vespa oder Ferrari täuschen darüber hinweg, dass die Unternehmen zumeist mit Nischen-Produkten punkten. Außerhalb dieser Nischen verliert die italienische Wirtschaft seit Jahren an Konkurrenzfähigkeit. Große Konzerne wie Fiat kann das Land kaum bieten. Die meisten Unternehmen beschäftigen unter 10 Arbeitnehmer - zu klein für den Weltmarkt.

Eine "Bella Figura" machen die Italiener zwar gern, doch sie geben immer weniger Geld dafür aus. Der Konsum im eigenen Land ist schwach. Der Binnenmarkt stagniert. Seit Beginn der Währungsunion wuchs die Wirtschaft im Schnitt um magere 0,7% im Jahr. Hohe Schulden, wenig Wachstum, viel Bürokratie - das ist der Kern der italienischen Misere.

Korruption und schlechte Politik
Rechtsunsicherheit und Korruption sind hoch - besonders im Bausektor. Auf der internationalen Korruptionsrangliste belegt Italien nur Platz 69 - etwa gleichauf mit Ghana und Montenegro. Im Süden geht nichts ohne die Mafia, und auch im Norden fasst die organisierte Kriminalität Fuß.

Knapp die Hälfte (46 Prozent) der Italiener hat nur die Mittlere Reife als Schulabschluss, das ist zu wenig für ein Industrieland. Doch gerade an der Bildung hat die Regierung Berlusconi gespart. Die gut ausgebildeten Uni-Abgänger finden kaum Jobs, ihr Innovations-Potential geht viel zu oft verloren.

Seit Erfindung der Espressomaschine in den 40er Jahren sind aus Italien kaum Neuerungen gekommen. Die aber wären dringend nötig. Von Pizza, Pasta und Espresso allein kann die italienische Wirtschaft auf Dauer nicht leben.

Sendedaten
makro
"Bella Italia?"

Freitag, 30. März 2012, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
Thema der Sendung
© apBella Italia?
Berlusconi ist Geschichte. Die Folgen seiner Politik nicht. Italiens Wirtschaft ist alles andere als in Bestform. Doch es sieht so aus, als würde Berlusconi-Nachfolger Mario Monti die Wende gelingen.
Schwerpunkt
© Diliff, GNU FDL, CC-BY-3.0Europa