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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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makroskop: Steuern oder Inflation?
Die USA ist hochverschuldet und eine zündende Idee, diesen Zustand zu ändern, ist nicht in Sicht. Die Reichen zahlen fast nichts, die schrumpfende Mittelklasse die Zeche. Was bleibt, sind zwei unschöne Optionen.
Im Schnitt kommen auf jeden US-Bürger Staatsschulden von 46.000 Dollar. Zusammen ist das Land mit etwa 15 Billionen Dollar verschuldet. Und jeden Tag kommen mehrere Milliarden hinzu.

Der Hauptgrund ist die riesige Lücke, welche im US-Haushalt klafft. Während 2001 die Einnahmen und Ausgaben des Landes noch ausgeglichen waren, gibt die Regierung heute deutlich mehr aus als die Wirtschaftsleistung einnimmt.

Die Börsen-Krise hat das Finanzloch noch vergrößert. Das liegt auch an der niedrigen Steuerquote. Nur 14 % der Wirtschaftsleistung kassiert der Staat ab - wenig verglichen mit anderen Ländern. Zudem sind 14 Mio. Menschen arbeitslos, was das Problem noch verschärft.

Die Lösung wären höhere Steuern. Doch das finden viele Amerikaner ungerecht. Gerade Geringverdiener tragen derzeit die Hauptsteuerlast. Denn in den USA kommen vor allem wohlhabende Haushalte mit geringen Steuern davon. Der Spitzensteuersatz ist mit 35% auf einem historischen Tief und viele Reiche zahlen sogar noch deutlich weniger.

Die Kluft zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Präsident Obama will deshalb in seinem neuen Haushaltsentwurf Reiche stärker besteuern. Viele Millionäre wollen sogar mehr zahlen und einen fairen Beitrag leisten. Doch ohne Sparmaßnahmen wird auch das nicht ausreichen. Letztendlich bleibt nur die Flucht in die Inflation. Mit frischen Dollarscheinen weg von den Schulden, ein fragliches Konzept.

Sendedaten
makro
"USA - Ende einer Weltmacht?"

Freitag, 17. Februar 2012, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag, 6.15 Uhr
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Thema der Sendung
USA - Ende einer Weltmacht?
Die größte Gemeinsamkeit aller Weltmächte ist ihr Ende. Das lehrt die Geschichte. Die USA vermitteln den Eindruck, als sei es bald soweit. Eine paralysierte politische Klasse steht den gewaltigen Herausforderungen hilflos gegenüber.
Schwerpunkt
© Diliff, GNU FDL, CC-BY-3.0Nordamerika