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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© mev Lupe
Rien ne va plus
Während mit Glücksspiel in Südostasien gute Geschäfte gemacht werden, hat das Casinoparadies Las Vegas mit großen Problemen zu kämpfen: Die Finanzkrise lässt die Gewinne einbrechen.
Las Vegas galt lange Zeit als sichere Bank für Investoren, denn dort kannte man nur eins: Wachstum. Die Hotels wurden immer größer und die Casinos auch. Eine gigantische Unterhaltungsindustrie ergänzte das Glücksspiel-Geschäft. Mit der Finanzkrise kam der Einbruch. Hotels mussten geschlossen werden, 2011 schließlich auch die Casino-Ikone "Sahara", in der schon Marlene Dietrich und Elvis aufgetreten sind. Einige Großprojekte, wie das neue Spielerparadies "Echelon", konnten nicht mehr finanziert werden.

Touristen bleiben aus
Las Vegas trifft besonders der Rückgang der Gewinne aus dem Glücksspiel. Seit 2007 sind diese um gut 13 Prozent gesunken. Es ist kein Wunder, dass insbesondere das Geschäft mit dem Glücksspiel einbricht. Nach wie vor stammt der größte Anteil der Touristen, über 70 Prozent, aus den USA. Und die hatten zuletzt immer weniger Geld zum Zocken. Zwar ist der Anteil des Casinogeschäfts am Gesamtgewinn in Las Vegas in den letzten Jahren gesunken, trotzdem gilt immer noch: Nur mit einem guten Casinogeschäft kann man dort erfolgreich sein.

Die Krise hat nicht nur Großinvestoren getroffen. Wo weniger gespielt und weniger gebaut wird, gibt es auch weniger Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt im Großraum Las Vegas bei 15 Prozent. Das ist deutlich über dem amerikanischen Durchschnitt. Dazu kommt, dass Privathäuser in dieser Region bis zu zwei Drittel ihres Wertes verloren haben. 300.000 Menschen sind nach Schätzungen im Großraum Las Vegas mittlerweile auf Nahrungsspenden angewiesen.

Gebaut wird trotzdem
Ungeachtet der Krise und der sinkenden Gewinnen wurden einige zu Boomzeiten begonnene Bauvorhaben doch noch vollendet. Darunter das "Cosmopolitan", ein 5-Sterne-Luxushotel am Strip. Nachdem der ursprüngliche Investor seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen konnte, übernahm die Deutsche Bank die Immobilie. Sonst hätte sie den Verlust abschreiben müssen: Ein Käufer für den angefangenen Bau ließ sich nämlich nicht finden. 3,9 Milliarden US Dollar soll das Casino-Hotel schließlich bis zur Fertigstellung gekostet haben. Es bescherte Las Vegas weitere 3000 Hotelbetten.

Sendedaten
makro
"Glücksspiel"

Freitag, 10. Februar 2012, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonnatg, 6.15 Uhr
Thema der Sendung
Glücksspiel
Rational betrachtet ist es totaler Quatsch. Trotzdem versuchen es Millionen von Menschen immer wieder: Sie spielen, wetten und zocken um Geld. Die Mehrheit verliert und am Ende gewinnt immer die Bank. Ein Geschäftsmodell mit Schönheitsfehlern.
Schwerpunkt
Nordamerika