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Vorschau
Sendung am 29. Juli
Chinas Macht auf dem Meer
China sichert sich unauffällig seine Handelswege über See. Die Nation investiert an den wichtigsten Seerouten in Tiefseehäfen, kauft sich Liegeplätze auf allen Kontinenten und baut die größten Containerschiffe der Welt.
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Rückblick
Thema am 15. Juli
Rohstoff Sand
Die Welt giert nach Sand. Hauptverbraucher ist die Bauwirtschaft. Autobahnen, Bahntrassen, Hochhäuser, die Urbanisierung Asiens - all dies verschlingt gigantische Mengen Sand. Und lockt die Räuber.
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Video ansehen © dpa
Die Ware Tier
Im Laufe seines Lebens verspeist jeder Deutsche vermutlich mehr als 1000 Tiere. Darunter vier Kühe, 46 Schweine und 945 Hühner. makro zeigt, welche Bedeutung der Faktor Tier heute in der Wirtschaft einnimmt und welche Folgen dies für Mensch, Tier und Umwelt hat.
Zu 95 Prozent stammen die Nutztiere in Deutschland aus der Massentierhaltung. Kuh, Schwein und Huhn sind heute Teil einer industriellen Produktionskette, in der das Tier zur Ware wird.Kein Wunder, dass Fleisch in Deutschland im internationalen Vergleich so billig ist.

Dass der oft rücksichtslose Umgang mit Nutztieren in Verruf geraten ist, scheint offenbar wenig zu stören. Genauso wenig wie die Skandale um BSE, Antibiotika und Dioxin. Weltweit gehören die Deutschen immer noch zu den größten Fleischverzehrern. Und sie essen es nicht nur gerne, sie exportieren es auch: Deutschland ist der größte Rindfleischexporteur der EU. makro startet zur Grünen Woche mit einer Sendung zu "Ware Tier".

Mastbetrieb: Die Schweinefabrik
© colourbox
Fleisch ist hierzulande ein Billigprodukt. Die Verbraucher zahlen weniger als in vielen anderen Ländern Europas. Das ist Folge eines gnadenlosen Preiskampfes, wie der Blick nach Niedersachsen zeigt, der Hochburg der Tiermäster.
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Schlachthöfe: Schlachten im Akkord
© ap
Der Norden Deutschlands ist das Herz der deutschen Fleischindustrie. Nirgendwo sonst in Westeuropa wird so billig produziert wie hier. Das geht nur mit Billigarbeitern aus Osteuropa.
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Geflügel: Hühnerbeine für Afrika
© colourbox
Auf den Märkten in Ghana landet seit Jahren immer mehr billiges, halbgefrorenes Hühnerfleisch aus Europa. Es sind Reste vom Huhn, die hier keiner mehr haben will und die dort die lokale Geflügelbranche ruinieren.
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makroskop: Fleisch vom Fließband
© reuters
88 Kilo Fleisch isst der Durchschnittsdeutsche im Jahr und liegt damit in der Spitzengruppe. Das funktioniert nur durch industrielle Massentierhaltung. Und so spricht man konsequenterweise von Fleischproduktion.
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Tierfutter: Der Fluch der Soja-Bohne
© reuters
So viel Futtermittel, wie Europas Fleischproduzenten brauchen, kann auf dem Kontinent gar nicht produziert werden. Schnell sollen Tiere schlachtreif werden. Gesucht wird also ein Turbo-Kraftfutter. Die Lösung: Soja.
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Sendedaten
makro
"Die Ware Tier"

Freitag, 20. Januar 2012, 21.30 Uhr
Moderation
© ZDF Kerstin BänschEva Schmidt
Mediathek: Interview
VideoProf. Albert Sundrum zum Thema Fleisch
Wie steht es um die Qualität des deutschen Fleischs? Und wie um den Tierschutz? Studiogast Albert Sundrum, Professor für Tiergesundheit und Tierernährung an der Universität Kassel, im Interview.
Mediathek: Interview
LupeDer Preis von billigem Fleisch
Massentierhaltung oder saftige Weide? Zwei Welten prallen aufeinander. Makro-Moderatorin Eva Schmidt im Interview mit Helmut Born vom Deutschen Bauernverband und Reinhild Benning von der Umweltschutzorganisation BUND.
Raten Sie mit
Was ist ungesünder: Pommes, Burger oder Currywurst? Erfahren Sie mehr über Fastfood und dessen Nährwertgehalt in unserer interaktiven Infografik.