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Afrika in Zahlen
Den Kontinent Afrika bewohnen 1 Milliarde Menschen. Unter den 54 Staaten zählt mehr als ein Drittel zu den ärmsten Ländern der Welt. Doch seit der Jahrtausendwende erleben einige Regionen in Afrika einen enormen Wirtschaftsaufschwung.
In Ländern wie Mali, Äthiopien, Uganda, Ruanda, Tansania, Mosambik und Botswana ist die Wirtschaft in der vergangenen Dekade im Schnitt um 4 Prozent, teils sogar um 8 Prozent jedes Jahr gewachsen. In vielen anderen Staaten konnte zumindest die Armut verringert werden. Die Gründe hierfür: Zahlreiche Bürgerkriege wurden beendet, Schulden weitreichend erlassen.

Hinzu kommt der starke Anstieg der Rohstoffpreise. Denn das Wirtschaftswachstum Afrikas basiert vor allem auf Rohstoffexporten. Die wichtigsten Exportgüter sind Kakao mit einem Weltmarktanteil von 70 Prozent und Diamanten mit 50 Prozent. Gold kommt auf 25 Prozent Weltmarktanteil und Erdöl auf 15 Prozent, wobei immer neue Ölfelder erschlossen werden.

Die gestiegene Nachfrage nach Bodenschätzen kommt vor allem aus den Wachstumsregionen Asiens, allen voran China. Afrika hat als Rohstofflieferant der Industrie- und Schwellenländer noch ein riesiges Potential, denn der schwarze Kontinent verfügt über geschätzte 40 Prozent der Rohstoffe, Agrargüter und Energiereserven der Welt.

Sendedaten
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"Anschluss für Afrika"

Freitag, 29. September 2011,
21.30 Uhr
Thema der Sendung
© caroAnschluss für Afrika
In Afrika passiert etwas Merkwürdiges. Es gibt dort Länder, die erleben seit rund 10 Jahren ein geradezu asiatisches Wirtschaftswachstum. Steht der afrikanische Löwe vor dem großen Sprung?
Schwerpunkt
Afrika
Gold in Südafrika, unfairer Welthandel, Chaos in Simbabwe und Auslandsinvestitionen, Tourismus und Armut: Afrika steckt voller Gegensätze.