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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Video
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Das Naturschutz-Unternehmen
Die Regenwälder dieser Erde verschwinden zunehmend, Wiederaufforstungsprojekte existieren längst nicht in notwendigem Ausmaß. Es gibt aber Menschen, die kaufen riesige Flächen Regenwald. Nicht um sie zu nutzen, sondern um sie zu erhalten.
Wenn Douglas Tompkins im Flugzeug sitzt, dann schaut er auf Land, das ihm gehört: insgesamt kann er eine Million Hektar Land sein eigen nennen – in Chile aber auch jenseits der Anden, in Argentinien.Der Multimillionär aus den USA hat es gekauft, um einen der letzten kalten Regenwälder zu schützen.Seine Liebe zu Chile entdeckte der begeisterte Hobbyflieger schon vor Jahrzehnten. Aus der Luft sah er aber auch, wie der Regenwald langsam verschwand. Er fotografierte die Zerstörung und begann für den Schutz der Bäume zu kämpfen.

Lupe
Douglas Tompkins ist Umweltschützer aus Überzeugung.
"Ich habe den Wald als Beispiel genommen. Aber unser industrielles Modell verbraucht ja nicht nur den Wald, sondern auch die Böden, das Meer, das Wasser, die Luft. Alle Elemente unserer Umwelt."Seit 21 Jahren lebt Douglas Tompkins jetzt gemeinsam mit seiner Frau Kristine im Süden von Chile.

Mode-Millionen für ein Waldschutzprojekt
Er ist ein Aussteiger, der sich für konsequenten Naturschutz entschieden hat. Zuvor war er lange Jahre Unternehmer und baute die Modegiganten von „The North Face“ und „Esprit“ auf. 1990 verkaufte er alles für mehr als 200 Millionen Dollar und investierte einen Großteil in sein Waldschutzprojekt. Tompkins bewahrt damit in Südamerika riesige Waldflächen vor der Abholzung.Mittlerweile besitzt er das größte private Naturschutzgebiet der Welt. Hier finden sich sogar Bäume, die bis zu 3000 Jahre alt sind.

140 Angestellte arbeiten für ihn allein in Chile. Tompkins sagt, dass er eigentlich noch immer ein Unternehmen führt. Besonders aufwändig ist es für das "Unternehmen" neue Bäume zu züchten. Diese jungen Bäume werden dann von Tompkins und seinem Team auf abgeholzten Flächen wieder angepflanzt.

Verschenkte Nationalparks
Lupe
Durch Tompkins Engagement wurden sogar Nationalparks errichtet.
Das Gebiet wiederaufzuforsten verschlingt Millionen. Für Douglas Tompkins Geld, das er nicht besser investieren könnte. "Von oben aus der Luft sieht man ganz gut, wie die Wälder wieder zurückkommen und wieder gesünder aussehen. Das ist sinnvolle Arbeit."
Einige der aufgeforsteten Gebiete hat Douglas Tompkins bereits der chilenischen Regierung geschenkt - mit der Bedingung, sie zu Nationalparks zu machen, die Natur nicht anzurühren. Und noch, sagt Tompkins, ist er lange nicht am Ende seines Weges angekommen.

Sendedaten
Freitag, 2. September 2011
21.30 Uhr
Thema der Sendung
© caroDer Wert des Waldes
Jede Minute verschwinden weltweit 35 Fußballfelder Wald. Gleichzeitig erholen sich an anderer Stelle die Bestände. Zugegeben, keine Urwälder, aber Nutzwälder. Alleine in Deutschland ist knapp ein Drittel der Fläche von Wald bedeckt. Damit hat Deutschland den größten Holzvorrat Europas.
Schwerpunkt
Umwelt - Nachhaltigkeit - Greentech
Schwerpunkt
Holz