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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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© Daimler Lupe
Daimler und Foton Motor unterschreiben Joint-Venture-Vertrag und erhalten Genehmigung zur Lkw-Produktion in China.
Ehe auf Probe
Es war ein Höhepunkt langer und zäher Verhandlungen: Daimler und Foton unterzeichnen im Juli 2010 den Vertrag über ein Joint Venture im LKW-Bereich. Doch mit diesem Beschluss fängt die eigentliche Arbeit erst an: Vertrauen zwischen den kulturell so unterschiedlichen Unternehmen muss erst noch geschaffen werden, um gemeinsam Erfolg zu haben.
Die Verbindung zwischen den deutschen und den chinesischen Trucks schien für Zhao Jingguan, den Vize-Präsidenten des chinesischen LKW-Herstellers Foton, eine logische Konsequenz: "Daimler-Benz ist das beste Unternehmen der Welt, das sich nur auf Luxus-Marken konzentriert. Foton dagegen hat viel Potenzial und Wettbewerbsfähigkeit in China".

Daimler ist mit gut 350.000 verkauften Lkws im Jahr die weltweite Nummer Eins. Foton landet nur auf Platz Sieben, doch obwohl erst 1998 ins Lkw-Geschäft eingestiegen, kommt das chinesische Unternehmen bereits auf fast 100.000 verkaufte Fahrzeuge. "Wir haben die vergangenen zehn Jahre die Goldenen Jahre der chinesischen Automobilindustrie genannt", erklärt der Vize-Präsident von Foton stolz. "Wir haben alle Gelegenheiten genutzt und die Nutzfahrzeuge haben ihren Wert für die Wirtschaft unter Beweis gestellt."

Neue Marke, neues Glück
China ist heute der größte Markt der Welt für Nutzfahrzeuge. Ein großer Teil des Warenverkehrs in China wird über die Straßen abgewickelt. Und das bei einer Wirtschaft, die in den vergangenen zehn Jahren zweistellig gewachsen ist. 2011 werden hier fast sieben Millionen Fahrzeuge abgesetzt, das ist mehr als die Hälfte aller verkauften Laster weltweit.

Durch das neue Joint Venture mit Daimler erhoffen sich die Chinesen, ihre Produktqualität zu verbessern, um so mit dem weltweiten Wettbewerb Schritt halten zu können. Für die gemeinsam produzierten Lastwagen unter dem Markennamen Aumann wird Daimler die Motoren liefern und dabei auch etwas für Chinas Umwelt tun. Die Abgastechnologie soll sogar die Abgasnorm Euro V schaffen.

Doch es ist nicht immer einfach, zwei so unterschiedliche Unternehmen zusammenzuführen. Auch Foton-Manager Hou Haijin weiß um die gegensätzlichen kulturellen Hintergründe der beiden Partner. Seiner Meinung nach müssten die beiden LKW-Hersteller erst einmal daran arbeiten, sich gegenseitig zu vertrauen. Dann erst könne das Joint Venture zum beiderseitigen Nutzen geführt werden.



Sendedaten
makro
"China - Rivale oder Partner?"

Freitag, 06. Mai 2011, 21.30 Uhr
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Thema der Sendung
© DaimlerChina - Rivale oder Partner?
Längst ist China für die Exportnation Deutschland als neuer Absatzmarkt mit Milliarden Konsumenten nicht mehr wegzudenken. Doch es könnte anders weitergehen, als sich das Europa und die USA erhoffen.
Schwerpunkt
China
Der Aufstieg Chinas begann 1978 mit der wirtschaftlichen Öffnung unter Deng Xiaoping. Bis vor ein paar Jahren hat es niemand bemerkt. Jetzt sind die Chinesen plötzlich da: als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt.
Schwerpunkt
Auto