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Vorschau
Sendung am 20. Oktober
Knappe Medikamente
Antibiotika, Impfstoffe oder Krebsmedikamente - Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind immer häufiger. Viele Medikamentenhersteller sind von einzelnen Zulieferern abhängig.
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Rückblick
Sendung vom 6. Oktober
Schöne neue Landwirtschaft?
Der Kauf des Gentechnikspezialisten Monsanto ist für die Bayer AG ein zweischneidiges Schwert: schlechte Reputation gegen gute Gewinne. Trotzdem: Der Mega-Deal könnte die Zukunft der Landwirtschaft erheblich verändern.
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Hamburger Hafen
Hamburg heißt auf Chinesisch Hanbao, das bedeutet „Burg der Chinesen“. Tatsächlich ist China für die Hafenstadt der wichtigste Handelspartner. Seit einem Jahr an der Börse, bekommen die Hanseaten die weltweite Konjunkturflaute deutlich zu spüren. Über den Tag hinausgedacht, ist man jedoch zuversichtlich.
Das Tor zur Welt
Hamburgs Hafenkapitän Jörg Pollmann auf dem Weg zu einer Kontrollfahrt. Seine Behörde ist die nautisch höchste Instanz im Hafen. Für Sicherheit und Schnelligkeit soll er hier sorgen. Alles andere kostet Reeder und Hafenbetriebe auch viel zu viel Geld. Und das wollen sie angesichts bevorstehender Krisen natürlich zusammenhalten. Jahr für Jahr sah Pollmann im Hamburger Hafen Zuwachsraten – meist zweistellig. Jetzt aber ziehen dicke Wolken auf.



Wichtiges Asiengeschäft
Wenn Hafenkapitän Pollmann auf seinen Kontrollfahrten unterwegs ist, begegnen ihm meist Schiffe von oder nach Asien. Hamburg hält im Asiengeschäft einen Anteil von 46%. Soviel wie kein anderer Hafen in Europa. Das macht ihn aber auch besonders anfällig für die Abkühlung der chinesischen Konjunktur, die Schließung von Fabriken aus Umweltschutzgründen sowie die sinkende Nachfrage nach Produkten aus Fernost in Europa.

Zwar haut das in Hamburg besonders ins Kontor. Hier haben die Betriebe aber offenbar auch besonders große Reserven. Und weil so viele trotz der Krise noch immer optimistisch sind, sollen auch die Ausbaupläne im Hamburger Hafen nicht gestoppt werden. Hafenkapitän Pollmann hält das vor allem wegen der immer größer werdenden Riesenfrachter auch für dringend notwendig.

Schiffe werden immer größer
„Heute haben wir Containerschiffe bis 350 Meter Länge“, sagt Pollmann. “Die nächst größeren laufen jetzt schon wieder auf uns zu. So, dass wir doch sehen, die Anzahl der Schiffe ist relativ konstant geblieben in den letzten Jahren, aber die Schiffe werden deutlich größer. Und das ist natürlich eine deutliche Herausforderung auch an uns. Dass wir, obwohl die Schiffe größer werden, die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs weiterhin gewährleisten.“

Alles in allem also keine Weltuntergangsstimmung in Pollmanns Hamburger Hafen. Auch die Reeder sind trotz gesunkener Frachtraten keineswegs verzweifelt. Die sehr guten Gewinne der vergangenen Jahre sorgen offenbar für eine gewisse Gelassenheit. Und vielleicht ist es auch das Wissen vieler am und im Hafen Beschäftigter: Nach jedem Abschwung kommt auch wieder ein Aufschwung. Irgendwann.

Sendedaten
3satbörse 14. November 2008 um 21.30 Uhr
Thema der Sendung
Geschäfte auf hoher See
Info
Hamburger Hafen und Logistik AG
ISIN DE000A0S8488
Schwerpunkt
Verkehr & Logistik
Schwerpunkt
Schifffahrt
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