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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Fischpolizei in Namibia
Räuber und Gendarm im Atlantik. Die Fischerei-Inspektoren Izak de Wit und Dennis Williams suchen nach Fischpiraten. Bei einer Stichprobe auf der „Namibian Star“ wird alles kontrolliert, zuerst die Netze.
Fischpiraten vor Afrika
Denn die illegale Masche, mit zu engen Maschen mehr Fisch zu fangen als erlaubt, kennt die Polizei längst. „Aber hier ist alles okay“, sagt Williams. „Erlaubt sind 60 Millimeter. Und die Maschen hier auf dem Schiff sind deutlich größer.“

Die Beamten der Fischereibehörde lassen nichts aus. Zu wichtig ist Fisch als Exportschlager Namibias und zu dreist fingen Piratenfischer die Küste leer. Zwar ist der zweitgrößte Wirtschaftsbereich des Landes ein Saisongeschäft, trotzdem sichern Fischfang und Verarbeitung viele Arbeitsplätze in dem Entwicklungsland.

Penible Kontrolle
Namibias Vorteil: Der eiskalte und planktonreiche Benguela-Strom aus der Antarktis schwemmt immer wieder Fischmassen vor die Küste. Damit gehört der Südwesten Afrikas zu den wichtigsten Fanggebieten, obwohl auch hier immer weniger an der Angel hängt. Denn in der Vergangenheit wurde der Atlantik rücksichtslos abgefischt. Es entstand ein dramatischer Schaden für Namibias Volkswirtschaft.

Auf der „Nambian Star“ überprüfen Williams und de Wit, ob die zugeteilte Fangquote eingehalten wurde. 20.000 Tonnen Makrele darf die Namibian Star angeln. Ein penibler Blick in die Bordbücher, jede Unklarheit wäre verdächtig. Selbst der frostige Laderaum wird durchsucht und die Fracht vermessen.

Grauzone im Grenzgebiet
„Manche versuchen es immer noch. Aber es ist deutlich besser geworden“, bestätigt de Wit. „Direkt nach der Unabhängigkeit 1990 gab es noch sehr viele schwarze Schafe. Aber heute haben wir mehr Boote und Personal und können so regelmäßiger kontrollieren.“ Die Grenzgewässer zu Angola im Norden seien allerdings noch immer eine schwer kontrollierbare Grauzone.

Wetter, Strömung und damit der Fischreichtum aber bleiben weiter von Naturlaunen abhängig. Ein Unsicherheitsfaktor, den auch die Fischpolizei nicht kontrollieren kann.

Sendedaten
3satbörse 30. Mai 2008 um 21.30 Uhr
Thema der Sendung
Fisch
Schwerpunkt
Südafrika
Weiterer Schwerpunkt
Fischfang