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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Schatzsuche
Die Meere bergen ungeahnte Reichtümer. Das bedeutet nicht nur: Gas oder etwa Pflanzen, aus denen Arznei gemacht werden kann. Auf dem Grund der Weltmeere lagern vielmehr tonnenweise Reichtümer aus Gold und Silber von längst gesunkenen Schiffen. Einige Schatzsucher haben sich aufgemacht, diese Reichtümer mit professionellen, modernen Methoden zu heben – nicht nur ein Kinoereignis sondern hartes tägliches Brot.
Der wertvollste Schatz aller Zeiten
Angriffslustige Piraten, Schlachtschiffe auf Hoher See, Kämpfe, Hass und Liebe – das ist der Stoff, aus dem das Spektakel „Fluch der Karibik 3“ gemacht ist: Die Wurzel all der filmischen Aufruhr ist ein sagenumwobener Schatz, den zu finden gleich etliche Seeräuber auf den Weltmeeren unterwegs sind.


Profis auf Schatzsuche
Zeitgleich mit Erscheinen des Leinwand-Spektakels „Fluch der Karibik3“ ist Odyssey derzeit Protagonist einer nicht minder spannenden Geschichte als der Film-Story - einer Geschichte, die in der Wirklichkeit spielt: Vor Kurzem ging den Schatzsuchern von Odyssey Marine ein dicker Fisch ins Netz. In einem alten Schiffswrack vor der Küste Spaniens fanden sie 17 Tonnen Gold- und Silbermünzen. Sie sollen eine halbe Milliarde Dollar wert sein. Es wäre der wertvollste Schatz aller Zeiten.

Sofort tauchte die Aktie aus ihrer bisherigen Versenkung auf, stieg von drei auf zeitweise zehn Dollar. Die Anleger hoffen, dass der Kurs noch weiter anzieht, wenn erst mal der genaue Wert des Schatzes feststeht – und wenn Odyssey diesen Erfolg wiederholen sollte.

Aktie ist schnell wieder am Meeresgrund
In der Theorie ist ein weiterer Fund nicht unwahrscheinlich: Etwa drei Millionen Schiffswracks sollen auf den Meeresgründen schlummern, viele mit wertvollen Ladungen. Doch die Suche ist mühsam und teuer: Rund eine Million Euro kostet eine Suchaktion pro Monat. Denn neben großen Schiffen benötigt man hochpräzise Suchtechnik und spezielles Personal. Ein hochriskantes Investment, warnen Börsianer. Im schlimmsten Fall droht den Anlegern der Totalverlust ihres angelegten Geldes – kein sicherer Hafen, vor allem nicht für Kleinanleger.

Ein hohes Risiko trägt aber auch Odyssey Marine. Das Geschäft steht und fällt mit dem Erfolg: Erst 2003 – zehn Jahre nach seiner Gründung – gelang dem Unternehmen der erste große Treffer. Doch schon in den Folgejahren rutschte Odyssey wieder in die Verlustzone.

Wem gehört eigentlich so ein Schatz?
Im Glücksfall winken den Anlegern hohe Renditen. Doch nach dem Glücksfall ist vor dem Streitfall: Denn noch ist unklar, wem die Schätze gehören - Den Anrainerstaaten? Den Staaten, unter deren Flagge die gesunkenen Schiffe einst segelten? Die spanische Regierung erhebt jedenfalls bereits Anspruch auf den Schatz von Odyssey Marine, der vor ihrer Küste gefunden wurde.


Sendedaten
3satbörse am 15. Juni 2007 um 21.30 Uhr
Schwerpunkte
Unterwasser-Wirtschaft
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Aktie
Odyssey Marine Exploration
ISIN US6761181022
Kürzel OMR