Feuilleton und Finanzmärkte haben doch mehr miteinander zu tun, als es auf dem ersten Blick scheint. Ursprünglich habe ich Russisch und Polnisch studiert, um Literaturübersetzerin zu werden. Die Begeisterung für (russische) Literatur ist geblieben - auch wenn ich mich für eine andere Karriere entschieden habe. Meinen Beruf verstehe ich aber bis heute als eine Art "Übersetzung". Als Journalistin "übersetze" ich das komplexe globale Wirtschaftsgeschehen in die Sprache des Zuschauers.
Mittlerweile blicke ich auf mehr als 20 Jahre journalistische Erfahrung zurück. Zunächst habe ich für regionale Tageszeitungen gearbeitet, später auch für Hörfunk und Fernsehen (NDR, Deutsche Welle, n-tv). Nach dem Studium absolvierte ich ein Fernsehvolontariat bei SAT.1 im Bereich Information. Viele Jahre war ich Nachrichtenredakteurin (SAT1, ZDF), was mein ohnehin großes Interesse am Zeitgeschehen weiter geformt hat. Ich kenne die Arbeit hinter der Kamera genauso gut wie vor der Kamera. Unter Zeitdruck aktuelle Themen zu covern, ist mir ebenso vertraut wie die vertiefende Arbeit an einer Filmdokumentation.