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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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© reuters Lupe
Je mehr sich die USA Richtung Kuba öffnen, Handel treiben und Touristen auf die Insel schicken, desto näher rückt ein freies Kuba.
Zeitenwende in Kuba
Castros Insel öffnet sich dem Westen
Der deutsche Außenminister Steinmeier, Frankreichs Staatspräsident Hollande und US-Außenminister Kerry gaben sich in Havanna schon die Klinke in die Hand. Jetzt ist der Papst da.
Rechtzeitig zum Papst-Besuch weht wieder die US-Flagge auf Kuba. Papst Franziskus half wesentlich dabei, dass die USA und Kuba ihre diplomatischen Beziehungen nach Jahrzehnten der Eiszeit wieder aufgenommen haben. John Kerry versprach zur Eröffnung der US-Botschaft in Havanna, es solle nicht bei symbolischen Akten bleiben. Nach 54 Jahren eröffnete das sozialistische Kuba im Gegenzug auch seine Botschaft in Washington wieder.

Es geht nur langsam voran
© dpa Lupe
Historischer Handschlag: Kubas Präsident Raúl Castro reicht im April in Panama-City US-Präsident Barack Obama die Hand.
US-Präsident Obama wird in seiner Amtszeit eine komplette Aufhebung des Handelsembargos sicher nicht mehr schaffen. Ungeklärt ist das Schicksal von Firmen wie Bacardi oder Florida Crystal, die Fidel Castro damals von der Insel verjagt hat. Ebenso die Schadensersatzansprüche enteigneter Kubaner. Nicht zuletzt müsste Kuba seine einheimische Währung CUP und die Ausländerwährung CUC zusammenführen. Zwar hat Kuba seinen Landsleuten 2011 den Handel mit Autos und Immobilien auf der Insel erlaubt, aber Ausländer sind als direkte Käufer weiter ausgeschlossen.

Buena Vista für Investments und Touristen
US-Investoren liegen schon länger auf der Lauer. Sollte die USA das Wirtschaftsembargo im Wesentlichen aufheben, könnten Dollar-Milliarden auf die sozialistische Karibikinsel strömen. Viele Straßen und Gebäude auf Kuba sind sanierungsbedürftig, die Energie- und Wasserversorgung ist veraltet und trotz einiger Internet-Hotspots, die im Juli in Havanna installiert wurden, haben die meisten Kubaner noch keinen Internet-Zugang. Bislang gibt es auch nur drei Millionen Handys bei elf Millionen Einwohnern.

© dpa Lupe
Seit Mitte Januar gelten eine Reihe von Reiseerleichterungen für Kuba.
Der Tourismus ist auf der Karibikinsel ebenfalls ausbaufähig. Um dem zu erwartenden Ansturm von Touristen aus den USA gewachsen zu sein, müssten aber neue Hotels und Ferienanlagen entstehen. Ab 2016 könnten erstmals amerikanische Kreuzfahrtschiffe auf der Karibikinsel anlegen, sofern Kuba dem zustimmt. Die USA, bereits viertgrößter Handelspartner, dürften Venezuela, China und Brasilien bald überholen. Der große Nachbar brachte 2014 schon Waren für 273 Millionen Dollar auf die Insel.

Artikel
© dpaPapst ante portas
Franziskus besucht erstmals Kuba
Dokumentation
Kubas zweite Revolution
ZDF info (14.08.2015)
Länge ca. 44 Min.
Schwerpunkt
Lateinamerika
Archiv
Kubas Geldträume
makro ( 21. 11.2014)
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