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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© reuters Lupe
Der Finanzplatz London ist stark mit den Öl- und Gasmilliarden aus Russland verbandelt.
Russische Retourkutsche
London fürchtet Oligarchenflucht
Das Finanzembargo der EU trifft nicht nur Russland sondern auch London,denn die Metropole an der Themse ist Russlands Bankfiliale für Finanzgeschäfte im Ausland.
Seit Monaten ziehen ausländische Investoren massiv Kapital aus Russland ab und entziehen damit der russischen Wirtschaft Treibstoff. Nun könnte das Pendel ausgerechnet gegen jenes Land in Europa zurückschlagen, dass sich mit Sanktionen gegen die Russen schwer getan hat: Großbritannien.

Das Geld der Oligarchen und staatlicher russischer Konzerne spielt auf der Insel eine große Rolle. London gilt als das Zentrum für russische Geldgeschäfte in Europa und mit Amerika. Über 100 russische Firmen sind an der Londoner Börse notiert.

Nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds ist Großbritannien der drittgrößte Empfänger russischer Finanzanlagen auf der Welt - hinter Irland und Luxemburg. Flüchten die Oligarchen von der Themse, aus Angst ihre Vermögen könnten eingefroren werden, belastet das die City of London und damit den wichtigsten Wirtschaftszweig der Briten.

Wir sind dann mal weg!
© dp Lupe
Abramowitsch und Co. machen London zur Welthauptstadt der Milliardäre
Aber auch Londons Luxusimmobilienmakler bangen um ihre besten Kunden. In ihren Lieblingsvierteln Chelsea oder Westminster geben die Russen im Durchschnitt 6,3 Millionen Pfund für ein Haus oder eine Wohnung aus. Doch aus Angst vor Sanktionen will sich so mancher Superreiche nun lieber von seiner Immobilie trennen.

In kaum ein anderes westeuropäisches Land haben Russen in der Vergangenheit mehr Geld gepumpt. Mehr als 150.000 russische Einwanderer leben in London. Seit der Ukraine-Krise wächst die Angst, die Russen könnten ihr Geld woanders ausgeben.


Wirtschaftssanktionen
EU macht ernst
Die EU hat erstmals weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Betroffen davon sind nun nicht mehr einzelne Personen, sondern ganze Branchen wie die Rüstungsindustrie.
Mehr zum Thema
© colourbox.deGeldhahn statt Gashahn
Die USA und die EU drehen Russlands staatlich kontrollierten Firmen und Banken den Geldhahn ab. Putin droht mit Vergeltung, doch den Gashahn kann er so schnell nicht zudrehen.
Wirtschaftssanktionen
Risiken und Nebenwirkungen
Deutschland braucht russisches Öl und Gas, Russland kauft deutsche Maschinen. Bisher profitieren beide Seiten vom Handel. Doch die beschlossenen Wirtschaftssanktionen haben gravierende Folgen.
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Russland