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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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© colourbox.de Lupe
Ob Russland jetzt am Rädchen dreht, wenn der Geldhahn zu ist?
Geldhahn statt Gashahn
Kein Kapital mehr für Moskau
Die USA und die EU drehen Russlands staatlich kontrollierten Firmen und Banken den Geldhahn ab. Putin droht mit Vergeltung, doch den Gashahn kann er so schnell nicht zudrehen.
Die am Dienstag von der EU verhängten Wirtschaftssanktionen treffen Russland dort, wo es besonders wehtut: bei den Finanzen. Die staatlichen russischen Banken sollen von den internationalen Kapitalmärkten ausgeschlossen werden.

Gerade Sberbank, VTB und Gazprombank sind auf ausländische Kredite besonders angewiesen. Ohne diese dürften sie früher oder später in große Schwierigkeiten geraten. Der Putin-kritische ehemalige russische Ministerpräsident Michail Kasjanow geht mit seiner Prognose noch einen Schritt weiter: "Wenn es Sanktionen gegen den gesamten russischen Finanzsektor gäbe, würde unsere Wirtschaft in sechs Wochen zusammenbrechen".

Der Rubel rollt rückwärts
Der internationale Kapitalmarkt hat Russland bereits das Vertrauen entzogen. Zum zweiten Mal in Folge musste die russische Notenbank heute den Verkauf von Staatsanleihen kurzfristig absagen. Offiziell aufgrund der "ungünstigen Marktbedingungen".

© colourbox Lupe
Russlands Banken droht aufgrund neuer Sanktionen das Kapital auszugehen
Im Klartext heißt das: Internationale Investoren wollen Moskau kaum noch Geld leihen. Obwohl die Renditen russischer Staatsanleihen in die Höhe geschossen sind. 9,4% Zinsen muss Russland mittlerweile für Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit berappen. Russland jedoch braucht frisches Kapital, um seinen Staatshaushalt zu finanzieren.

Doch statt ins Land, fließt Kapital derzeit erkennbar vor allem aus dem Land. Im ersten Halbjahr haben Unternehmen und Privatleute umgerechnet 74,6 Milliarden Dollar aus Russland abgezogen - mehr als im gesamten Vorjahr. Die Weltbank rechnet damit, dass dieser Wert fürs Gesamtjahr 2014 auf 150 Milliarden Dollar steigen wird.

Wie gewonnen so zeronnen
Den massiven Vertrauensverlust in die russische Wirtschaft und deren Unternehmen schlägt sich mittlerweile auch in den Kassen von Russlands Superreichen nieder. Nach Berechnungen des "Milliardärs-Index" der Wirtschaftsagentur Bloomberg haben die 19 reichsten Russen durch die Krise bereits 14,5 Milliarden Dollar verloren.

Wirtschaftssanktionen
EU macht ernst
Die EU hat erstmals weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Betroffen davon sind nun nicht mehr einzelne Personen, sondern ganze Branchen wie die Rüstungsindustrie.
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