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Steinkohlen-Abbaugebiet Russland Lupe
Die jahrzehntelange Kohleförderung hat den Kuzbass (kurz für Kusnetzky Basin) zu einem ökologischen Notstandsgebiet gemacht
Russland
Steinkohle wird in Russland überwiegend im Tagebau abgebaut. Die Jahresförderung lag 2011 bei 336 Millionen Tonnen, rund 70 Prozent davon wurden exportiert. Russlands größter Kohleproduzent ist die Siberian Coal Energy Company (SUEK). Kohle für Deutschland stammt vor allem aus den SUEK-Tagebauen in Sibirien.

Die Kohlegebiete haben sich durch den schon Jahrzehnte andauernden Abbau in ökologische Notstandsgebiete verwandelt. Der Gehalt an Luftschadstoffen ist dort zwei bis drei Mal so hoch wie in anderen Landesteilen, das Trinkwasser ist stark verschmutzt, Lebensmittel weisen eine hohe Konzentration von Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen auf. Die Tagebaue werden nach erfolgter Ausbeutung sich selbst überlassen, allein in der Region Kemerowo sind so auf 180.000 Hektar ökologische Wüsten entstanden.

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Sendung zum Thema
© reutersDas schmutzige Geschäft mit der Kohle
Freitag, 22. August 2014, 21.00 Uhr