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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Sendung ansehen © Jürgen Natusch Video
Der Straßenbau ist fest in der Hand chinesischer Unternehmen.
Äthiopiens Schuhträume
Teil 4 - Straßenbau und Fabriken
China begreift sich als ökonomischre Entwicklungshelfer Afrikas. Sie bauen Straßen und Fabriken, um sich das niedrige Lohnniveau Äthiopiens zunutze zu machen. Dabei kommt ihnen entgegen, dass sich Europäer immer mehr zurückziehen.
Rückreise nach Addis Abeba. Wieder geht es über endlose Lehmpisten von Baustelle zu Baustelle. Für den Aufbruch ins Industriezeitalter entstehen Lebensadern für die Wirtschaft. Der Straßenbau ist fest in der Hand der Chinesen. Sie sind Vorarbeiter und Geldgeber in einem. Von Europäern keine Spur. Junge Chinesen frisch von der Uni haben das Sagen. Landwirtschaftliche Erzeugnisse können künftig schneller über neugebaute Straßen nach Addis Abeba gelangen. Vom Getreide über Kaffee bis hin zum Leder für die Schuhindustrie.

Je näher wir dem Wirtschaftszentrum des Landes, Addis Abeba, kommen, desto mehr Großbaustellen befinden sich am Straßenrand. Nicht nur im Straßenbau, sondern auch beim Bau von Fabriken hilft der große Bruder China, damit Äthiopien den Übergang ins industrielle Zeitalter schneller schafft. Die Chinesen begreifen sich als ökonomischer Entwicklungshelfer Afrikas und profitieren dabei von der zögerlichen Haltung Europas.

Rosen für deutsche Supermärkte
© Daniel Raquet Lupe
Arbeiter stehen Schlange vor dem Bus zur Blumenfarm.
Am Stadtrand der Millionen-Metropole warten junge Frauen auf den Werksbus. Sie arbeiten in ausländischen Blumenfarmen. Durch den Lohn hat sich ihr Lebensstandard gewaltig verbessert und ihre Kinder können nun zur Schule gehen. Rosen aus äthiopischen Gewächshäusern für deutsche Supermärkte. Für uns bleiben das Auswüchse der Globalisierung.

Zurück in der Millionen-Metropole Addis Abeba. In der Hauptstadt begegnen uns direkt wieder Viehherden mit ihrem wertvollen Rohstoff für die Schuhindustrie. Junge Äthiopier auf Jobsuche. Sie studieren Stellenanzeigen, die einen Arbeitsplatz und ein sorgenfreieres Leben verheißen. Zu einem großen Arbeitgeber entwickelt sich im Wirtschaftsraum Addis Abeba die Schuhindustrie. Allein die Chinesen planen Fabriken mit vielen Tausend Arbeitsplätzen.


Sendedaten
Freitag, 4. Oktober 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr

Ein Film von Jürgen Natusch

Erstausstrahlung: 08.06.2012
Blog
© Daniel RaquetUnterwegs in Äthiopien
makro-Redakteur Jürgen Natusch hat auf seiner Reise über das äthiopische Hochland so einiges erlebt. Aber lesen Sie selbst!
Die Dreharbeiten
Ganz nah dran
Wirtschaftsdokumentation
Aufbruch in Äthiopien
Äthiopien verbindet man mit Armut und Hunger. Doch die Wirtschaft wächst jährlich zweistellig, so dass sich eine ganze Nation auf den Weg in eine neue Zukunft macht. Wohnsiedlungen, Infrastruktur, Bildung - makro zeigt die ehrgeizigen Pläne des Landes.
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© dpaÄthiopiens Schuhträume