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Vorschau
Sendung am 29. Juli
Chinas Macht auf dem Meer
China sichert sich unauffällig seine Handelswege über See. Die Nation investiert an den wichtigsten Seerouten in Tiefseehäfen, kauft sich Liegeplätze auf allen Kontinenten und baut die größten Containerschiffe der Welt.
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Rückblick
Thema am 15. Juli
Rohstoff Sand
Die Welt giert nach Sand. Hauptverbraucher ist die Bauwirtschaft. Autobahnen, Bahntrassen, Hochhäuser, die Urbanisierung Asiens - all dies verschlingt gigantische Mengen Sand. Und lockt die Räuber.
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Sendung ansehen © Jürgen Natusch Video
Äthiopiens Schuhträume
Der Ansturm internationaler Investoren führt zu einem gewaltigen Umbruch der afrikanischen Wirtschaft. Äthiopiens Schuhindustrie soll zeigen, wie der Traum vom Leben ohne Armut in dem ostafrikanischen Land wahr werden könnte.
In Afrika hat ein Wettlauf um Kapital begonnen. Der Ansturm internationaler Investoren führt zu einer der größten Umbrüche der Wirtschaft überhaupt. Kann ausländisches Kapital Afrika von Armut, Krankheit und Hunger befreien? Oder ist dies der Beginn einer neokolonialen Ära, in der Afrika dieses Mal vornehmlich unter Investoren aus China, Indien und Saudi-Arabien aufgeteilt wird?

Drei von vier Afrikanern leben noch von den Feldern, die sie selbst beackern. Junge Agraringenieure von den neuen Universitäten sollen das zukünftig ändern. Von dort sollen auch die Fachkräfte für den Aufbau einer exportstarken Schuhindustrie kommen. Äthiopien verfügt aber über die größten Viehherden Afrikas und den Rohstoff Leder im Überfluss. Die erste deutsche Schuhfabrik hat sich bereits in Addis Abeba angesiedelt. Die chinesische Konkurrenz folgte wegen des Rohstoffs Leder und der niedrigen Löhne auf dem Fuße.

Die Dokumentation "makro: Äthiopiens Schuhträume" zeigt am Beispiel der Schuhindustrie, wie der Traum vom Leben ohne Armut in dem ostafrikanischen Land wahr werden könnte.

Teil 1 - Vieh, Gerbereien und Leder
© Jürgen Natusch
In Äthiopien gibt es so mit das beste Leder. Außerdem möchte die Regierung mehr Produktion im eigenen Land halten. Was liegt da näher als Schuhe zu fertigen? Der deutsche Schuhersteller Ara hat den Sprung nach Addis Abeba gewagt.
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Teil 2 - Landarbeit und Kinderreichtum
© Jürgen Natusch
Hauptwettbewerber für die eigene Schuhindustrie ist, mal wieder, China. Ostasiatische Billigware überschwemmt das Land. Was sie anlockt, ist der große Markt. Äthiopien hat 85 Millionen Einwohner, Tendenz stark steigend.
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Teil 3 - Universitäten und Fachkräfte
© Jürgen Natusch
Äthiopien versucht, mit einer Bildungsoffensive aus der Armut zu kommen. Dafür wurden in den letzten Jahren 13 Universitäten gebaut. Für die Studenten ist alles sehr bürokratisch. Sie können sich weder aussuchen, was sie studieren, noch wo.
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Teil 4 - Straßenbau und Fabriken
© Jürgen Natusch
China begreift sich als ökonomischre Entwicklungshelfer Afrikas. Sie bauen Straßen und Fabriken, um sich das niedrige Lohnniveau Äthiopiens zunutze zu machen. Dabei kommt ihnen entgegen, dass sich Europäer immer mehr zurückziehen.
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Teil 5 - Deutsche Schuhfabrik
© Jürgen Natusch
Der Schuhhersteller Ara hat es in Äthiopien bisher auf 500 Arbeitsplätze gebracht. Für das neue Werk in Addis Abeba musste eine Schuhfabrik in Portugal schließen. Gleich nebenan bauen bereits die Chinesen.
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Sendedaten
Freitag, 4. Oktober 2013, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr

Ein Film von Jürgen Natusch

Erstausstrahlung: 08.06.2012
Blog
© Daniel RaquetUnterwegs in Äthiopien
makro-Redakteur Jürgen Natusch hat auf seiner Reise über das äthiopische Hochland so einiges erlebt. Aber lesen Sie selbst!
Ganz nah dran
Eindrücke von den Dreharbeiten
Wirtschaftsdokumentation
Aufbruch in Äthiopien
Äthiopien verbindet man mit Armut und Hunger. Doch die Wirtschaft wächst jährlich zweistellig, so dass sich eine ganze Nation auf den Weg in eine neue Zukunft macht. Wohnsiedlungen, Infrastruktur, Bildung - makro zeigt die ehrgeizigen Pläne des Landes.
Schwerpunkt
Afrika
Gold in Südafrika, unfairer Welthandel, Chaos in Simbabwe. Aufbruch, Tourismus und Armut: Afrika steckt voller Gegensätze.
Wirtschaftsdokumentationen
© reutersWeitere Wirtschaftsdokumentationen der Redaktion makro finden Sie hier.
Info
LupeÄthiopien ist flächenmäßig dreimal so groß wie Deutschland und hat 88 Millionen Einwohner, etwas mehr als die Bundesrepublik. Die Wirtschaftsleistung pro Kopf beträgt in Äthiopien rund 390 Dollar, in Deutschland etwa das Zehnfache. Weite Teile des Landes sind rund 2000 Meter hoch mit gemäßigt warmem Klima, reichlich Niederschlag und fruchtbaren Böden.