Behindert- Na und!
2008 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Menschen mit Behinderung haben seither das Recht auf Teilhabe in allen Lebensbereichen.
Inklusion ist zu einer der großen gesellschaftlichen Herausforderungen geworden. Die Sendereihe "Besonders normal" zeigt in 30-minütigen-Filmen oder unmoderierten Magazinen, wie sich der Alltag von Menschen mit Behinderung gestaltet - rund zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Wie kann ihre Teilhabe gelingen, was ist bisher erreicht und welche Voraussetzungen müssen noch geschaffen werden?

03. November 2017

Meine Heimat Mallorca - Tom Gösmann
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Von einem eigenen Hotel auf Mallorca hatten Tom Gösmann und seine Freundin geträumt, bis sie bei einem Autounfall starb und er schwer verletzt überlebte. Vier Wochen Wachkoma. Danach konnte er nicht mehr Laufen, nicht mehr Sprechen. Plötzlich behindert! Doch aufgeben kam für Tom nicht in Frage. Er musste alles neu lernen: Sein schleppender Gang und die undeutliche Sprache sind heute noch Folgen des Unfalls. Der Top-Hotelmanager führt Autorin Ramona Sirch durch das kulinarische Palma auf den berühmten Mercat d’Olivar, ins unbekannte Bergdorf "Orient" und schließlich in eine der vielen modernen Kunstgalerien von Palma de Mallorca. Palma ist für ihn der ideale Ausgangspunkt. Doch seit den vier Wochen Koma nach dem Unfall geht alles viel langsamer, fehlt die Konzentration, seine Sprache klingt fremd. Kurze Wege zum Großmarkt in Palma, kurze Wege in seinem "Bario", ruhige Strände in San Elm sind ihm wichtig. Er präsentiert uns die Ecken, die keiner in Palma kennt. Dabei bekommt er immer wieder Unterstützung durch seinen Cousin Werner Bürger und seine Mitarbeiter, die ihm seit dem Unfall zur Seite stehen. Er liebt das Meer und die Baleareninsel. Mit Schwimmen hält er sich fit. Den berühmt - berüchtigten "Ballermann" bezeichnet der Westfale, der seit 20 Jahren auf der Insel lebt, als "das Ghetto". Dort trifft der Top-Manager auf die Wirtin und Ballermann – Legende Beatrice Ciccardini, die seit über 40 Jahren persönlich die Schlagerstars kennt und bucht.

06. Oktober 2017

Barrierefrei?
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Wenn Rollstuhlfahrer unterwegs sind, wie Fußgänger mit schwerem Gepäck, sind sie auf Aufzüge in Bahnhöfen angewiesen. Häufig sind diese wochen- und monatelang außer Betrieb. Mit Rollstuhl in die Schweizer Alpen? Die JAM - Moderatoren Kübra Sekin und Christian Loß sind in der Bergwelt des Kanton Wallis unterwegs.

01. September 2017

Meine Heimat - Deine Heimat
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Was lieben Menschen an dem Ort, an dem sie aufgewachsen sind oder den sie sich ausgesucht haben? Die schöne Landschaft, die heimische Küche oder sind es die Geschichten, die sie dort erlebt haben? Die 3sat-Dokumentationsreihe „Besonders normal“ begleitet Menschen mit Behinderung, die ihre Heimat präsentieren. Sie sind die „Reiseexperten“, die ihre Region oder ihre Stadt vorstellen: Der Chiemsee - das bayerische Meer. Mit ihm fühlt sich Michael Schmid bereits von klein auf verbunden. Er zeigt seine ganz persönlichen Lieblingsorte. Da ist die idyllische Fraueninsel auf der er seine Frau heiratete, da ist sind die Ufer des Chiemsees, an denen er mit seinem Handbike unterwegs ist und da ist seine Neugier endlich mal zu segeln. Michael Schmid ist 54 Jahre alt und sitzt seit seinem Moped-Unfall im Rollstuhl.Der Schwarzwald – ganz im Südwesten Baden-Württembergs. Hier zeigt die Leistungssportlerin Vivian Hösch ihre Lieblingsorte. Die 26-Jährige ist seit ihrer Kindheit blind. Sie mag die Vielfalt, die der Schwarzwald bietet. Ganz gleich, ob eine Blinden-Führung im Freiburger Münster, eine rasante Fahrt mit der Drahtseil-Bahn oder ganz kulinarisch regionale Lokale, deren Speisen auf der Karte in Braille-Schrift geschrieben werden.

04. August 2017

Ich muss den Bauch fühlen - Andrea Antonello öffnet sich
Andrea Antonello ist drei Jahre alt, als die Ärzte die Diagnose „Autismus“ stellen. Für seine Familie bricht eine Welt zusammen, ihr komplettes Leben verändert sich. Andrea spricht nicht, in seinem Verhalten ist er auffällig. Er hat eine schwere Form von Autismus. Die Eltern versuchen viele Therapien, keine hilft. Als die Ehe zerbricht, bleibt Andrea bei seinem Vater Franco, Chef einer großen Werbeagentur im Veneto. Eigentlich brauchen Autisten Routine, sagen die Ärzte. Franco Antonello aber bricht aus. Gemeinsam mit Andrea fährt er mit dem Motorrad durch Amerika. Für Vater und Sohn ist dieses Abenteuer auch eine Reise zu sich selbst. „Nie habe er seinen Sohn so gelöst erlebt, nie habe er so oft gelacht“, erzählt Franco. Mit der Gründung der Stiftung „I bambini delle fate“ setzen sich Franco und Andrea Antonello inzwischen erfolgreich für die Anliegen autistischer Kinder und ihrer Familien ein.

14. Juli 2017

Starke Typen
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Michel Arriens ist 26 und lebt mit Kleinwuchs und Freundin in Hamburg. Er studiert Medien- und Kommunikationswissenschaften, ist ein starker Kommunikator: Als Fotograf und Blogger twittert er, macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ist Inklusionsbotschafter der ISL e.V. und reist mit seinem Roller ständig durch die Welt. Saliya Kahawatte wurde 1969 als Sohn einer Deutschen und eines Senegalesen in Freiberg/Sachsen geboren. Nach der Flucht der Familie 1973 aus der DDR wuchs er bei Osnabrück auf. Mit 15 Jahren erkrankt er an einer irreparablen Netzhautablösung, verliert beinahe sein gesamtes Sehvermögen. Seine Umgebung nimmt er mit nur noch schemenhaft war. Er soll in eine Blindenschule. Aber das will er nicht. Er bleibt auf dem Gymnasium. Er schafft eine Hotellehre im Bayrischen Hof abzuschließen, als Barkeeper zu arbeiten, ein Restaurant zu leiten und Sommelier zu werden. Was seine Augen nicht können, können Finger, Ohren und Nase umso besser. Er riecht und fühlt, ob er eine Limone oder eine Zitrone schneidet. Bevor er das Glas füllt, bringt er es zum Klingen – so erkennt sein geschultes Gehör, ob es sauber oder schon benutzt ist. 15 Jahre lang merkt niemand, dass er nahezu blind ist. Aber den Preis, den Saliya zahlt, um als Mensch mit Behinderung nicht aufzufallen, ist hoch.

02. Juni 2017

Mehr Teilhabe durch Technik
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Dr. Rüdiger Rupp, Leiter der Experimentellen Paraplegiologie und Neurorehabilitation der Universitätsklinik Heidelberg, hat bereits einige Entwicklungen für Menschen mit Behinderung auf den Weg gebracht. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Bereiche Lokomotionsrobotik, Neuroprothetik, Elektrostimulation und die Entwicklung von Mensch-Maschine Schnittstellen. Unter den vielen Individual-Lösungen sind einige seiner Erfindungen in Produktion gegangen und werden zum Teil von Krankenkassen mitfinanziert. Für den gelähmten Alberto Mancarella erfindet Rüdiger Rupp eine Fernsteuerung im Mund. Damit kann der junge Pianist die Klavierpedale bedienen. Eine Weltpremiere in der alten Aula der Universität Heidelberg. Prof. Dr. Bertolt Meyer fehlt der linke Unterarm. Seine alte Dreifinger-Prothese fand er wenig praktisch und unästhetisch. Lange hat er dafür gekämpft, von der Krankenkasse eine bionische Hightech-Hand bezahlt zu bekommen. Teure, aber zweckmäßige Technik, wie er findet, die Kosten-Nutzen-Relation stimmt.

05. Mai 2017

Melodien noch im Kopf - Das zweite Leben des Stefan Tiefenbacher
Seit seinem zwölften Lebensjahr spielt Stefan Tiefenbacher Saxophon. Und für ihn ist ganz klar: dieses Hobby will er zum Beruf machen. Ein schwerer Verkehrsunfall kurz nach dem Abitur vernichtet zunächst alle seine Pläne. Stefan Tiefenbacher verliert seinen linken Arm, ein Bein muss versteift werden. Monatelang liegt er im Koma, muss danach fast alles neu lernen. "Freunde waren im Krankenhaus und haben CDs eingelegt, ich habe die Melodien noch im Kopf gehabt, aber den Rest wusste ich nicht mehr", sagt er über diese Zeit. Die Mediziner nehmen an, dass er ein schwerer Pflegefall bleiben werde. Aber er kämpft, seine Mutter unterstützt ihn. Inzwischen hat "der Einarmige", wie er in der Musikbranche genannt wird, das Unmögliche möglich gemacht. Er spielt wieder Saxophon, hat CDs aufgenommen und tritt regelmäßig mit seiner Band auf. Doch auch heute noch braucht der 38jährige Hilfe im Alltag. Und was wird, wenn ihm seine Mutter nicht mehr zur Seite stehen kann, ist ungewiss.

07. April 2017

Wie Hunde helfen
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Blindenführhund Bruno mit Frauchen Hannelore
Mischlingshund Bruno hat ein ambitioniertes Training hinter sich, um mit Frauchen Hannelore Hohenester, die durch eine Krankheit erblindet ist, perfekt zu kommunizieren. Mit nur sparsamen Gesten und Worten können sich die beiden verständigen, so dass Bruno sein Frauchen gewissenhaft an allen Hindernissen vorbeiführt, wenn sie unterwegs sind. Er darf sich dabei von nichts ablenken oder von seinen Instinkten überrumpeln lassen. Bruno zeigt eindrucksvoll, was er drauf hat und macht deutlich, wie vielschichtig das System ist, mit dem er mit seinem Frauchen verbunden ist. Marlen König und ihr Hund Flocke gehören zu den Gewinnern des Bundeswettbewerbs "Das Goldene Team" in 2016. Flocke ist ein echtes Naturtalent: Ob Telefon holen oder Licht ausmachen, ob im Bad oder bei der Wäsche – der Hund schmeißt den Haushalt. Die kleinwüchsige Frau schätzt die Hilfeleistungen ihres tierischen Assistenten. Flocke ermöglicht Marlen König ein selbstbestimmtes Leben. In ihrem Lebensalltag lässt sich beobachten, wie gut sich das langjährig erfahrene und eingespielte Team versteht, wie harmonisch die beiden miteinander interagieren.

03. März. 2017

Touchdown
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Die Bonner Bundeskunsthalle präsentiert eine Forschungsreise durch die Geschichte des Downsyndroms – vom frühen Mittelalter bis heute. Was wissen wir über Menschen mit Trisomie 21? Wie lebten, leben sie, wie wollen sie in Zukunft leben? In der kulturhistorischen Ausstellung zu sehen sind archäologische Funde genauso wie moderne Kunst – Zeugnisse aus verschiedenen Kulturen und Zeiten. Menschen mit und ohne Downsyndrom machen Führungen als Tandems. Angebunden: ein partizipatives Forschungsprojekt. Auf dem Portal www.touchdown21.info berichten Menschen mit Trisomie21 über ihre Lebenswelt. Dort auch zu finden: Informationen über Forschung, Genetik und Geschichte des Downsyndroms.Weiter in der Sendung werden Menschen mit Downsyndrom und ihre Familien portraitiert.

03. Februar 2017

Heute ich , morgen Du - Opfer von Gewalttaten
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Ein Faustschlag ins Gesicht verändert das Leben von Christoph Rickels. Vier Monate liegt er im Koma, ist seitdem halbseitig gelähmt. Er gründet ein Projekt, das sich gegen Gewalt richtet und besucht Schulen. Auch sie erlebte Gewalt im Alltag: Angelika Rohr. Zwei Jahre lang schlug und demütigte sie ihr eifersüchtiger Freund. Die 45-Jährige durfte nicht mehr aus dem Haus. Ihr Selbstbewusstsein schwand. Heute lebt sie wieder in einer neuen Beziehung, engagiert sich beim Weißen Ring. Wie gehen Opfer von Gewalttaten mit ihrem Schicksal um? Welche Möglichkeiten gibt es, den Weg in ein normales Alltagsleben zu schaffen?

13. Januar 2017

Sabine Niese - Leben mit ALS
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Die Ice Bucket Challenge machte ALS weltweit bekannt. Sabine Niese, dreifache Mutter, Ehefrau, hat einen langsamen Verlauf der Nervenkrankheit, aber sie ist lebensmutig, gibt der Krankheit ein „Gesicht“ in der Öffentlichkeit. Die Hamburgerin ist unheilbar krank, sitzt seit Jahren im Rollstuhl – und lässt sich dennoch nicht unterkriegen: Nachdem die ALS-Patientin im letzten Jahr mit einem Comedy-Auftritt über ihre unheilbare Krankheit für Aufsehen sorgte, plant Sabine Niese nun voller Energie weitere Projekte.

02. Dezember 2016

Wirklich beste Freunde 2
© ZDFSimone Grabs
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Nico sitzt im Rollstuhl, kann weder Arme, Beine noch Kopf bewegen. Muskeldystrophie Duchenne heißt die Krankheit, die langsam seine Muskeln zerstört. Und doch: Nico lebt ein fast normales Studentenleben: Er wohnt in einer WG, schließt demnächst sein zweites Studium ab, zieht am Wochenende durch die Clubs. Es sind größtenteils Freunde, die ihn rund um die Uhr betreuen: ihn duschen, anziehen, mit ihm Vorlesungen besuchen, abends beim Ausgehen den Rolli die Treppen der Clubs hochtragen und die Drinks reichen. "Wir sind da reingewachsen, das ist für uns normal", sagt Robin. Die jungen Männer haben eine integrative Schule besucht. Früher spielten sie zusammen Fußball und Hockey, aber seit Nico 9 Jahre alt ist, bewegt er sich nur noch im Rollstuhl fort.

04. November 2016

Wirklich beste Freunde 1
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Nico, 27, ist durch eine Muskelkrankheit nahezu bewegungslos geworden. Betreut wird er von seinen Freunden. „Besonders normal“ zeigt in 2 Teilen, wie sich die Freundschaft seit der Schulzeit entwickelt. Schon damals übernehmen die Freunde pflegerische Aufgaben. Seit Nico ins Studentenwohnheim nach Frankfurt gezogen ist, arbeiten sie über einen Pflegedienst für ihn. Nico ist der Kopf der Clique. Er managt seinen Betreuer-Stab, organisiert gemeinsame Partynächte und sogar Reisen."Wirklich beste Freunde" zeigt: Ein schönes Leben ist auch trotz großer Einschränkungen möglich. Durch die Gabe, sich nicht hängen zu lassen. Und durch gute Freundschaften, die entstehen, wenn Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen aufwachsen.

07. Oktober 2016

Jung und schwer krank
Der siebenjährige Finn wird seit seiner Geburt künstlich beatmet. Rund um die Uhr muss er medizinisch versorgt werden. Er lebt zuhause bei der Familie und in der Arche Intensivkinder. Andreas und Johanna Bohrmann haben beide Mukoviszidose, Andreas zudem eine transplantierte Lunge. Er nimmt viele Medikamente und muss regelmäßig in die Klinik. Das berufstätige Ehepaar engagiert sich für die Organspende.

02. September 2016

Vom Wattenmeer zum Bodensee -
Wenn die Tage lang und die Nächte warm sind, zieht es uns nach draußen. Denn dort wartet das pralle Leben auf uns, eine Welt voller Abenteuer. Erleben kann man sie am nächsten Baggersee oder in weiter Ferne, im Luxushotel oder auf dem Campingplatz. Hauptsache man macht sich auf den Weg. "Menschen - das Magazin" begleitet in den traditionellen Sommerreportagen, Menschen mit Behinderung auf ihren Reisen durch Deutschland: Von Ostfriesland zum Wattwandern, ins Elbsandsteingebirge mit dem Rollstuhl, am Niederrhein römische Geschichte und viel Action genießen, bis zum Bodensee, der auch Faible für Exotisches und für Schiffe bietet. Neben den schönsten Sommererlebnissen stellen Menschen mit Behinderung in jeder Folge einen "Geheimtipp" vor, den man in keinem Reiseführer findet.

05. August 2016

Auf den Weg zu den Paralympics
Denise Schindler ist eines der jungen Talente bei den Paralympics in Rio 2016 - und gleichzeitig auch eines der neuen Gesichter der diesjährigen Aktion-Mensch-Kampagne. Als Kind geriet sie unter eine Straßenbahn, ihr linker Unterschenkel musste amputiert werden. Seit 2010 ist sie als Leistungsradsportlerin aktiv, wurde Weltmeisterin und gewann bei den Paralympics Silber in London 2012. Die 31-Jährige setzt sich mit ihrem Verein für Kinder mit Behinderung im Breitensport ein. Die Schwimmerin Maike Schnittger ist sehbehindert, ihre Sehfähigkeit liegt bei nur noch 1 Prozent. Sie hat sich ebenfalls erfolgreich für die Paralympics in Rio qualifiziert. Bei der EM in Portugal gewann sie in diesem Jahr Silber im 400-Meter-Freistil und Bronze im 50-Meter-Freistil. Die 24-Jährige trainiert jeden Tag fünf Stunden im Olympiazentrum in Potsdam. Mit auf dem Programm stehen Schwimmen im Kanal und Krafttraining.

08. Juli 2016

"Ich muss den Bauch fühlen....."
Franco Antonello, Unternehmer aus Castelfranco Veneto, ist Gründer und Präsident der Stiftung "I bambini delle fate", die sich für die Anliegen autistischer Kinder und ihrer Familien einsetzt. Sein Sohn Andrea ist 21 Jahre alt. Er hat inzwischen die Schule beendet, malt und schwimmt gern. Die Diagnose "Autismus" erhielt er mit zweieinhalb Jahren. Die Reise von Vater und Sohn beginnt lange vor dem Aufbruch. Und an ihrem Anfang steht die Diagnose: "Ihr Kind ist autistisch". Für den italienischen Chef einer Werbeagentur Franco Antonello brach damals eine Welt zusammen. Er wusste: Sein Sohn Andrea würde niemals ein normales Leben führen können. Andrea spricht nicht, aber er schreibt. Eigentlich brauchen Autisten Routine, sagen die Ärzte. Die Familie absolviert Therapie um Therapie, stellt ihr komplettes Leben um. Die Ehe zerbricht. Der nicht-behinderte Sohn lebt bei der Mutter.

03. Juni 2016

Ich mach das Beste draus - Leben mit fortschreitender Erkrankung
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Philipp (16) und Tjorben (11) leben mit einer unheilbaren Muskelerkrankung. Ihren Lebensmut lassen sie sich nicht nehmen. Alexandra war bereits mit 15 dem Tod nahe. Sie hatte Leukämie. Seit Philipps Muskeln immer schwächer werden, steht ihm ein Schulbegleiter im Gymnasium zur Seite. Sonst gibt es für ihn keine Sonderbehandlung. Bei einem Surf-Urlaub an der Nordsee geht Tjorben an seine Grenzen. Augenblicke, in denen er sich frei und unbesiegbar fühlt.

06. Mai 2016

Mit allen Sinnen das Leben genießen - Petra Strack lässt sich nicht behindern
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Petra Strack hat Spinale Muskelatrophie (SMA) und lebt mit persönlicher Assistenz. Ein Team von 10 Mitarbeitern unterstützt sie dort, wo körperliche Kraft erforderlich ist. In ihrer Lebensgestaltung lässt sie sich nicht behindern, hat Karriere gemacht und genießt das Leben in vollen Zügen.Die 31jährige ist Wirtschaftspsychologin und derzeit selbstständig. In ihrer Freizeit reist sie gerne und weit. Australien war die bisher längste Reise. Auch für spontane Kurztripps ist sie immer zu haben - am liebsten mit ihrem Ehemann Holger. Ausgedehnte Shoppingtouren und Tanzkurse gehören ebenfalls zu ihren Hobbys.

01. April 2016

Bin ich schön? Wenn Körper nicht der Norm entsprechen
"Schönheit liegt im Auge des Betrachters", sagt man. Doch wie beurteilen Menschen, was schön oder wer attraktiv ist? "Dieser Begriff hat für mich heute eine andere Definition bekommen. Ich habe es mir erkämpft wieder so auszusehen, wie ich damals aussah", sagt Sigrid Schubert. Nach einer Chemotherapie verlor die gelernte Friseurin ihr rechtes Auge, trägt seitdem eine Epithese, ein künstliches Gesichtsteil. Mario Galla ist seit fünf Jahren ein erfolgreiches international gefragtes Fotomodell und läuft auch für die großen Designer. Doch was den 30-jährigen von vielen anderen in der Model-Branche unterscheidet: er trägt eine Beinorthese. "Wenn ich mit einer Trittleiter zum Fototermin komme, schauen die Leute anfänglich oft überrascht. Dafür sind sie hinterher umso offener" – sagt Anna Spindelndreier, eine 28jährige kleinwüchsige Fotografin aus Dortmund.

04. März 2016

Raus ins Leben - Erwachsen werden mit Behinderung
Sie sind jung und wollen ihre eigenen Wege gehen. Ihre Behinderung ist für Florian und Yves dabei kein Hindernis. Mitten im Schanzenviertel zu wohnen, das genießt der 31jährige Florian Timm. Er kam aus der Provinz nach Hamburg. Auch Yves Zensen ist vor einem Jahr von Zuhause ausgezogen und lebt jetzt in einer betreuten Wohngemeinschaft. Dass sich junge Menschen mit Behinderung selbständig machen, ist eine relativ neue Entwicklung. Auch den Eltern fällt es oft schwer, sie loszulassen. Und erst nach und nach werden Strukturen geschaffen, damit junge Erwachsene mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung möglichst selbst bestimmt leben können. Yves Zensen wohnt seit einem Jahr in einer betreuten WG in Bad Kreuznach. "Was mir extrem auffällt: Er ist wesentlich bestimmter in seinen Entscheidungen geworden", stellt die Mutter des 20jährigen mit Down-Syndrom fest.

05. Februar 2016

Die Melodien noch im Kopf
Seit seinem zwölften Lebensjahr spielt Stefan Tiefenbacher Saxophon. Und für ihn ist ganz klar: dieses Hobby will er zum Beruf machen. Ein schwerer Verkehrsunfall kurz nach dem Abitur vernichtet zunächst alle seine Pläne. Stefan Tiefenbacher verliert seinen linken Arm, ein Bein muss versteift werden. Monatelang liegt er im Koma, muss danach fast alles neu lernen. „Freunde waren im Krankenhaus und haben CDs eingelegt, ich habe die Melodien noch im Kopf gehabt, aber den Rest wusste ich nicht mehr“, sagt er über diese Zeit. Die Mediziner nehmen an, dass er ein schwerer Pflegefall bleiben werde. Aber er kämpft, seine Mutter unterstützt ihn. Inzwischen hat „der Einarmige“, wie er in der Musikbranche genannt wird, das Unmögliche möglich gemacht. Er spielt wieder Saxophon, hat CDs aufgenommen und tritt regelmäßig mit seiner Band auf. Doch auch heute noch braucht der 38jährige Hilfe im Alltag. Und was wird, wenn ihm seine Mutter nicht mehr zur Seite stehen kann, ist ungewiss.

15. Januar 2016

Ein Engel auf dem Boden - Künstler mit geistiger Behinderung gestalten eine Kirche
Die Künstler des Frankfurter Ateliers Goldstein sind für viele ihrer besonderen Projekte national und international bekannt. Dass Kunstschaffende mit einer Beeinträchtigung einen Kirchenraum neu gestalten, ist bisher aber einzigartig. 2011 erhielt das Atelier Goldstein den Auftrag zur künstlerischen Neugestaltung der Marienkirche des Sankt Vincenzstiftes Aulhausen bei Rüdesheim am Rhein. Seitdem arbeiteten verschiedene Künstler und Mitarbeiter des Ateliers an der Konzeption und Umsetzung. Im Januar 2016 ist die offizielle Einweihung. Die Künstler nutzten zeitweise die aus dem 13. Jahrhundert stammende Zisterzienserkirche als Arbeitsort und kamen so in Kontakt mit den besonderen Dimensionen des Kirchenraumes, seinem Licht und seiner spirituellen Wirkung. Den Kirchenraum zieren nun unter anderem eine 2,80 m hohe, aus Eiche geschnitzte Christusfigur, 17 Kirchenfenster und ein stilisierter in Silber gegossener Engelsflügel auf dem Kirchenboden.

04. Dezember 2015

Lebensmut - ich lasse mich nicht behindern
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Das Glück beginnt im Denken, davon ist Georg Fraberger überzeugt. Der 41jährige wurde ohne Arme und Beine geboren und ist Psychologe an der Universitätsklinik in Wien. Leander Kress trainiert leidenschaftlich. Sein großes Ziel: er möchte an den Paralympics teilnehmen, im Kajak oder bei Ski alpin Rennen. Der 14jährige trägt eine Beinprothese. Als er sieben Jahre alt ist, hängt Leanders Leben am seidenen Faden. Ein aggressiver Tumor macht zahlreiche Chemotherapien notwendig und führt zur Amputation seines rechten Oberschenkels. Doch davon lässt er sich heute nicht mehr behindern, trainiert auch bei Minusgraden im Eiskanal des Augsburger Kanu-Vereins. Auf der Piste hat Leander einen kompetenten Unterstützer gefunden, den mehr fachen Paralympics-Sieger Alexander Spitz. Georg Fraberger lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Wien. Es sind nicht Reichtum, Status oder Makellosigkeit, die einen Menschen ausmachen, so der Psychotherapeut und Buchautor . Es ist etwas viel Bedeutsameres, das in jedem von uns wohnt und das sich lohnt, entdeckt oder gehört zu werden.

06.November 2015

Tanz deine Welt
Am Anfang war das Chaos. Wie bei der Entstehung der Welt so auch beim Tanzprojekt „Die Schöpfung“. 300 Mitwirkende, Profis und Laien, bringen Joseph Haydns Oratorium auf die Bühne. Zunächst getrennt, dann gemeinsam haben sie monatelang geprobt: Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Kulturen, mit und ohne Behinderung. Und nur gemeinsam schaffen sie es. Für viele Schüler ist es der erste Kontakt mit klassischer Musik, und sich auf kreative Prozesse einzulassen, gar nicht so einfach. Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen finden eigene Ausdrucksmöglichkeiten und entdecken ihre Potentiale. Unter der Leitung des Choreografen Miguel-Angel Zermeno entsteht so eine Welt in der Menschen zusammenfinden, die sich sonst kaum begegnen.

02. Oktober 2015

Vom Glück zu Verreisen - Unterwegs ohne Barrieren
Sie sind jung, unternehmungslustig und gerne unterwegs – zu Fuß oder im Rollstuhl. Doch nicht selten stoßen Udo und Kübra mit ihren Begleitern auf Hindernisse. München ist das Ziel von Udo Sist und Gerald Behnke von „Normalo TV“. Kübra Sekin und Christian Loß von der Jungen Aktion Mensch sind unterwegs in den Schweizer Alpen. Udo Sist ist Rollstuhlfahrer und bringt als Moderator von „Normalo TV“ mit seinem Partner Gerald Behnke auf YouTube seine Fans zum Staunen und zum Nachdenken. Bei einer Reise von Berlin nach München zeigt sich, dass es noch viel zu tun gibt, um alle Hindernisse für Rollis zu beseitigen. Doch die beiden nehmen es mit Humor. Kübra Sekin und Christian Loß erkunden die Bergwelt rund dem Aletsch-Gletscher in den Schweizer Alpen. Die 24jährige hat Glasknochen, ist ebenfalls Rollifahrerin und moderiert mit Christian Loß im Internet „JAM“, die Junge Aktion Mensch.

04. September 2015

"Ich schaff das" - Teil 2. Ein Abenteuer zwischen Allgäu und Orient
Teil 2. Für Johannes Obermaier ist es der erste Trip in ferne Länder. Doch er hat „Benzin im Blut“, Autos sind seine große Leidenschaft. Daran hat sich auch nichts geändert, seitdem nach einem Motorradunfall querschnittgelähmt ist. Uwe Gräfenhain ist bereits zum zweiten Mal dabei. Der 32jährige mit Lernbehinderung fährt zu Hause nur bekannte Strecken. Doch seit er während der Rallye im vergangenen Jahr in der jordanischen Wüste gefahren ist, hat es ihn gepackt. Jetzt will er auf einigen Etappen selbst am Steuer sitzen. Für Lena ist es das erste große Abenteuer ihres Lebens. Die 18jährige mit Down-Syndrom ist die jüngste Teilnehmerin der Rallye.Als Mitglied des Lebenshilfe-Teams Rottenburg sieht sie in dieser Reise die „große Chance, selbständiger zu werden“. Es wird schwer für sie, zum ersten Mal drei Wochen ohne die Eltern zu sein. Klar ist für Lena jedoch von Anfang an: eine Sonderbehandlung möchte sie nicht.

7. August 2015

"Ich schaff das" - Teil 1. Ein Abenteuer zwischen Allgäu und Orient
Sendung ansehen © Rene Autor
In der Wüste Jordaniens
In der Wüste Jordaniens
Es ist wahrscheinlich die verrückteste Rallye der Welt an der Lena, Johannes und Uwe teilnehmen: Die Allgäu-Orient-Rallye von Oberstaufen nach Amman in Jordanien. Selbst für erfahrene Rallye-Teilnehmer sind die rund 7000 km auf Landstraßen eine Herausforderung. Doch wie können Menschen mit Behinderung das schaffen? Was treibt sie an, sich diesen Strapazen zu stellen?

10. Juli 2015

Ein Sommertag zu Zweit
Begegnungen mit Andrea Ballschuh, Andreas Bourani und Olaf Schubert
Begegnungen mit Andrea Ballschuh, Andreas Bourani und Olaf Schubert
Ihr Alltag spielt sich in ganz unterschiedlichen Lebenswelten ab, jedoch teilen sie die gleichen Interessen. Eine gute Voraussetzungen, schnell in Kontakt zu kommen.Andrea Ballschuh ist erfolgreiche Moderatorin, Bianka Kasper ist lernbehindert, lebt in einer anthroposophischen Lebensgemeinschaft. Beide verbindet die Leidenschaft für das Gärtnern, und sie greifen gemeinsam selbst zu Hacke und Schaufel.Mit seinem Song „Auf uns“ erzielte Andreas Bourani einen Megaerfolg. Auch Lucy Wilke ist Musikerin aus Leidenschaft , steht mit ihrer sanften Stimme und eigenen Texten am Anfang ihrer Karriere. Bei einem Treffen in München geht es natürlich vor allem um Musik und das Showgeschäft, aber auch um das Thema Inklusion und einen gemeinsamen Song.Und sie haben gemeinsam Lust auf Unterhaltung: Der Kabarettist Olaf Schubert, einer der beliebtesten deutschen Kabarettisten und Volker Westermann. Der 40jährige weiß seit seiner Kindheit, dass auch er vor die Kamera möchte, und er hat es geschafft. Bei einem Treffen in Schuberts Heimatstadt Dresden wird schnell klar: In Sachen Humor liegen sie auf einer Wellenlänge.

05. Juni 2015

Das Leben ist keine Behinderung
Noch immer ist das Vorurteil weit verbreitet, dass Menschen mit Behinderungen weniger leisten können als andere. Wie sollte etwa ein Rollstuhlfahrer einen Berg besteigen? Wie ein Blinder einen Gletscher überqueren? Insgesamt fünf Männer und Frauen mit ganz verschiedenen Behinderungen nehmen an einer Abenteuerreise in die österreichischen Alpen teil. Ein Teilnehmer ist kleinwüchsig, ein anderer querschnittsgelähmt, der Dritte gehörlos. Ein weiteres Teammitglied ist blind und eine andere Teilnehmerin hat eine sogenannte Kniexartikulation und trägt ein mechanisches Kniegelenk. Die Tour wird zusätzlich von einem professionellen Bergführer und einer Physiotherapeutin begleitet, die verantwortungsbewusst auf die besonderen Fähigkeiten der Protagonisten eingehen. Letztendlich jedoch entscheidet der Teamgeist jedes Einzelnen, ob die individuellen Defizite ausgeglichen werden können und die Tour gelingt.

08. Mai 2015

Überlebt - den Nationalsozialisten entkommen!
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Bis heute plagen auch die 91jährige Charlotte Kroll und die 90jährige Ilse Heinrich Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus. Damals waren sie im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert, aus nichtigen Gründen. In diesem größten Frauenlager mussten sie Zwangsarbeit leisten und haben immer wieder mit dem Tod gekämpft. Heute kommen sie regelmäßig zurück zur Gedenkstätte Ravensbrück, bringen aus erster Hand Schülergruppen näher, was alleine hier 140.000 Frauen von 1939 bis 1945 ertragen mussten.

10. April 2015

Ich muss den Bauch fühlen
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Andrea Antonello ist Autist. Sein Vater Franco geht ganz ungewöhnliche Wege um ihm zu helfen. Er gründete sogar eine Stiftung, die sich für die Anliegen autistischer Kinder und ihrer Familien einsetzt.

06. März 2015

Die verletzte Familie
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Nichts ist wie zuvor. Jeder ist gefordert, sich auf neue Situationen einzustellen. Vor dieser Herausforderung stehen tausende Familien, wenn ein Mitglied durch einen schweren Unfall oder eine Erkrankung ein Schädel-Hirn-Trauma erleidet.

06. Februar 2015

Die Liebe der Anderen
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Klaus Birnstiel ist ein brillanter Denker, promovierter Literaturwissenschaftler und Assistent an der Uni Basel. Wegen einer Muskelerkrankung funktioniert fast nichts mehr an seinem Körper.

09. Januar 2015

Manchmal würde ich auch gerne......
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Sie müssen im Alltag erhebliche Einschränkungen in Kauf nehmen, verbringen oft Monate im Krankenhaus: Kinder mit schweren Erkrankungen.

05. Dezember 2014

Leben wo andere Urlaub machen
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Der 3. Dezember ist der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“. Er wurde 1993 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Weltweit machen an diesem Tag Menschen mit Behinderung auf ihre Situation aufmerksam. Zwar haben sich mittlerweile über 150 Länder verpflichtet, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen, doch bis eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen erreicht ist, gibt es noch viel zu tun. Besonders prekär ist der Alltag für Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern.

07. November 2014

Mehr als Worte
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Die Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Doch was bedeutet das für die vielen tausend Menschen, die nicht oder nur undeutlich sprechen können? Auch sie haben viel zu sagen, werden von ihrer Umwelt häufig völlig unterschätzt.

10. Oktober 2014

Schon viel erreicht-noch viel mehr vor
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Während des Nationalsozialismus hatte man sie verfolgt und viele getötet, im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik .wurden sie ganz einfach vergessen: Menschen mit Behinderung. Erst der Contergan-Skandal und die Geburt tausender Kinder mit Behinderung lenkte den Blick auf die, die zu Hause versteckt wurden oder unter unwürdigen Bedingungen in Heimen lebten.

05. September 2014

Ein Sommertag zu Zweit
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Der Alltag von Prominenten und Behinderten spielt sich meist in ganz unterschiedlichen Lebenswelten ab. Doch wenn man die gleichen Interessen teilt, kommt man ganz schnell in Kontakt, wie Andrea Ballschuh, Andreas Bourani und Olaf Schubert eindrücklich beweisen.

8. August 2014

Ich bin anders funktional
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Bettina Eistel ist ein Tausendsassa: Reiterin aus Leidenschaft, Paralympics-Medaillengewinnerin, Psychotherapeutin, Buchautorin und Fernsehmoderatorin. Und sie ist ein "Contergan-Kind".

11. Juli 2014

Gemeinsam im Rampenlicht
Menschen mit Behinderung haben sich mittlerweile ihren Platz auf der Bühne erobert. Und in fast keinem anderen Bereich gelingt die Inklusion so leicht und spielerisch wie in der Musik, im Theater und im Tanz.

6. Juni 2014

Die Welt der Anderen
Im Alltag wären sie sich wohl kaum begegnet. Doch ihre gemeinsamen Interessen bringen sie für kurze Zeit zusammen, und sie erhalten einen kleinen Einblick in ein Leben, der ihnen sonst verschlossen geblieben wären. Johann Lafer kocht zum ersten Mal mit einer Blinden, der Hobbyköchin Magda Ehrismann.

02. Mai 2014

Leben an der Armutsgrenze
Wie empfinden Menschen die eine gute Ausbildung haben, einen entsprechenden Arbeitsplatz und dennoch keine Perspektive , einen Lebensstandard über Sozialhilfe-Niveau zu erreichen? „Also meine Arbeit lohnt sich für mich, weil ich die Leistung bringe und ich die wichtig finde, sagt die Richterin Nancy Poser.

04. April 2014

Das zweite Leben des Stefan Tiefenbacher
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Durch die enormen Fortschritte der Notfall- und Intensivmedizin überleben immer mehr Menschen schwere Unfälle. Es passiert vor allem im Straßenverkehr, aber auch beim Sport, nach Stürzen oder durch Gewalteinwirkung. Nimmt man Schlaganfall-Patienten hinzu, erleiden jährlich 270 000 Menschen in Deutschland ein Schädel-Hirn-Trauma unterschiedlicher Ausprägung, die Hälfte davon sind unter 25 Jahren.

Sendedaten
jeden ersten Freitag im Monat um 12.30 Uhr
Redaktion
Harald Hamm
Dr. Ramona Sirch
Online: Mirjam Grünewald
Mehr zum Thema
Menschen, das Magazin berichtet über Projekte der Aktion Mensch, sowie vom Alltag behinderter Menschen und der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.
Aktion Mensch
Das Wir gewinnt
Die Aktion Mensch setzt sich mit der Förderung von sozialen Projekten, mit Aktionen und Kampagnen für Inklusion - das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft - ein.
Aus anderer Sicht
"Was uns verbindet"
Sie teilen ihre Leidenschaften, doch ihre Voraussetzungen unterscheiden sich grundlegend. Ein gemeinsam verbrachter Tag gibt Einblicke in eine andere Welt.
Weitere Sendungen
Nano - Ein Projekt zur leichten Sprache
Die vereinfachte Schriftsprache hat das Ziel, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderung die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
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