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Marisa Burger (Mitte) und Bobby Brederlow (2.v.r.) und das Team "Die Rosenheim-Cops"
"Was uns verbindet"
Einblicke in ein anderes Leben
Sie teilen ihre Leidenschaften, doch ihre Voraussetzungen unterscheiden sich grundlegend. Ein gemeinsam verbrachter Tag gibt Einblicke in eine andere Welt.
Extremsportler Joey Kelly trifft in den Lienzer Dolomiten den blinden Bergsteiger Andy Holzer. Er hat die höchsten Berge auf sechs Kontinenten bestiegen und führt Joey Kelly sicher über eine Steilwand auf 2.450 Meter. Und obwohl es für ihn die erste Tour an einer Steilwand ist, probiert Joey Kelly aus, wie es ist, mit verbundenen Augen zu klettern.

Kristin Boese ist mehrfache Weltmeisterin im Kite-Surfen. Nach zwölf Jahren begegnet sie beim World-Cup in St. Peter Ording zum ersten Mal wieder Nicolas Lanquetin, mit dem sie gemeinsam die Ausbildung zum Surf-Lehrer gemacht hat. Auch er ist inzwischen Kite-Surfer, doch nach einem Unfall ist er querschnittsgelähmt. Wie ist ihr Wiedersehen unter völlig veränderten Vorzeichen?

Der mit Down-Syndrom geborene Schauspieler Bobby Brederlow besucht Schauspielerin Marisa Burger zu Dreharbeiten bei "Die Rosenheim-Cops". Gegenseitig geben sie sich Einblicke über das Rollenlernen, Lampenfieber und Freundschaften.




Rückblick - Die vergangenen Sendungen

In Bewegung bleiben
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Sendung vom Februar 2014
Aus dem Leben von drei Parkinson-Patienten
Drei Menschen im Großraum Frankfurt am Main. Ihre Gemeinsamkeit: Alle drei sind an Parkinson erkrankt, und das bereits vor ihrem 40. Lebensjahr. Jeder von ihnen versucht, das Leben mit dieser fortschreitenden Krankheit auf eine eigene Weise zu bewältigen.

Vor sieben Jahren hat das Aus anderer Sicht Team die drei zum ersten Mal besucht. Inzwischen hat sich Dietmar Wessel einem operativen Eingriff unterzogen und sich einen Hirnschrittmacher implantieren lassen. Hermann Terweiden musste seine Selbsthilfe-Initiative "Schneckenhaus", ein inklusives Wohnprojekt, schweren Herzens aufgeben. Auch Gisela Steinert hat inzwischen Probleme mit ihrer Beweglichkeit. Aber sie geben sich so schnell nicht geschlagen.

"Ich tanze mein Leben lang"
© zdf Video
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Sendung vom November 2013
Kai Krahnens Leben mit Chorea Huntington
Kai Krahnen lebt seit einem Jahr in einer betreuten Wohnung des Heilhauses Kassel. Der Umzug aus seinen eigenen vier Wänden fiel ihm schwer, denn in Kassel hat er keine Freunde, und auch von seinen nächsten Angehörigen ist er getrennt. Aber er hatte keine Wahl, denn er ist krank.

Chorea Huntington, im Volksmund auch "Veitstanz" genannt, heißt die fortschreitende, unheilbare Erbkrankheit, an der er leidet. Das Tückische daran: die ersten Symptome zeigen sich erst im Erwachsenenalter. Dass seine Mutter ebenfalls an der Erkrankung litt, wurde erst festgestellt, kurz bevor sie starb. Kai Krahnen ist als einziger von drei Geschwistern betroffen und hat sich in den letzten Jahren intensiv mit seiner Lebenssituation auseinandergesetzt. Er weiß, was auf ihn zukommt und dass dies seine letzte Station sein wird.

Der Blindheit ein Schnippchen geschlagen
© abm
Wolfgang Hermann auf dem Dach seines Hauses
Sendung vom September 2013
Wolfgang Hermann ist blind. Trotzdem baut er ein Haus in Eigenregie. Vom Bauplan bis hin zur Umsetzung nimmt er alles selbst in die Hand. Mit dem Blindenstock auf dem Dach herumspazieren und mit der Kreissäge zwei Zentimeter breite Bretter sägen, das ist für ihn kein Problem. "Für mich scheint die Sonne jeden Tag" - mit diesen Worten erklärt Wolfgang Hermann, welche Bedeutung für ihn der Sonnenschein hat.
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Das Leben ist keine Behinderung
Lupe
Sendung vom August 2013
"Ich suche die Herausforderung, will Spaß, an meine Grenzen gehen und manchmal darüber hinaus". Das ist das gemeinschaftliche Credo von fünf Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die sich auf eine Tour in die österreichischen Alpen begeben.

Über einen Gletscher zu gehen, einen Gipfel zu erklimmen und sich anschließend abzuseilen, das ist schon eine Herausforderung für jeden. Doch wer die Gletscherspalten nicht sehen kann wie Christiane, muss sich unbedingt auf die anderen verlassen können. Wie kann sie sich mit dem gehörlosen Benjamin verständigen? Und Reini Sampl kann mit seinem Rolllstuhl den Gipfel nur durch die Hilfe des Teams erreichen.

An jedem Tag spüren auch der kleinwüchsige Peter Gatzweiler und Michaela Bienert, die nach einem Unfall eine Unterschenkelprothese trägt, welchen Einsatz und Willen sie aufbringen müssen, die schwierigen Aufgaben zu bewältigen. Letztendlich jedoch entscheidet der Teamgeist jedes Einzelnen, ob die individuellen Defizite ausgeglichen werden können und die Tour gelingt.

"Barrierefrei in allen Lebenslagen"
© zdf_Kilian Sterff Video
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Sendung vom Juli 2013
Barbara Sima ist ein gefragtes Model und war erfolgreiche Triathletin, bis sie im Alter von 20 Jahren als Beifahrerin bei einem Autounfall verunglückte. Sie ist seitdem querschnittsgelähmt. Trotz ihrer Behinderung reist Barbara Sima leidenschaftlich gern, am liebsten spontan. Doch sie stößt dabei auch oft auf Hindernisse.

Obwohl viele Länder Europas die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ratifiziert und sich zu ihrer Umsetzung verpflichtet haben, sieht es vor Ort häufig noch immer anders aus. Barbara Sima engagiert sich beruflich für Menschen mit Handicap. Nach ihrem Studium der Architektur arbeitet die Rollstuhlfahrerin in Graz als Sachverständige für barrierefreies Bauen.

"Auf uns kann man sich schon verlassen"
© zdfZDF .Sabine Quetsche.jpg Video
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Sendung vom Juni 2013
Birgit Honsell lebt zum ersten Mal alleine im eigenen Appartement. Für die 37-jährige mit Down-Syndrom ist das eine Herausforderung, denn sie braucht nicht nur Unterstützung im Alltag, sondern musste sich auch von ihrer Wohngemeinschaft trennen. Als Kind kam sie in die anthroposophische Einrichtung "Hohenfried" in Bayrisch-Gmain, besuchte die Schule, arbeitete später in der Kerzenwerkstatt und lebte in einer Wohngruppe. Dort lernte sie ihre Freundinnen Ute Hartmann und Monika Simon kennen.
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Sophies Heim – Alle unter einem Dach
Yvette ist Sophies liebste Krankenschwester
Sendung vom Mai 2013
Sieben Jahre musste Sophie Kramer in einem Heim für geistig behinderte Kinder leben, obwohl sie selbst keine intellektuellen Einschränkungen hat. Doch in all den Jahren hat Sophie immer darum gekämpft, dass sie mit den Menschen zusammenleben kann, die sie liebt.
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"Nehmt mich als Ganzes!"
© zdf
Peter Radtke blickt auf 67 erfüllte Jahre zurück
Sendung vom April 2013
Bei seiner Geburt 1943 gaben die Ärzte Peter Radtke höchstens ein Jahr, Diagnose: die unheilbare Glasknochenkrankheit. Heute ist er 67 Jahre alt und blickt zurück auf erfüllte Jahre. Peter Radtke, "das Bündel Mensch", wie es einmal hieß, empfindet sein Leben als Glücksfall. Seine Erfolgsgeschichte: Privatunterricht statt Schule, Abitur über den Zweiten Bildungsweg, Studium der Romanistik in Genf und Regensburg mit abschließender Promotion, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien, gefragter Referent in Sachen Behinderung, Kunst und Kultur und bis heute Mitglied im Deutschen Ethikrat.
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Beruf: Behindert - Aus dem Leben des Matthias Vernaldi
© zdf_Johannes Straub Lupe
In der Kirche von Hartroda: Heute lebt Matthias Vernaldi ohne kirchliche Bindung.
Sendung vom Februar 2013
"Ich bin berufsbehindert! Das ist das einzige, was ich wirklich gelernt habe - lernen konnte. Aber ich lebe immerhin heute so, wie ich es immer wollte", sagt Matthias Vernaldi, "allein und selbst bestimmt!" Der ehemalige Revoluzzer, schon immer Vorkämpfer für das Recht auf selbst bestimmtes Leben, ist ruhiger geworden. Aber für viele wirkt auch sein heutiges Leben noch wie eine politische Provokation.

Matthias Vernaldi hat eine fortschreitende Muskelerkrankung. Er bezieht Hartz IV und beschäftigt rund um die Uhr Assistenten. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Rolle Behinderter als private Arbeitgeber in den eigenen vier Wänden undenkbar - nicht vorgesehen. Und noch immer verschwinden Menschen mit Behinderungen allzu schnell in Heimen. Das akzeptiert Matthias Vernaldi bis heute nicht. Er erkämpfte sich in der DDR ein Studium der Theologie, war Gründungsmitglied der einzigen Rolli-WG der DDR, gründete "Sexabilities", eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, setzt sich für barrierefreie Bordelle ein und trotz seiner fortschreitenden Erkrankung ist das einzige, was ihm wirklich zu schaffen macht, sein Alter.

Ich bin nicht kaputt - Josia Topf und die Inklusion
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Sendung vom Januar 2013
Als Wiebke Topf in der 25. Schwangerschaftswoche erfährt, dass sie ein schwer behindertes Kind erwartet, ist sie schockiert. Für sie und ihren Mann ist jedoch klar, dass sie dieses Kind bekommen und die medizinisch mögliche und empfohlene Abtreibung auf keinen Fall vornehmen lassen werden. Am 25. April 2003 kommt Josia auf die Welt - ohne Arme und mit missgebildeten Händen und Beinen. Diagnose: TAR-Syndrom. Heute hält Josia mit seiner Vitalität seine Eltern auf Trab. Er besucht die Grundschule in Bubenreuth, reitet, schwimmt, spielt Waldhorn und ist einer der Protagonisten der Inklusionskampagne von "Aktion Mensch". Das macht ihm Spaß, denn er weiß, worum es geht.
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"Die Reise ins Ich" - Maskenspiele im Centro Arte Monte Onore
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Sendung vom Dezember 2012
Die Welt mit anderen Augen sehen, Farbe ins Leben bringen und sich in außergewöhnlicher Weise begegnen: Dazu lädt ein Kunst- und Kulturzentrum im Herzen von Sachsen ein. Im Rittergut Ehrenberg hat sich vor mehr als zehn Jahren der venezianische Künstler und Architekt Pier Giorgio Furlan niedergelassen und den Förderverein "CAMO" gegründet - das "Centro Arte Monte Onore". Im Mittelpunkt stehen Projekte, die sich mit Maskenbau und Maskenspiel beschäftigen und dabei ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringen. Daniel Behnisch ist von Anfang an dabei. Durch einen Unfall mit 17 Jahren ist er behindert. Die Theatergruppe "Compagnia la Mascherata" hat ihm wieder neuen Mut und eine Perspektive gegeben. Auch bei der Produktion "Die Reise ins Ich", die auf der nahegelegenen Burg Kriebstein aufgeführt wird, zeigt Daniel Behnisch seine besonderen Begabungen.

Weltverbessern leicht gemacht
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Sendung vom November 2012
Er ist sprichwörtlich immer auf Achse. Ruhe kennt Raul Krauthausen nicht, obwohl er durch die Glasknochenkrankheit in seiner Bewegung eingeschränkt und auf den Rollstuhl angewiesen ist. Der Berliner ist Erfinder, Entdecker und Weiterdenker. (Wdh. aus Mai 2011)
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"Mama hört mich mit den Augen"
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Die Albrecht/Kolliens sind eine moderne Familie.
Sendung vom Oktober 2012
"Wir sind eine ganz normale Familie", sagt Yvonne, die gemeinsam mit ihrem hörenden Bruder Sebastian bei gehörlosen Eltern aufwächst. Wie die meisten Kinder gehörloser Eltern beherrscht sie die Gebärdensprache und wechselt täglich zwischen zwei Welten - die der Hörenden und die der Gehörlosen. Auch für Aaron ist die Gebärdensprache seine eigentliche Muttersprache, obwohl er hören kann. Beide Eltern sind gehörlos, ebenso seine Schwester. Aaron lernte den Unterschied erst kennen, als er in die Schule kam. Plötzlich war er umgeben von hörenden Kindern. Hier gelten andere Verhaltensweisen. Das Ende des Blickkontaktes bedeutet zum Beispiel nicht mehr unbedingt auch das Ende eines Gespräches.

Weitergehen, nicht aufgeben - Was Anja werden will
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Sendung vom September 2012
Als Anja im Dezember 2005 eine Hirnblutung erleidet, ist sie zwölf Jahre alt. Für sie ändert sich das Leben damit dramatisch. Vor allem die Aphasie - der Verlust des Sprechvermögens - macht ihr den Alltag seither schwer. Ihren Berufswunsch Tierärztin muss sie schweren Herzens aufgeben.

Die ehemalige Gymnasialschülerin braucht zwei Jahre, bis sie wieder eine Schule besuchen kann. 2012 kann sie den Hauptschulabschluss machen. Möglich geworden ist dies vor allem durch den unermüdlichen Einsatz ihrer Eltern und das Engagement des ehemaligen Rektors der Schule.

Damit Anja eine Chance hat, werden ihre Prüfungsaufgaben von ihrer Lehrerin und ihrer Logopädin umgeschrieben. Dass dies vom Kultusministerium gestattet wurde, war ein langer Kampf. Nun möchte Anja eine Ausbildung zur Ziergärtnerin machen. Eine Schnupperwoche in einer Gärtnerei wird zeigen, ob sie den Anforderungen gewachsen ist und den Sprung in den Arbeitsmarkt schaffen kann.

Anjas Aphasie - Will werden wie ich war
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Sendung vom August 2012
Im Dezember 2005 ist es passiert: Etwas sei "im Kopf geplatzt", sagt Anja Baumer. Das damals zwölf Jahre alte, fröhliches Mädchen hatte einen Schlaganfall. Ihre halbseitige Lähmung ist heute weitgehend zurückgegangen und auch laufen kann sie wieder fast wie früher. Die rechte Hand gehorcht ihr zwar noch nicht richtig, aber auch das wird allmählich besser.
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Gold im Herzen
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Sendung vom Juli 2012
Die Visionen des blinden Langstreckenläufers Henry Wanyoike
"Ich habe mein Augenlicht verloren, aber nicht meine Visionen", sagt Henry Wanyoike. Der erfolgreiche paralympische Langstreckenläufer ist in Kenia ein Nationalheld. Mit 21 Jahren erblindete er über Nacht durch eine Krankheit. In Kenia bedeutet das ein Leben in Armut.

Henry war verzweifelt und wollte sterben. Seine Familie brachte ihn in die Augenklinik von Kikuyu. Dort gab man ihm zwar nicht sein Augenlicht, aber seine Hoffnung zurück. Und er fabd zu seinem Sport, dem Langstreckenlauf.

In nur wenigen Monaten schafft er die Qualifizierung für die Paralympics in Sydney und legt dort einen spektakulären Sieg hin: Die Bilder gehen um die ganze Welt. Das war im Jahr 2000. Seitdem hat er unzählige Langstreckenläufe gewonnen, und mit den Preisgeldern engagiert sich der Sportler für benachteiligte Menschen in Kenia.

Mit seiner Henry Wanyoike-Stiftung baute er eine Strickwerkstatt für Blinde auf und gründete eine Schule für die Kinder in seinem Slum. Wanyoike will ein Vorbild sein und zeigen, zu welchen Höhenflügen man fähig ist, auch mit Behinderung. In diesem Jahr will er sich wieder für die Paralympics qualifizieren.

Ute Lindauer: Ich will so sein wie ich bin
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Sendung vom Juni 2012
Die andere Perspektive der Wissenschaftlerin
Promotion mit Ende Zwanzig, Habilitation mit Mitte Dreißig und keine zehn Jahre später Universitätsprofessur und Leitung des Forschungslabors für experimentelle Neurochirurgie an der TU München. Der berufliche Werdegang von Prof. Dr. Ute Lindauer liest sich wie die Erfolgsstory einer zielstrebigen Frau. Doch das ist nicht die ganze Geschichte.

Ute Lindauer kann ihre Beine kaum gebrauchen, da sie mit Spina bifidose zur Welt kam. Doch mit Hilfe ihrer Krücken schafft sie es überall hin. Vor allem ihrer Mutter verdankt sie es, dass sie ihren Weg gehen konnte. Die Wissenschaftlerin kann es nicht verstehen, dass viele Menschen davon überzeugt sind, sie habe es durch ihre Behinderung schwerer im Leben als andere.

Ein seltsamer Gedanke, der nach ihrer Ansicht seine Ursache in einer falschen Perspektive hat. Aus diesem Grund engagiert sie sich auch als Kuratoriumsvorsitzende beim Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft in Berlin - einem Institut, das wissenschaftlich fundierte neue Ethikkonzepte entwickeln will, die der Entsolidarisierung und Stigmatisierung entgegenwirken.

Der Umweg ist das Ziel
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Sendung vom Februar 2012
Christian Bayerlein surft barrierefrei
Christian Bayerlein ist ein Wunder an Energie. Dabei ist er durch spinale Muskelatrophie eigentlich bewegungslos, nur die Finger seiner rechten Hand kann er noch ein wenig bewegen. Doch gerade das macht ihn erfinderisch wenn es darum geht, Barrieren zu überwinden.
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"Beweg dich einfach"
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Trotz Rollstuhl klettert Andrea Szabadi weiter
Sendung vom Januar 2012
Outdoortrainerin Andrea Szabadi
Ausgerechnet bei einem von ihr selbst geleiteten Seminar in den Bergen passierte ein folgenschwerer Unfall. Seither ist die Allgäuer Profisportlerin und Erlebnispädagogin Andrea Szabadi auf den Rollstuhl angewiesen.
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"Wir genießen ungebremst"
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Sendung vom Oktober 2011
Iris und Volker Westermann sind seit elf Jahren verheiratet und arbeiten beide in der Medienbranche. Sie sind ständig auf Achse, fliegen regelmäßig nach Hamburg, wo sie studiert haben, und lieben Seereisen in exotische Länder.
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Warum sind wir die Einzigen?
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Sendung vom August 2011
Johanna und Florian aus Stuttgart freuen sich auf den Besuch im Erlebnispark. Aber das ist nur die Belohnung, denn vorher müssen beide in die Würzburger Kinderklinik zur Untersuchung.
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"Für mich sind Wohngemeinschaften passé!"
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Matthias Vernaldi gründete die erste Rolli WG in der ehemaligen DDR.
Sendung vom Juli 2011
"Ich lebe eigentlich heute so, wie ich es immer wollte", sagt Matthias Vernaldi. Er ist der Gründer von Sexabilities, einer Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung in Berlin, Vernaldi war schon immer Vorkämpfer für ein selbstbestimmtes Leben.
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"Ich komm gut klar - mit mir"
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Sendung vom April 2011
Judith, Moritz und Silvia - drei junge Menschen mit ähnlichem Schicksal. Sie versuchen trotz ihrer Behinderung selbstständig ihr eigenes Leben zu führen. Mit Hilfe der Autorin filmen und interviewen sich die drei Protagonisten gegenseitig und geben dem Zuschauer sehr nahe Einblicke in ihr Leben.
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Für ein Lächeln - Ein Jahr St. Petersburg
© ZDF_Michael Bernstein
Heike Langer im Spielraum
Sendung vom März 2011
Jedes Jahr entschließen sich junge Menschen, ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland zu leisten. Heike Langer und Johann Breiter sind zwei dieser Helfer, die in St. Petersburg ihren Dienst tun. Etwa 5000 junge Menschen in Deutschland möchten jährlich ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland leisten.
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"Wo ist Leben?"
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Peter Radtke - Seine große Liebe aber gilt dem Theater
Sendung vom Februar 2011
1985 kam in den Münchner Kammerspielen unter der Regie von George Tabori "M", eine Neubearbeitung der Euripidestragödie "Medea" heraus. "Ein Skandal, nicht rezensierbar, ein schamloser Offenbarungstrick, Theater darf viel, das darf es nicht!"
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"Für mich sind Wohngemeinschaften passé!"
© zdf
Matthias Vernaldi gründete die erste Rolli WG in der ehemaligen DDR.
Sendung vom Oktober 2010
"Ich lebe eigentlich heute so, wie ich es immer wollte", sagt Matthias Vernaldi. Er ist der Gründer von Sexabilities, einer Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung in Berlin, Vernaldi war schon immer Vorkämpfer für ein selbstbestimmtes Leben.
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Sprecht mit mir - Was ein starkes Mädchen braucht
Die 12-jährige Sophie Kramer ist ein lebenslustiges Mädchen
Sendung vom September 2010
Seit ihrer Geburt leidet die 12-jährige Sophie Kramer an einem Lymphangiom, das ihre Gesichtszüge deutlich verformt: Regelmäßig muss Sophie in die Kinderchirurgie nach Münster, um dort den gutartigen Tumor lasern zu lassen, damit er sich nicht weiter ausbreitet.
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Ich, Du und die anderen
Sendung vom August 2010
Menschen mit geistiger Behinderung waren lange Zeit vor allem Objekte der Fürsorge. Doch sie können selbst ihre Wünsche äußern und ihre Interessen vertreten. Über 2000 Menschen mit geistiger Behinderung, Angehörige und Experten aus 70 Ländern trafen sich deshalb in Berlin.
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Zu Fuß über die Alpen
Dialysepatient Volker Blum
Sendung vom Mai 2010
Dem sportlichen Volker Blum sieht man seine Behinderung nicht an. Mit 13 wurde bei ihm Diabetes festgestellt. Als Spätfolge hat er Niereninsuffizienz und braucht regelmäßig eine Dialyse. Um zu zeigen, wie gut man damit leben kann, bricht Blum zu einer Tour über die Alpen auf.
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Infobox
Fast sieben Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Behinderung. Zwar wird häufig über die Betroffenen berichtet, sie selbst kommen jedoch nur unzureichend zu Wort. "Hierdurch wird - meist unbewusst - das Bild eines hilflosen, auf nichtbehinderte Fürsprecher angewiesenen Menschen gefestigt", so Dr. Peter Radtke, Schauspieler mit Glasknochenkrankheit und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (ABM) in München. Mit "Aus anderer Sicht" haben 3sat und die ABM deshalb eine Reihe konzipiert, in der vorrangig Betroffene selbst ihren Alltag reflektieren.

Besonders normal
Die neue Sendereihe "Besonders normal" zeigt am ersten Freitag im Monat um 11.30 Uhr, wie sich der Alltag von Menschen mit Behinderung gestaltet.
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