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Dienstag, 20. April
© SWR Lupe
Stockholm 1975, Abschied von dem Oberstleutnant Andreas von Mirbach. Als Militärattaché wurde er bei der Besetzung der westdeutschen Botschaft in Stockholm von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion ermordet.
Wer gab Euch das Recht zu morden?
Die Geschichte der RAF-Opfer
Vor 35 Jahren fand der Terror der Roten Armee Fraktion, RAF, seinen Höhepunkt in den Morden an Hanns Martin Schleyer, Jürgen Ponto sowie der Entführung der "Landshut". Bis heute ist der RAF-Terror präsent. Über die Täter wissen wir viel. Und was wissen wir über die Opfer? Wer waren sie, wie lebten sie, und wie sehen ihre Angehörigen den Terror der RAF?
Die Verbrechen des Herbst 1977 sind 35 Jahre für viele Menschen nur eine Episode der deutschen Geschichte. Die Erinnerungen daran sind längst verblasst. Doch einige Menschen leiden bis heute an den Taten der RAF: Die Opfer und ihre Angehörigen.

"Man trägt ein Leben daran."
Lupe
Andreas von Mirbach wurde 1975 von der RAF ermordet
Anne Siemens, die Autorin des Buches "Für die RAF war er das System, für mich der Vater" (Piper Verlag, 2007) und Henning Rütten haben mit den Angehörigen der Opfer und Überlebenden des Terrors gesprochen. So erzählt zum Beispiel Annemarie Eckhardt, Witwe des 1972 von der RAF ermordeten Polizisten Hans Eckhardt, ihre Geschichte zum ersten Mal im Fernsehen. Von Politik und Gesellschaft fühlen sich die meisten allein gelassen und schlimmer noch für die Angehörigen: Viele der Ermordeten sind bereits in Vergessenheit geraten. In diesem Film reden erstmals nur die Opfer des RAF-Terrors. Wer gab Euch das Recht zu morden?

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Sonntag, 14. Oktober 2012, 21.45 Uhr
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Der Deutsche Herbst
Vom 14. bis 17. Oktober 2012
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