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Sonntag, 22. Oktober
© dpa
Stonehenge
Sternenkult der Steinzeit
Wie graue Riesen sehen sie aus, die dunklen, rauen Steine. Seit Jahrtausenden stehen sie in einer rätselhaften Formation auf einer Wiese in der südenglischen Grafschaft Wiltshire: Stonehenge. Noch heute zieht das Monument die Menschen in ihren Bann und stellt die Wissenschaft vor Rätsel.
Sie scheinen nicht in diese Welt zu passen, die grob behauen Basaltblöcke. Die Autofahrer, die täglich über die A303 und A344 an ihnen vorbei rauschen, scheinen jedenfalls keinen Blick, für die Magie dieses Ortes zu haben.

Andere dagegen können gar nicht genug von ihnen kriegen: Ein stetig wachsender Touristenstrom und sein unvermeidlicher Vandalismus bedrohen das Monument. Heute müssen sich die Besuchermassen mit dem Blick aus der Ferne begnügen - hinter eine Absperrung.


Relikte aus vergangenen Epochen
Lupe
Grabstätte, Opferplatz, Sternwarte: Die Steine erfüllten viele Funktionen.
Ein Frevel mögen manche denken, denn schließlich gibt es Hinweise darauf, dass Stonehenge einstmals ein bedeutende Kulturstätte war. Archäologen entdeckten Hinweise auf Opferungen.

Der altenglische Name Stonehenge bedeutet soviel wie "hängende Steine" und leitet sich vermutlich von den auffälligen, mit Decksteinen überbrückten Steinpfeilern des äußeren Kreises der Anlage ab.

Was Stonehenge, allerdings so besonders macht ist seine Ausrichtung. Die Steinsäulen und deren Öffnungen sind nach den Positionen der Sonnenwende und der Tagundnachtgleiche ausgerichtet.


Eine solche Ausrichtung ergab sich sicherlich nicht zufällig. Vielmehr musste die Position der Steine genau berechnet werden. Dieses Wissen musste schon viele Generationen alt sein, als Stonehenge errichtet wurde.

Was wussten die Menschen im Europa vor 5.000 Jahren über Sonne, Mond und Sterne? Was trieb sie zum Bau des faszinierenden Monuments an, das wir unter dem Namen Stonehenge kennen? Pflegten unserer Vorfahren einen Sonnenkult, dem die tonnenschweren Steinquader als Opferplatz dienten? Oder steckt mehr dahinter als Religion?

So viel steht fest: Die Erbauer mussten über geradezu faszinierende astronomische Kenntnisse verfügen, um mit solcher Präzision vorzugehen. Und so spielt das südenglische Steinwunder eine zentrale Rolle für den Aufbruch in die Neuzeit.


Fundament der Zivilisation
Lupe
Der Film stellt das Leben unserer Vorfahren anschaulich dar.
Der Film "Stonehenge - Sternenkult der Steinzeit" lässt die Jungsteinzeit wieder erwachen. Aufwendige Computeranimationen und spektakuläre Rekonstruktionen zeichnen ein lebendiges Bild unserer Vorfahren. Erkenntnisse aus neuerer Zeit und archäologische Funde aus ganz Europa helfen, das Rätsel um dieses uralte Mysterium zu entwirren.

Sendedaten
Stonehenge - Sternenkult
der Steinzeit

Film von Carl Hall
Sonntag, 18. Mai 2014, 10.10 Uhr
Thementag
© colourbox.deAbenteuer Weltraum
Sonntag, 18. Mai 2014, ab 6.05 Uhr
In 24 Stunden um die Welt
Rätsel der Steinzeit
Die Steinzeit ist immer noch nicht restlos erforscht. Max Moors Gesprächspartner ist der Archäologe Frank Siegmund.
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