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Dienstag, 24. Oktober
© SWR
Die Forschung der Ballonpioniere in den 1960er Jahren nützt heute noch der Sicherheit der Piloten.
Die ersten Raumfahrer
Als der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner am 14. Oktober 2012 aus fast 40 Kilometer Höhe mit dem Fallschirm sprang, hielt die Welt den Atem an. Kaum jemand war bewusst, dass Baumgartner nur nachmachte, was einem gewissen Joseph Kittinger schon 50 Jahre zuvor gelang.
Mit dem Ballon ins Weltall, mit dem Schirm zurück
© WDR Lupe
Kurz vor dem Start: Der Ballon wird mit Helium gefüllt
Schon Ende der 1950er Jahre schwebten Joseph Kittinger jr. und sein Kollege David Simons für Stunden über der Atmosphäre unseres Planeten und sahen als erste Menschen die Krümmung der Erde. Einige Jahre bevor Juri Gagarin, Alan Shepard und John Glenn zu Ikonen der Raumfahrt wurden und die Astronauten mit ihren Raketen den Weltraum eroberten, wagten Kittinger und Simons den ersten, waghalsigen Schritt ins All. Ihr Leben hing buchstäblich an einer dünnen Plastikfolie, aus der riesige Ballons gefertigt waren. Gefüllt mit leichtem Heliumgas, trugen diese Ballons die Männer in einer winzigen Raumkapsel ins All.

Sechs Rekordflüge ins Weltall
© WDR Lupe
Die dünnen Plastikballons waren mit Helium gefüllt und hatten einen Durchmesser von 70 Metern.
Die beiden Piloten waren Angehörige der US-Luftwaffe und Teil eines Projektes, das von der amerikanischen Militärführung eher geduldet als gefördert wurde. Denn damals galt "Raumfahrt" noch als Stoff für Science-Fiction-Romane. Nur eine kleine Gruppe von Militärärzten und -piloten war davon überzeugt, dass der Schritt in den Weltraum lediglich eine Frage der Zeit war. Sie beschlossen, auf eigene Faust die technischen, medizinischen und psychologischen Anforderungen der bemannten Raumfahrt zu testen.

Fallschirmsprung aus 30 Kilometern Höhe
© WDR Lupe
Die Raumkapsel bei einem Test in der Entwicklungsphase
Auf der Holloman-Airforce-Basis im amerikanischen Bundesstaat New Mexico organisierten sie unter schwierigen Bedingungen ein Forschungsprogramm, das zwischen 1957 und 1960 in sechs Rekordflügen gipfelte. Spektakulärer Höhepunkt war der Fallschirmsprung von Joseph Kittinger aus 30 Kilometern Höhe. Fast fünf Minuten beschleunigte er im freien Fall und erreichte als erster - und bis bis zu Baumgartners Sprung einziger - Mensch über 900 Kilometer pro Stunde ohne maschinellen Antrieb. Anhand von historisch-einzigartigem Filmmaterial und packenden Erzählungen rekonstruiert die Dokumentation von Daniel Münter, die Sie am Sonntag, 18. Mai 2014, 10.55 Uhr sehen können, detailgenau die damaligen Versuche.

Sendedaten
Sonntag, 18. Mai 2014, 10.55 Uhr
Thementag
© colourbox.deAbenteuer Weltraum
Sonntag, 18. Mai 2014, ab 6.05 Uhr
Kulturzeit
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