Die Glienicker Brücke verbindet seit dem 17. Jahrhundert die Havelufer zwischen Berlin und Potsdam. Zunächst als Holzkonstruktion errichtet, ersetzte man sie 1831 durch eine größere Steinbrücke nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Brücke dem anwachsenden Verkehr nicht mehr gerecht, so dass ein größerer Neubau an die Stelle der alten Steinbrücke trat. 1907 eröffnete man die neue Brücke aus Eisen und Stahl für den Verkehr.
In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs umkämpften Deutsche und Russen die Brücke, wobei sie stark beschädigt wurde. Die russischen Besatzer ließen die Brücke bald reparieren und gaben ihr den programmatischen Namen "Brücke der Einheit". Und doch war sie zu DDR-Zeiten vor allem ein Symbol der Teilung. Am 10. November 1989 aber strömten Tausende über die Jahrzehnte lang bestbewachte Brücke der Welt Richtung West-Berlin. Ein Film von Daniel und Jürgen Ast