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© ARD Degeto Lupe
Der Maler Hans Hauser (Rudolf Prack) hat sich in Bärbele (Sonja Ziemann) verliebt.
Schwarzwaldmädel
Der junge Maler Hans Hauser verliebt sich in die hübsche Sekretärin Bärbele Riederle. Während die beiden versuchen zueinander zu finden, stellt sich ihnen ihr Umfeld mit kuriosen Verwicklungen bis zum Ende hartnäckig in den Weg. Der erste deutsche Nachkriegsfarbfilm ist bis heute die erfolgreichste Nachkriegsproduktion hierzulande.
Lupe
Malwine Heinau (Gretl Schörg) ist der Star einer Eisrevue. Zu ihren Verehrern gehört neuerdings auch Theo Patzke (Hans Richter); er soll ein kostbares Schmuckstück überwachen, das sein Chef, Juwelier Bussmann (Ernst Waldow), der koketten Malwine aus Reklamegründen geliehen hat.

Für Bussmann arbeitet auch die hübsche Sekretärin Bärbele Riederle (Sonja Ziemann). Als sie in der Tracht eines Schwarzwaldmädels einen Bühnenball besucht, verliebt sich der Maler Hans Hauser (Rudolf Prack) Hals über Kopf in sie. Bärbele findet ihn ebenfalls sehr nett, macht sich jedoch mit dem Hauptgewinn einer Tombola, einem kleinen Auto, enttäuscht davon, weil Malwine demonstrativ ältere Rechte auf Hauser kundtut.


Lupe
Der Domkapellmeister Blasius (Paul Hörbiger) spricht mit Bärbele Riederle (Sonja Ziemann).
Im Schwarzwaldort St. Christoph, wo Bärbele zu Hause ist, trifft der Maler das junge Mädchen überraschend wieder. Bärbele vertritt dort ihre Tante als Haushälterin bei Domkapellmeister Blasius Römer (Paul Hörbiger), der sich seinerseits Hoffnungen auf sie zu machen beginnt, obwohl er nicht mehr der Jüngste ist. Da es mit Bussmanns Schmuck einige Probleme gegeben hat, kreuzen auch Patzke und sein Chef im Schwarzwald auf. Der Juwelier ist inzwischen ebenfalls in Malwine vernarrt; die kokette Diva wiederum schafft es erneut, den Maler und Bärbele auseinanderzubringen, obwohl die beiden offensichtlich mehr als verliebt ineinander sind.

Erst beim großen Cäcilienfest in St. Christoph mit Bärbele als Schwarzwaldkönigin im Festzug gibt es nach manchen amüsanten Verwicklungen gleich für mehrere Paare ein Happy End.


"Schwarzwaldmädel", eine attraktive Mischung aus Operetten- und Heimatfilm, war der erste deutsche Nachkriegsfarbfilm und ist mit 16 Millionen Besuchern noch heute die erfolgreichste Nachkriegsproduktion hierzulande. Sonja Ziemann und Rudolf Prack wurden damit zum Traumpaar, zugleich begann mit "Schwarzwaldmädel" die Heimatfilmwelle.

Sendedaten
Mittwoch, 3. Oktober 2012, 9.15 Uhr
Thementag Frauenbilder
Die deutschen Frauenbilder im Film
Am Sonntag, 3. Oktober 2012
Credits
Spielfilm, Deutschland 1950
Regie: Hans Deppe, 100 Minuten
Mit: Gretl Schörg, Ernst Waldow, Sonja Ziemann, Rudolf Prack, Paul Hörbiger u.a.
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