© rbb
Michael Mronz, Michel Sidibé, Carola Ferstl, Alard von Rohr, I.K.H. Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau, Noelle Musunka und Alfred Weiss (von links nach rechts).
Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung
Aus der Deutschen Oper Berlin
Operngenuss auf höchstem Niveau, glänzende Gesellschaft und das großzügige Engagement aller Beteiligten sind Kennzeichen der 24. Festlichen Operngala, die am 4. November in der Deutschen Oper Berlin aufgezeichnet wurde.
Erneut ist es den Organisatoren gelungen, internationale Stars der Opernwelt für diesen Abend zu gewinnen. Die Gala gehört aufgrund ihrer erstklassigen künstlerischen Ausrichtung und der hohen Summe der erzielten Spendenerlöse zu den bedeutendsten Charity-Events in Deutschland.

Gewohnt charmant führt Max Raabe als Conférencier durch das Programm und gibt höchst originelle Kurzfassungen der Opern zum Besten. Zu den prominenten Gästen zählen Andreas Bourani, Peter Maffay, Daniel Brühl, Jens Spahn, Ulla Schmidt, Klaus Wowereit und viele andere.


Spenden für Menschen mit HIV und AIDS

© rbb Verleihung  des "World Without AIDS Awards" an I.K.H. Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau durch Alfred Weiss
Verleihung des "World Without AIDS Awards" an I.K.H. Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau durch Alfred Weiss
Zentrales Anliegen der Gala ist das Sammeln von Spendengeldern, um Menschen mit HIV und AIDS zu helfen. Außerdem ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit ein wichtiges Ziel, denn AIDS ist noch immer nicht heilbar. Beides gelingt mit dieser Benefizveranstaltung und ihrer öffentlichen Ausstrahlung.

Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte AIDS-Hilfsorganisation Deutschlands und unterstützt seit 30 Jahren betroffene Menschen in Notlagen. Die Stiftung fördert zudem zahlreiche Hilfs- und Präventionsprojekte, die sich unter anderem an Menschen mit Migrationshintergrund richten.


Hilfsprojekte im In- und Ausland

Der Erlös der 24. Operngala geht, wie auch in den vergangenen Jahren, an unterschiedliche Hilfsprojekte im In- und Ausland. Unter anderem an das Wohn-Pflegeprojekt in der Reichenberger Straße in Berlin und an das DREAM-Programm der Gemeinschaft Sant’Egidio in Kenia.

Mitarbeiter vor Ort leisten dort in drei ländlichen Behandlungszentren Aufklärungsarbeit und behandeln bereits HIV-infizierte Menschen, darunter etliche Kinder. Heute sind die Arbeit und der Kampf gegen HIV und AIDS wichtiger denn je. AIDS ist weiterhin die gravierendste Pandemie, mit tödlichen Folgen für unzählige Infizierte.


 

Auch Sie können helfen

Kostenlose Spenden-Hotline:

0800 / 120 4 120


Sendedaten
Samstag, 18. November 2017, 20.15 Uhr.

Die Sendung ist nach der Ausstrahlung sieben Tage in der Mediathek.

Kostenlose Spendenhotline: 0800 / 120 4 120

Hintergrund
Noch immer infizieren sich jährlich mehr als 2 Millionen Menschen mit dem tödlichen Virus. Die Behandlung ist kostenintensiv und weltweit für inzwischen 53 Prozent der Erkrankten verfügbar.

In Deutschland leben ungefähr 85.000 Menschen mit HIV oder AIDS. Sie erleben noch immer gesellschaftliche Stigmatisierung und viele von ihnen geraten in soziale Notlagen.