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Dienstag, 20. April
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John Weiner in Sydney
Morgen ist ein anderer Tag
Der Dorfpolizist und die Juden
John Weiner wäre heute vermutlich nicht mehr am Leben, wenn der Dorfpolizist Max Maurer ihn und zwölf weitere Juden nicht in der Scheune einer befreundeten Bauernfamilie versteckt und damit vor der Erschießung durch die SS bewahrt hätte.
John Weiner hat die Hölle durchlebt
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John Weiner, mit 77 Jahren im Sydney Jewish Museum.
John Weiner ist klein. Er hat eine kräftige Stimme und einen hastenden Schritt. Fröhlich wirkt der 77-Jährige und auffallend höflich ist er. John Weiner ist ungarischer Jude und besitzt seit 50 Jahren die australische Staatsbürgerschaft. Er hat die Hölle durchlebt, und er hat sie überlebt. Er hat Auschwitz, Buchenwald und den Todesmarsch überstanden. Er, als Einziger aus seiner vierköpfigen Familie, als letzter Überlebender. "Dass ich heute am Leben bin, das habe ich dem deutschen Polizeimann Max Maurer zu verdanken. Max Maurer hat mir das Leben gerettet. Er ist mein Held. Ich verehre Max Maurer sehr," sagt John Weiner.

Mutter, Vater und Bruder - alle wurden ermordet
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Max Maurer in Uniform
John Weiner wäre heute vermutlich nicht mehr am Leben, wenn der Dorfpolizist Max Maurer ihn und zwölf weitere Juden nicht in der Scheune einer befreundeten Bauernfamilie versteckt und damit vor der Erschießung durch die SS bewahrt hätte. Die Tragödie der Familie beginnt am 19. März 1944. An diesem Tag wird Ungarn als letztes Land von den Deutschen besetzt. Innerhalb weniger Wochen wird die Familie ihres ganzen Hab und Guts beraubt. In Auschwitz angekommen, verliert John Weiner zuerst seine Mutter. Vom Bruder, der bei der ungarischen Armee dient, gibt es keine Spur mehr. Zusammen mit seinem Vater wird er nach Buchenwald deportiert. Es folgt Zwangsarbeit im benachbarten Magdeburg.

Den Todesmarsch überleben nur wenige
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Der Retter und seine Familie: Max, Else und Martha Maurer, Familienbild aus dem Jahr 1947.
Am 3. Oktober 1944 verliert er auch den Vater. Der 18-Jährige verbringt qualvolle Monate im Konzentrationslager Buchenwald - ohne Familie und schutzlos der verbrecherischen Willkür der Nazis ausgeliefert. Im April 1945 setzt die SS eine Gruppe von über 1.600 KZ-Insassen in Bewegung. Den Todesmarsch gen Süden überleben nur wenige. John Weiner ist einer von ihnen. Er bleibt am Leben, weil es den deutschen Polizisten Max Mauer gab, den guten Deutschen. Der Film von Walid Nakschbandi, den Sie am Sonntag, 27. Januar 2013, 11.15 Uhr sehen können, lässt John Weiner ausführlich zu Wort kommen. Er dokumentiert seine Überlebensgeschichte, die eng mit der Heldentat des deutschen Dorfpolizisten Max Maurer verbunden ist.

Sendedaten
Sonntag, 27. Januar 2013, 11.15 Uhr
Holocaust-Gedenktag
Nicht alle waren Mörder
Der packende Fernsehfilm erzählt von der Kindheit des jüdischen Schauspielers Michael Degen in der Nazizeit in Berlin.

Sonntag, 27. Januar 2013, 20.15 Uhr
Holocaust-Gedenktag
Transit Berlin
Das zerstörte Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit war ein bedeutender Flucht- und Sammelort der überlebenden Juden Ost-Europas.

Sonntag, 27. Januar 2013, 12.15 Uhr
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