Bis heute sind die Forschungen weitestgehend ergebnislos. Kein Medikament, dass an Menschen getestet wurde, führte zur Heilung, sondern verlangsamte nur den Prozess des Gedächtnisschwunds. Daher rechnen Wissenschaftler damit, dass sich die Zahl der Demenzkranken in den nächsten 20 Jahren verdoppeln wird. Doch Tierversuche habe eine Reihe von vielversprechenden Ergebnissen gebracht.
Auch Freiburger Forscher haben an der Entwicklung eines neuen Hemmstoffs gegen die Zellen zerstörenden Alzheimer-Plaques mitgewirkt. Eine neue Substanz blockiere den Transport einer Vorstufe der schädlichen Eiweißablagerungen ins Gehirn, wie Versuche an Mäusen zeige. Das Einstömen dieses Amyloids hätte sich dadurch um bis zu 97 Prozent verringert. Gleichzeitig habe die Substanz Verhaltensstörungen und Gedächtnisausfälle bei an Alzheimer erkrankten Mäusen rückgängig gemacht, berichtet das internationale Forscherteam jüngst im Fachmagazin "Journal of Clinical Investigations".