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Mittwoch, 24. Juni
Nixon, Armstrong, Collins und Aldrin
Kubrick, Nixon und der Mann im Mond
3sat-Thementag "Mondsüchtig"
Viele Menschen haben sich schon lange die Frage gestellt: Waren die Amerikaner wirklich auf dem Mond? 20 Prozent der Amerikaner glauben, dass die Fernsehaufnahmen von der Landung nur in einem Filmstudio gedreht wurden. Am 16.10.2002 wurde bewiesen, dass diese Minderheit recht hat: eine Dokumentation belegt, was viele Amerikaner schon immer wussten: Die Mondlandung war ein "Fake", eine Fälschung! Sie staunen? Dann staunen Sie zurecht. Wie kann es passieren, dass die amerikanische Regierung die gesamte Welt so dermaßen hinters Licht führen konnte und dass diese Wahrheit so viele Jahre geheim gehalten wurde?
Erst 2002 kam Wahreit über die Mondlandung ans Licht
Erst der unabhängige Filmemacher William Karel kam der größten Lüge der Weltgeschichte auf die Spur. Die Mondlandung wurde in einem Filmstudio inszeniert - und das war zu unserem Besten. Einmal angenommen, die Amerikaner hätten den Wettlauf gegen die Sowjetunion um den ersten Menschen auf dem Mond verloren, dann würden wir heute vielleicht alle Russisch sprechen. Deutschland wäre Mitglied des Warschauer Paktes und nicht der NATO. Dieses Risiko wollte der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, Richard Nixon, nicht eingehen. Er musste Stärke und Überlegenheit demonstrieren, um nicht unterzugehen. Doch die Russen hatten einen Vorsprung in der Weltraumtechnologie - das hatte der russische Sputnik, der erste Satellit, bewiesen.

Mondflug oder Mondbetrug?
© NASA
Ein weiteres Motiv für Nixon, die Mondlandung nur vorzutäuschen, war das außer Kontrolle geratene "Abenteuer" Vietnam. Im Januar 1968 wendete sich das Blatt im Vietnamkrieg mit der Tet-Offensive der Kommunisten endgültig. Im März desselben Jahres zerstörte das von US-Soldaten begangene Massaker von My Lai den letzten Rückhalt für den Krieg in der amerikanischen Bevölkerung. Deswegen sollte die Mondlandung am 20. Juli 1969 von den irdischen Problemen ablenken.

Der Autor der Grimmepreis-Prämieren Dokumentation, William Karel, stolperte nur per Zufall über diesen Riesenskandal. Zuerst stieß er auf Beweise, dass Richard Nixon damals vorsichtshalber eine Fernsehansprache für den Fall, dass die Astronauten nicht zurückkommen, aufgenommen hatte. Deswegen besuchte Karel die Witwe Christiane Kubrick. Dort erfuhr er Erstaunliches: Am 7. März 2001, zwei Jahre nach Stanley Kubricks Tod, öffnet Christiane Kubrick das persönliche Archiv ihres verstorbenen Mannes. Unter den vielen Dokumenten fand sie eine Akte, die das Siegel des US-Präsidenten und den Vermerk "top secret" trug.


Henry Kissinger und Donald Rumsfeld erklären das Warum
Die Akte wurde geöffnet, ein wahres Geheimnis damit gelüftet: Um den "Wettlauf ins All" um jeden Preis zu gewinnen, hatte Präsident Richard Nixon beschlossen, die Mondlandung am Set von Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" zu drehen. Im Falle einer gescheiterten Mondlandung hätte man mit den nachgestellten Bildern die Öffentlichkeit zu täuschen versucht. Doch es sollte noch besser kommen. In Vielen zähen Interviews unter anderem mit Henry Kissinger (ehemaliger US-Sicherheitsberater und US-Außenminister), Donald Rumsfeld (damals Assistent Nixons) kommt langsam die Wahrheit ans Licht: Auch die Mondlandung ist "gefälscht" worden.


Kan man den Medien trauen?
Sie glauben diesem Text bei 3sat im Internet nicht? Dann haben Sie recht. Hier stand bisher nur grober Unfug. Sie sollten aber auch nicht den Bildern glauben, die Sie am Samstag, 3. März 2007, 16.45 Uhr sehen können. Die Dokumentation "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" ist keine echte Dokumentation, sie ist eine Fälschung. Mit Archivaufnahmen, die aus dem Zusammenhang gerissen sind, mit echten Interviews, deren Kontext verändert wurde, und mit nachgestellten Interviews pendelt der Film zwischen Realität und frei Erfundenem und erzählt damit viel über die Macht des bewegten Bildes und den Glauben an filmische Beweise. Der Film ist inzwischen ein Kultfilm geworden. 2003 wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Die Jury schrieb in ihrer Begründung: "Dieser Film führt den Zuschauer in einer vergnüglich irritierenden Achterbahnfahrt von braver Gutgläubigkeit, wie sie Dokumentationen nun einmal hervorrufen, hin zur empörten Skepsis und zurück zum "Alles ist möglich"..... Eine verschmitzte Satire, die den Zuschauer wachrüttelt und für den Umgang mit "harten Fakten" und "durchgedrehten Verschwörungstheorien" sensibel macht."


Sendedaten
Samstag, 3. März 2007, 16.45 Uhr
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