Samstag, 14.30 Uhr
Archiv & Vorschau
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Reisewege Frankreich
11. Mai
Die Route des Grandes Alpes
Vor fast hundert Jahren entstand die Idee, eine Alpenstraße vom Genfer See bis hinunter zum Mittelmeer zu bauen. Das war die Geburtsstunde der "Route des Grandes Alpes"...
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Archiv
Rückblick
Auch in der Vergangenheit haben wir zahlreiche interessante Ziele in Europa und dem Rest der Welt bereist. Hier finden Sie einen Rückblick auf frühere Sendungen.
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© SR/A. Prass Lupe
Charakteristisch für die andalusischen Dörfer sind die weiß getünchten Häuser.
Reisewege Andalusien
Das Land der weißen Dörfer
Im Südwesten Andalusiens, im Bannkreis von Afrika, liegt das "Land der weißen Dörfer". Die "Pueblos Blancos“, wie die Spanier sie nach der Farbe ihrer weiß getünchten Mauern nennen, liegen verstreut auf dem Hochplateau, inmitten der wilden, einsamen Sierras. Ihre eindrucksvolle Architektur geht zurück auf die Zeit, als die Mauren Andalusien beherrschten. Deshalb tragen viele Ortsnamen den Zusatz "de la Frontera", als Erinnerung an die umkämpfte Grenze zwischen dem christlichen Norden und dem muslimischen Süden Spaniens.

Von der Festungsstadt zur Touristenattraktion
© SR/A. Prass Lupe
Flamenco-Nachwuchs vor dem Brunnen in Vejer de la Frontera
Nicht Landwirtschaft, sondern Handwerk und Tourismus ernähren heute die Einwohner der oft spektakulär an steilen Klippen als Festung gebauten Dörfer, wie z.B. Zahara de la Sierra oder Arcos de la Frontera. Zahara de la Sierra wurde im 8. Jh. von den Arabern gegründet (Zahara = arabisch "Blume"). Das weiße Dorf war zu Zeiten der Mauren eine bedeutende Stadt. Davon zeugen noch die Reste einer maurischen Burg aus dem 12. Jahrhundert, die den Ort hoch auf einem Felsen überragt und von der sich dem Besucher eine fantastische Aussicht bietet.

Eine Touristenattraktion ist auch die Altstadt des knapp 30.000 Einwohner zählenden Arcos de la Frontera, gelegen auf einem steilen Felsen. Die engen Gassen mit ihren weißgetünchten Häusern sind charakteristisch für die weißen Dörfer. Besonders sind jedoch die zahlreichen Stützbögen, welche über den Gassen die Häuser verbinden. Das Herz der Altstadt bildet die Plaza del Cabildo mit Rathaus, Parador und der Kirche Santa Maria de la Asuncíon.


Weltkulturerbe mit spektakulären Ausblicken
© SR/A. Prass Lupe
Eine der drei Brücken über die 100 Meter tiefe El Tajo-Schlucht in Ronda
Die schönen alten Paläste und die Kirchen von Ronda sind zum Weltkulturerbe erklärt worden. Die Altstadt von Ronda liegt ebenfalls auf einem hohen Felsplateau, dass rundum steil abfällt und durch drei Brücken über eine knapp 100 Meter tiefe Schlucht mit dem jüngeren Stadtteil verbunden ist. Dank der spektakulären Ausblicke, die sich dem Besucher hier bieten, zieht es zahlreiche Touristen in den Ort, darunter vor allem Tagesbesucher aus den Urlaubsorten an der Costa del Sol.

Aber nicht nur sie lassen sich von der Stadt faszinieren: Von Rilke bis Hemingway - lang ist die Liste der berühmten Dichter und Künstler, die in den Mauern von Ronda Inspiration fanden. Dass die Stadt einst ein Schmugglerparadies war und die erste und älteste Stierkampfarena Spaniens beherbergt, trägt zusätzlich zu ihrer einzigartigen Atmosphäre bei.



Weitere Informationen:
Spanisches Fremdenverkehrsamt
Myliusstraße 14
60323 Frankfurt/Main
Telefon: 0049 (0) 69/7250-38
Fax: 0049 (0) 69/7250-55

Sendedaten
Samstag, 18. August 2012, 14.30 Uhr
Reisewege
Portugals Pracht
Wer durch Portugal reist, entdeckt sie überall: Azulejos, dekorative Fliesen in allen Variationen und Farben...
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