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Kunsthalle Bremen & Paula Modersohn-Becker Museum
Die Liebe zur Kunst hat in Bremen eine lange Tradition. Schon 1823 gründeten Kaufleute einen Kunstverein um "den Sinn für das Schöne zu verbreiten und auszubilden". Markus Brock checkt zwei Bremer Museen.
"Den Sinn für das Schöne zu verbreiten und auszubilden"
©  SWR Markus Brock macht ein Selfie vor den Bremer Stadtmusikanten
Markus Brock macht ein Selfie vor den Bremer Stadtmusikanten
Die außergewöhnliche Sammlung der Kunsthalle Bremen spannt einen Bogen von der Renaissance bis zur Medienkunst. 1849, mitten in der Revolution, wurde die Kunsthalle in den Wallanlagen der Hansestadt eröffnet. Es war das erste deutsche Museum, das von einem bürgerlichen Kunstverein und nicht vom Adel finanziert wurde. Das hehre Ziel der Gründer war "den Sinn für das Schöne zu verbreiten und auszubilden". Bis heute arbeitet man mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern zusammen und sammelt die ganz aktuelle Kunst.

Von der Renaissance bis zur Lichtkunst
©  SWR Markus Brock mit seinem Gast David Safier vor einem Bild der Impressionistin Eva Gonzalès
Markus Brock mit seinem Gast David Safier vor einem Bild der Impressionistin Eva Gonzalès
Die Kunsthalle Bremen ist das älteste, nahezu ausschließlich von Bürgern getragene Museum in Deutschland. 2011 erhielt sie mit zwei modernen Seitenflügeln reichlich Platz für die umfangreiche Sammlung und das bedeutende Kupferstichkabinett. Kunst aus 600 Jahren hat der Kunstverein zusammengetragen, mit Meisterwerken von Lucas Cranach, Max Beckmann, Pablo Picasso, Edvard Munch, Paula Modersohn-Becker, James Turrell, dem Pionier der Lichtkunst und Sarah Morris, die einen ganzen Raum gestaltet hat. Ein wichtiger Schwerpunkt sind die französischen und deutschen Impressionisten. Markus Brock erfährt, warum es 1911 einen Riesenkrach um den Ankauf eines Spätwerks von Vincent van Gogh gab und wo Claude Monet das Motiv für sein erstes Hauptwerk "Camille" abgeguckt hat.

Der Sport im Spiegel der Kunst
©  Museum Kunst der Westküste, Alkersum, Föhr Repro Lukas Spörl Max Liebermann: Tennisspieler am Meer, erste Fassung, 1901
Max Liebermann: Tennisspieler am Meer, erste Fassung, 1901
Einer der bedeutendsten deutschen Impressionisten ist Max Liebermann. Ein Teil seines umfangreichen Werks ist im Besitz der Kunsthalle Bremen. Der Berliner Maler entdeckte als einer der ersten den Sport als Motiv für die Kunst: Tennis spielende Damen in weißen Kleidern, Reiter am Strand, Pferderennen. Markus Brock erfährt im Museum viel über Max Liebermann und dass Tennis um 1900 der Flirtsport schlechthin war.

Sendedaten
Sonntag, 17. September 2017, 18.30 Uhr (Wdh. vom 18. Dezember 2016)
Info
©  Michael GielenKunsthalle Bremen
David Safier