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Museen sind sinnliche Erlebnisorte für die ganze Familie, ob die Albertina in Wien oder die Museumsinsel Berlin.
Hier finden Sie alle bislang gesendeten "Museums-Checks" und weitere Informationen zu den Museen.
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© swr klug Lupe
Paula Modersohn-Becker
Viele der damals sehr erfolgreichen Künstler von Worpswede sind heute fast vergessen, anders Paula Modersohn-Becker. Sie hat ihren Platz in der Kunstgeschichte als Wegbereiterin der Moderne sicher.
Zwischen Worpswede und Paris
© swr klug Video
Markus Brock im Gespräch mit Barbara Beuys über die Malerin Paula Modersohn-Becker
Sie ist die wichtigste Künstlerin von Worpswede: Paula Modersohn-Becker. Viele Besucher pilgern vor allem wegen ihr hierher, obwohl sie gar nicht lange in Worpswede gelebt hat. In Dresden geboren erhielt Paula Modersohn Kunstunterricht in London und Berlin. In der Kunstmetropole Paris verbrachte sie mehrere Studienaufenthalte. Doch immer wieder kehrte sie nach Worpswede zurück, hier befindet sich heute noch ihr Grab.

Eine lange verkannte Künstlerin
Zu Lebzeiten wurde Paula Modersohn-Becker (1876-1907) von ihren Künstlerkollegen eher belächelt, dabei entwickelte sie schnell ihren ganz eigenen Malstil. Warum sie ihrer Zeit voraus war und unter welchen Bedingungen Künstlerinnen um 1900 arbeiteten, fragt Moderator Markus Brock im Museums-Check seinen prominenten Gast, die Historikerin Barbara Beuys. Mit Barbara Beuys besucht Markus Brock auch das Wohnhaus, wo die Malerin mit ihrem Mann Otto Modersohn zeitweise lebte. Ihren späten Ruhm hat Paula Modernsohn-Becker nicht erlebt. 1907 starb sie in Worpswede an einer Embolie, kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes. Sie wurde nur 31 Jahre alt.

Ausstellung im Barkenhoff
bis 14. September 2014
"1897: Verkannte Moderne – eine Gegenüberstellung"
täglich 10 – 18 Uhr

Info
Sonderausstellung im Barkenhoff