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Museen sind sinnliche Erlebnisorte für die ganze Familie, ob die Albertina in Wien oder die Museumsinsel Berlin.
Hier finden Sie alle bislang gesendeten "Museums-Checks" und weitere Informationen zu den Museen.
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© Hélène Binet Video
Kolumba Köln
Ein "Erlebnisort der Einsamkeit und Stille" will das Kolumba sein, ganz ohne multimediale Berieselung und den Rummel weltlicher Kulturtempel. Im Kunstmuseum des Erzbistums Köln werden Werke von der Spätantike bis zur Gegenwart gezeigt.
© Kolmba Köln Lupe
Kolumba, Ausstellung "Art is Liturgy"
Auf den Ruinen der romanischen Kirche St. Kolumba wurde es erbaut und als "bestes Bauwerk 2008" ausgezeichnet - das Kolumba. Im Kunstmuseum des Erzbistums Köln werden Werke von der Spätantike bis zur Gegenwart gezeigt. Die Architektur mutet puristisch an: Graue Wände aus Backstein und Lehmputz, ein weißer Terrazzoboden, Türen aus Stahl und beinahe kirchenhohe Decken. Entstanden ist es nach den Plänen des berühmten Schweizer Architekten Peter Zumthor. Doch der Neubau des Kolumba, das schon 1853 gegründet wurde, besticht nicht nur durch seine eigenwillige Architektur.

"Art is Liturgy"
© Lothar Schnepf Lupe
Elfenbeinkruzifix, Rheinland, 3. Viertel 12. Jahrhundert
Auch das Ausstellungskonzept hat Seltenheitswert: alte und zeitgenössische Kunst wird hier nicht getrennt voneinander präsentiert, sondern bewusst gegenübergestellt. So trifft ein religiöses Gemälde von Stefan Lochner (*um 1400-1451) ganz selbstverständlich auf ein hölzernes Kreuz von Joseph Beuys (1921–1986).
"Art is Liturgy" - das ist ein Zitat von Paul Thek (1933-1988). Das Kolumba besitzt die weltweit größte Werksammlung des Amerikaners. Beispielhaft hat Thek das Bewusstsein für Spiritualität in der zeitgenössischen Kunst geweckt, mit allen Sinnen wollte er den Betrachter berühren.

Ein Erlebnisort der Einsamkeit und Stille
© Kolmba Köln Lupe
Kolumba, Ausstellung "Art is Liturgy"
Zeitgenössische Kunstwerke werden im Kolumba ganz selbstverständlich historischen Monstranzen, Kelchen und Prozessionsfahnen aus der Sammlung des Erzbistums gegenübergestellt. Damit will das Kolumba vor allem eines verdeutlichen: gleich ob kirchliche Liturgie oder künstlerisches Handeln, der rituelle Charakter schafft die Verbindung zwischen Kunst und Spiritualität. Staunen, entdecken, suchen und finden - ein "Erlebnisort der Einsamkeit und Stille" will das Kolumba sein.

Ist das museale Konzept gelungen? Markus Brock nimmt das Kolumba genau unter die Lupe. Als prominenten Gast begrüßt er Manuel Andrack. Der Journalist und Moderator wird ihn beim Museums-Check in Köln begleiten.

Sendedaten
Sonntag, 12. Mai 2013, 18.30 Uhr
Prominenter Gast
Manuel Andrack
Autor, Moderator, Wanderer - so bezeichnet sich Manuel Andrack selbst. Als Studiopartner von Harald Schmidt wurde er berühmt. Heute arbeitet der gebürtige Kölner als freier Journalist und Buchautor. Manuel Andrack begleitet Markus Brock ins Kolumba.
Hinter den Kulissen
Bonusvideos aus Köln
Im Kolumba in Köln gibt es weder Museumscafé noch Museumsshop. Diese Entscheidung wurde ganz bewusst getroffen. Die "Kathedrale" für religiöse Kunst will zum Nachdenken und Innehalten anregen. Mehr dazu sehen Sie in unseren Bonusvideos.
Norbert Stein im Kolumba
Ein musikalischer Dialog
"Inszenierte Räume" nennt Norbert Stein seine Kompositionen. Die Musik des Kölners lässt viel Spielraum für Spontanität. Beim Museums-Check im Kolumba ist er mit seinem Saxophon einen musikalischen Dialog mit der Kunst eingegangen.
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