Anfang des 18. Jahrhundert wurden die Belvedere Schlösser als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736) erbaut. Ein weitläufiger Garten verbindet das etwas höher gelegene Obere mit dem Unteren Belvedere. Die barocke Schlossanlage zählt zu den schönsten in Europa und gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Heute beherbergt das Belvedere die bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ergänzt durch Werke internationaler Künstler wie Claude Monet, Vincent van Gogh oder Max Beckmann. Österreichische Kunst im internationalen Kontext zu zeigen ist seit der Gründung des Museums 1903 ein wichtiges Anliegen des Belvedere. Wechselnde Sonderausstellungen im Unteren Belvedere und der ehemaligen Orangerie machen dies möglich.