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Archiv
Vergangene Sendungen
Von wegen verstaubt, Museen sind heute sinnliche Erlebnisorte für die ganze Familie, ob die Albertina in Wien oder das Jüdische Museum in Berlin. Hier finden Sie alle Infos zu den bislang gesendeten "Museums-Checks", chronologisch sortiert.
Navigationselement
Schüler im Museum  © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Sönke Tollkühn, Berlin Lupe
Geschichte zum Anfassen
Jüdische Geschichte spielerisch erleben
Wollen Sie wie jüdische Kinder von einst die Schulbank drücken, alten Tonbandaufnahmen lauschen oder in gemütlichen Sesseln Filme gucken? Das Jüdische Museum präsentiert 2000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte interaktiv zum Mitmachen und Staunen.
© 3sat Lupe
Historische Gegenstände
Ein Fünftel der Museumsbesucher ist unter 18 Jahre alt. Kein Wunder, denn 2000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte wird hier interaktiv präsentiert. Alltagszeugnisse, religiöse Gegenstände wie Chanukka-Leuchter, Fotos, Briefe – das alles kann spielerisch erlebt werden. Wie saß es sich etwa auf einer alten Schulbank, wie wurden jüdische Kinder in Hebräisch unterrichtet?

Wie kommt man eigentlich ins Paradies?
Brock mit Kopfhörern © 3sat Lupe
Markus Brock
Markus Brock setzt sich selbst Kopfhörer auf, um Sängern und Kabarettisten des alten Berlin der 20er Jahren zu lauschen, er zieht Schubladen auf und entdeckt darin alte Fotografien. Ganz besonders gefallen Brock die "Lümmelinseln", gemütliche Liegesessel, in denen man in witzigen Filmen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei großen Religionen erfährt. Wie sieht zum Beispiel das Paradies aus und wie kommt man da eigentlich hin?

Museumswärter und andere Gastgeber
Kinder im Museum  © © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe, Berlin Lupe
Kinderführung
Die Museumswärter im Jüdischen Museum werden "hosts" genannt – Gastgeber. Sie sind nämlich nicht in erster Linie zum Aufpassen da, sondern um den Besuchern bei Fragen weiterzuhelfen. Oder man nimmt einen Audioguide, der in acht verschiedenen Sprachen durchs Museum führt. Wer es persönlicher mag, der kann die thematischen Besucherführungen mitmachen, die gibt es sogar in 14 verschiedenen Sprachen und in Gebärdensprache. Markus Brock staunt: "In kaum einem Museum bin ich so vielen verschiedenen Nationalitäten begegnet wie hier".

Sendedaten
Sonntag, 30. Mai 2010, 18.30 Uhr
Jüdisches Museum
Lindenstraße 9-14, 10969 BerlinTelefon 030/259 93 300info@mberlin.defuehrungen@jmberlin.deÖffnungszeiten:Montag 10-22 UhrDienstag-Sonntag 10-20 Uhr