Sharif gerät in einen Gewissenskonflikt. Unterstützt er seinen Bruder, weil dieser ihn damals vor dem indischen Militär gerettet hat, oder dreht er der Vergangenheit den Rücken zu und lässt sich auf sein neues Leben in München und seine neue Liebe ein? Diese innere Zerrissenheit Sharifs und seine zunehmende Abwendung quälen Lisa. Aus Verzweiflung und aus Angst um den Vater ihres ungeborenen Kindes glaubt sie, selbst handeln zu müssen und unterstützt die Fahnder bei der Suche nach Sharif und hofft, dadurch Schlimmeres zu verhindern. Mit unabsehbaren Folgen beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Der Fernsehfilm "Grüße aus Kaschmir" wurde 2005 mit dem renommierten Grimme Preis ausgezeichnet. Er greift ein brisantes politisches Thema der heutigen Gesellschaft auf und fragt: Welche Motive hat ein Mensch, der zum Terroristen wird? Dabei wird die Zerrissenheit der Protagonisten zwischen persönlichen und politischen Bindungen eindringlich deutlich.