Im letzten Teil seines Äquator-Zyklus erzählt Herbert Brödl die wahren Lebensgeschichten zweier Piloten aus der Dschungelmetropole Manaus. Die beiden Schauspieler Nilton Bicudo und Fernando Alves Pinto leihen den realen Biografien Gesicht und Namen. "Über die Schauspieler ist der Film eine Dokufiktion geworden, die aber den Boden der Recherchen und der tatsächlichen Lebensläufe der beiden Piloten nicht verlässt", so Herbert Brödl.
Sein Film verbindet Realismus und Poesie, hält Alltägliches und Träume in der Schwebe und vernüpft die Gegensätze zugleich soghaft. Für die Luftaufnahmen steuerte Brödl selbst den Flieger, denn "man muss als Pilot ein Gefühl dafür haben, was der Kameramann braucht, damit er seine Bilder kriegt." Das Ergebnis: Die Landschaften Amazoniens aus der Vogelperspektive in grandiosen Bildern.