Seelenfinsternis und der Weg zurück ins Licht: "Eclipse" erzählt eine tragische Liebesgeschichte und führt vom Ufer des Rio Negro bis nach Österreich. Während Herbert Brödl in seinen übrigen Filmen des Äquator-Zyklus zumeist Laien aus der Region vor die Kamera holt, ist "Eclipse" ein reiner Spielfilm, besetzt mit professionellen Schauspielern. "Die Geschichte ist fiktional, sie könnte auch an einem anderen Ort spielen. Darum ist es nicht entscheidend, woher die Protagonisten stammen", sagt der Regisseur.
Die Bilder, die Gil in "Eclipse" malt, stammen übrigens von dem österreichischen Künstler Arnulf Rainer. "Seine Bilder sind immer persönlich, aus der Seele gerückte Stücke", beschreibt Brödl die Werke Rainers. Mit ihnen illustriert der Regisseur auch das Seelenleben seiner Hauptfigur Gil, von dem "Eclipse" poetisch und schwerelos erzählt.