Amazonas, der größte Bundesstaat Brasiliens und etwa fünfmal so groß wie Deutschland, ist Schauplatz einer komplex strukturierten Geschichte, die auch eine Satire auf das politische Klima in einer brasilianischen Provinzregion ist: auf ein Wildwest-Klima aus Korruption, Gewalt und allgemeiner Gesetzlosigkeit, in dem der Sheriff fast schon wie der letzte Aufrechte erscheint. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine Art Vater/Sohn-Verhältnis zwischen dem Kommissar und seinem für das Großstadt-Rennen trainierenden Gefangenen.
"Als ich über die Jahreswende zu Dreharbeiten für einen anderen Film in São Paulo war, habe ich in der Zeitung gelesen, dass beim Silvesterlauf auch ganz bizarre und schräge Figuren teilnehmen. Da kam mir die Idee, einen Häftling mitlaufen zu lassen", erinnert sich Herbert Brödl an den Ursprung seines vierten Films aus dem Äquator-Zyklus.