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Große Freude: Regisseurin Caroline Link umarmt Schauspieler Hape Kerkeling. Link wurde mit dem Preis für die beste Regie für den Film "Der Junge muss an die frische Luft" ausgezeichnet.
Bayerischer Filmpreis 2018
Zusammenfassung der Live-Sendung vom 25. Januar 2019
Am 25. Januar ist im Münchner Prinzregententheater zum 40. Mal der Bayerische Filmpreis verliehen worden. Den Regiepreis erhielt Caroline Link. In der Kategorie Produktion wurden die Filme "Werk ohne Autor" und "Trautmann" ausgezeichnet. Marie Bäumer gewinnt mit ihrer Darstellung Romy Schneiders in "3 Tage in Quiberon".
Beste Regisseurin: Caroline Link

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Im Münchner Prinzregententheater ist der Bayerische Filmpreis verliehen worden.
Für die Verfilmung von Hape Kerkelings Biografie erhält Caroline Link den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie "Regie". "Der Junge muss an die frische Luft" erzählt die Geschichte von Kerkelings Kindheit und Jugend. Der Film zeichnet seine ersten Schritte auf dem Weg zum Komiker nach. Caroline Link bekam schon mehrfach einen Pierrot überreicht.

Gerade erst für zwei Oscars nominiert – nun gewinnt die ARD-Degeto-/BR-Koproduktion "Werk ohne Autor" auch den Bayerischen Filmpreis: Eine der zwei mit 100.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Kategorie "Produktion" geht an die Produzenten des Filmes Max Wiedemann, Quirin Berg und Jan Mojto. Den zweiten Produzentenpreis gewinnt Robert Marciniak für "Trautmann".

Über die Auszeichnung als bester Darsteller kann sich Schauspieler Alexander Scheer freuen. In dem biografischen Film "Gundermann" verkörpert Scheer den DDR-Liedermacher Gerhard Gundermann. Seine Kollegin Marie Bäumer erhält ebenfalls einen Preis für ihre Schauspielleistung: Nach Europäischem und Deutschem Filmpreis wird sie jetzt auch mit dem Bayerischen Filmpreis für ihre Rolle als Romy Schneider in "3 Tage in Quiberon" ausgezeichnet. Auf der Grundlage wahrer Begebenheiten aus Romy Schneiders Leben stellt der Film das dreitägige Treffen zweier Journalisten der Zeitschrift Stern mit Schneider dar.


Ehrenpreis für Roland Emmerich

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Der bayerischer Ministerpräsident Martin Söder überreichte Roland Emmerich den Ehrenpreis.
Bereits bekannt waren die Preisträger in den Kategorien "Publikumspreis" und "Ehrenpreis". Den Publikumspreis erhält im Rahmen der Gala die Krimikomödie "Sauerkrautkoma" von Regisseur Ed Herzog. Der Film mit Sebastian Bezzel, Simon Schwarz und Lisa Maria Potthoff gewann den Zuschlag der Kinofans, die vom 1. bis 31. Dezember aus den fünf zuschauerstärksten deutschen Filmen auswählen konnten. Die Komödie nach der Buchvorlage von Rita Falk ist der fünfte Film einer Krimireihe.

Der Ehrenpreis wird traditionell vom amtierenden Ministerpräsidenten Bayerns überreicht. Dieses Jahr empfängt Starregisseur Roland Emmerich den Ehrenpreis durch Markus Söder. "Seine Filme sind echte Blockbuster und ziehen weltweit ein Millionenpublikum in die Kinos und vor die Leinwand", begründete Söder den Ehrenpreis für Emmerich.


Alle Preisträger im Überblick

  • Publikumspreis: "Sauerkrautkoma"
  • Darstellerin: "3 Tage in Quiberon", Schauspielerin Marie Bäumer als Romy Schneider
  • Darsteller: "Gundermann", Schauspieler Alexander Scheer als Gerhard Gundermann
  • Regie: "Der Junge muss an die frische Luft", Regisseurin Caroline Link
  • Nachwuchsregie: "Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? ", Regisseurin Kerstin Polte
  • Jugendfilm: "Das schönste Mädchen der Welt", Regisseur Aron Lehmann
  • Nachwuchsdarstellerin: "A Gschicht über d‘Lieb", Schauspielerin Svenja Jung als Maria
  • Nachwuchsdarsteller: "Der Hauptmann", Schauspieler Max Hubacher als Willi Herold
  • Produzent 1: "Trautmann", Produzent Robert Marciniak
  • Produzent 2: "Werk ohne Autor", Produzenten Max Wiedemann, Quirin Berg und Jan Mojto
  • Dokumentarfilm: "Eldorado", Regisseur Markus Imhoof
  • Drehbuch: "Transit", Drehbuchautor Christian Petzold
  • Visuelle Effekte: "Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer", Frank Schlegel
  • Bildgestaltung: "Styx", Benedict Neuenfels
  • Sonderpreis: "Wackersdorf", Regisseur Oliver Haffner
  • Ehrenpreis: Regisseur Roland Emmerich

Sendedaten
Samstag, 26. Januar 2019
21.55 Uhr

Bayerischer Filmpreis 2018

Zusammenfassung der Live-Sendung vom 25.1.2019
Erstausstrahlung

Hintergrund
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Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung, auf Vorschlag einer unabhängigen Jury, den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Film. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt 300.000 ¤ dotiert.

Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und wichtigsten Auszeichnungen in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell’arte von Franz-Anton Bustelli.