© BR/Arte/Walter Wehner
Hier den ganzen Film ansehen (ab 12. August)Hier den ganzen Film ansehen (ab 12. August)
Star-Geiger David Garret als Niccolò Paganini. Beide eroberten mit ihrer Musik ganz Europa.
David Garrett spielt Paganini
Der Spielfilm "Paganini – Der Teufelsgeiger“
Niccolò Paganini, der "Teufelsgeiger" aus dem 19. Jahrhundert: Viele seiner Stücke sind so virtuos und komplex, dass sie bis heute nur von ganz wenigen Musikern gespielt werden können. Einer, der das kann, ist der "Teufelsgeiger" unserer Zeit: Star-Violinist David Garret - auch deshalb spielt er in dem Film die Hauptrolle.
Musiker, Produzent und nun auch Schauspieler: Der Star-Geiger David Garret verkörpert in dem Film "Der Teufelsgeiger" sein großes Vorbild Niccolò Paganini. Garret spielt nicht nur die Hauptrolle des Kinofilms, er war auch für die gesamte Filmmusik zuständig.

Der Film ist wie ein Kunstwerk: bildstark, mitreissend. "Der Teufelsgeiger" als Zeitreise zurück in das London des 19. Jahrhunderts. In liebevoller Kleinarbeit sind dafür die Kulissen detailgetreu nachgebaut worden, gedreht wurde in der Bavaria Filmstadt (Landkreis München), in Wien, Regensburg, Turin und in der Toskana.


Viele Parallelen

Das Besondere: Garret hatte selbst die Idee zu dem Film: "David Garret ist Paganini. Es gibt so viele Parallelen im Leben der beiden Künstler, das Aufwachsen in einem sehr strengen Elternhaus, das sich Freikämpfen von Autoritäten, die bewusste Entscheidung, populäre Musik machen zu wollen...", so die Produzentin des Films, Gabriela Bacher.

Der Violinist beweist somit auch auf der Kinoleinwand großes Talent. Wer sonst hätte Paganini so authentisch spielen können? Garret kennt wie Paganini seinerzeit das Dilemma der Musik, auch er muss die Balance zwischen künstlerischer Auseinandersetzung und kommerzieller Vermarktung finden, zwischen kreativem Schaffen und der Unterwerfung der Marktgesetze. Beide Lebenswege sind maßgeblich geprägt von der Liebe zur universellsten Sprache der Welt: der Musik.


Manager Urba  verspricht dem jungen Musiker absolute Loyalität. © BR/Arte/Walter Wehner Manager Urba verspricht dem jungen Musiker absolute Loyalität.
Er will Paganini zu Ruhm und Reichtum verhelfen.  © BR/Arte/Walter Wehner Er will Paganini zu Ruhm und Reichtum verhelfen.

Schon bald erobert der Geiger die Bühnen Europas.  © BR/Arte/Walter Wehner Schon bald erobert der Geiger die Bühnen Europas.
In London begegnet Paganini der jungen Sopranistin Charlotte Watson.  © BR/Arte/Walter Wehner In London begegnet Paganini der jungen Sopranistin Charlotte Watson.

Der Spielfilm

1830: Der europaweit gefeierte Geigenvirtuose und notorische Frauenheld Niccolò Paganini ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Um seine Person ranken sich jede Menge Geheimnisse und sein Manager Urbani tut alles, um die kursierenden Skandalgeschichten lebendig zu halten - schließlich hat er ja Interesse daran, seinen Musiker bestmöglich zu vermarkten.

Allerdings muss das anspruchsvolle Londoner Publikum erst noch gewonnen werden. Dem geschäftstüchtigen Urbani gelingt es schließlich, Paganini gegen seinen Willen in die englische Metropole zu bringen - mit Erfolg und dank einer engagierten Reporterin.


Mit Spannung erwartet auch die Presse, darunter die Times-Journalistin Ethel Langham, die Ankunft Paganinis in London. © BR/Arte/Walter Wehner Mit Spannung erwartet auch die Presse, darunter die Times-Journalistin Ethel Langham, die Ankunft Paganinis in London.
Opernsängerin Elisabeth Wells versucht ihren Geliebten John Watson von einem Auftritt Paganinis zu überzeugen. © BR/Arte/Walter Wehner Opernsängerin Elisabeth Wells versucht ihren Geliebten John Watson von einem Auftritt Paganinis zu überzeugen.
Paganini komponiert eine Arie und wünscht, dass Charlotte sie singt. Er verliebt sich unsterblich in die junge Sängerin.  © BR/Arte/Walter Wehner Paganini komponiert eine Arie und wünscht, dass Charlotte sie singt. Er verliebt sich unsterblich in die junge Sängerin.

Vor Paganinis Hotel kommt es zu einem tumultartigen Menschenauflauf, alle wollen den "Teufelsgeiger" sehen. Nachdem der Musiker und sein Manager beim britischen Impresario John Watson Unterschlupf gefunden haben, findet Paganini schnell Gefallen an seiner Tochter Charlotte.

Paganini verliebt sich unsterblich in die junge Sängerin. Doch diese Liebe missfällt Urbani, der befürchtet, seinen Einfluss auf den Schützling zu verlieren. Deshalb beginnt er, einen teuflischen Plan zu schmieden ...


Besetzung

Niccolò Paganini (Rolle) David Garrett (Schauspieler)
Urbani Jared Harris
Andrea Deck Charlotte Watson
Elisabeth Wells Veronica Ferres
Lord Burghersh Helmut Berger u.a.

Regie: Bernard Rose  

Sendedaten
"Paganini – Der Teufelsgeiger"

Spielfilm, Deutschland 2013

Samstag, 12. August 2017, 20.15 Uhr

Dieser Film ist auch als Hörfilm (Audiodeskription) verfügbar.

Hintergrund
© akg-imagesLupeNiccolò Paganini
Paganini wurde 1782 in Genua geboren und starb 1840, aufgrund zahlreicher Krankheiten, in Nizza. Zu seiner Zeit war er der berühmteste Geigenspieler, seine virtuose Spieltechnik machte ihn schon zu Lebzeiten zu einer Legende.

Seine ungewöhnliche Dehnbarkeit der Finger wird heutemit dem sogenannten "Ehlers-Danlos-Syndrom" erklärt. Eine Erkrankung, die zu einer Überbeweglichkeit der Gelenke führen kann. Dies ist auch der Grund, warum seine Stücke nur von ganz wenigen Musikern nachgespielt werden können.

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