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Dienstag, 20. April
© SWR Lupe
Stonehenge
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Filme über das Welterbe der UNESCO
Viele Naturphänomene und menschliche Kulturleistungen sind einzigartig und schützenswert. Aus diesem Grund macht es sich die UNESCO seit 1972 zur Aufgabe, die Natur- und Kulturgüter der Menschheit, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Sie schützt sie als "Erbe der Menschheit".
Sendedaten
sonntags, gegen 19.45 Uhr
montags, gegen 12.45 Uhr
dienstags, gegen 21.45 Uhr
Thementag
©  In 24 Stunden um die Welt am 1. Juni 2013, ab 6.00 Uhr
Schätze der Welt
© dapd Schätze der Welt bei facebook
Alberobello, Italien - Die Hauptstadt der Trulli
Bis in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts hat sie kein Mensch beachtet, die kleinen Häuser mit den hohen runden Dächern in Apulien, die Trulli. Sie waren Häuser armer Leute auf dem Land. Jetzt sind sie ein "Monumento nazionale" und gehören zum Welterbe der UNESCO.
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Dienstag, 21. Mai 2013, 21.45 Uhr

Rückblick:

Am Dienstag, 14. Mai unternehmen wir eine Reise zu den von der UNESCO ausgezeichneten Welterbestätten in Großbritannien.
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Kakadu Nationalpark, Australien
© SWR/Telepool
Menschen leben in diesem Gebiet im tropischen Norden Australiens seit über 50.000 Jahren. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen, doch es steht fest, die Rock Art von Kakadu gehört zu den ältesten der Welt. Doch Kakadu ist nicht nur ein Ort der Mythen, sondern auch die größte Brutstätte für Vögel in der südlichen Halbkugel und weist einen einzigartigen Tierreichtum auf. Kakadu ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit zwanzigtausend Quadratkilometern Fläche ist es halb so groß wie Holland und wird von ca. 400 Menschen bewohnt. Nirgendwo sind die Krokodile größer, die Schlangen giftiger, gehen mehr Blitze im Jahr nieder.
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Montag, 13. Mai 2013, 12.45 Uhr

Kamtschatka, Russland - Ein höllisches Paradies
Die Vulkanlandschaft Kamtschatka ist ein einmaliges Naturerbe. Die säbelförmige Halbinsel gleicht einem gigantischen Pulverfass am östlichen Ende der Welt. Auf dem Eiland markieren über 160 Vulkane, unzählige Geysirtäler und Schwefelseen den sichtbaren Rahmen für ein Phänomen, das Geowissenschaftler als Herz des "Pazifischen Ring des Feuers" bezeichnen. Seit über zwei Millionen Jahren schieben hier tektonische Urkräfte die Pazifische Platte jedes Jahr um zehn Zentimeter auf breiter Front unter den Rand Eurasiens. Die Folge: Erdbeben und Vulkaneruptionen erschüttern die 1.200 Kilometer lange Halbinsel nahezu täglich. Zu den momentan 29 aktiven Vulkanen gehören die unberechenbarsten Schlote der Welt.
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Montag, 29. April 2013, 12.45 Uhr

Córdoba, Spanien - Von der Moschee zur Kathedrale
Die spanische Stadt Córdoba ist ein Symbol für das Miteinander und Gegeneinander der Religionen und Kulturen. Juden, Christen und Moslems lebten hier im Kalifat friedlich miteinander. Als Córdoba im 8. Jahrhundert unabhängiges Emirat wurde, erbauten sich die Moslems ein neues Gotteshaus. Damit wurde die Stadt das islamische Pilgerzentrum des Abendlandes, außerdem Begegnungsstätte von Lehrmeistern, Dichtern und Gläubigen.
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Sonntag, 21. April 2013, 19.40 Uhr

Nemrut Dagi, Türkei - Der Thron der Götter
Man mag staunend vor den Pyramiden Ägyptens stehen und sich fragen, wie die tonnenschweren Steinblöcke transportiert und zu den Pharaonischen Gräbern aufeinander geschichtet werden konnten. Doch einen ganzen Berggipfel in ein Grabmal zu verwandeln, grenzt an Tollkühnheit und ist einmalig in der Weltgeschichte: An der Südflanke des Taurusgebirges, auf 2.159 Metern Höhe, begraben unter knapp 200.000 Kubikmetern Geröll und Felsgestein, vermuten Archäologen die Grabkammer des sagenumwobenen Herrschers Antiochos, der einst die Mythen der alten persischen Großreiche in Einklang brachte mit dem Lebensstil der Griechen und Römer.
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Dienstag, 16. April 2013, 21.40 Uhr

Pont du Gard, Frankreich
Der Pont du Gard im Süden Frankreichs ist die größte erhaltene Aquäduktbrücke der Antike. Es gilt nicht nur der UNESCO als Weltkulturerbe, sondern Architekten und Bauingenieuren bis heute als ein Weltwunder römischer Baukunst. Im ersten Jahrhundert nach Christus erbauten die Römer diese fast 50 Meter hohe Aquäduktbrücke als einen Teil einer Wasserleitung für die Stadt Nemausus, das heutige Nîmes, in der Nähe von Avignon gelegen. In drei Arkadenreihen mit 64 Rundbögen überquert der Pont du Gard mit einer Länge von 265 Metern den Gardon-Fluss und ist inzwischen zu einem der meistbesuchten Denkmäler Frankreichs geworden.
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Sonntag, 14. April 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 15. April 2013, 12.45 Uhr

St. Petersburg, Russland - Das Venedig des Nordens
Mit seinem barock-klassizistischen Zentrum gehört das "Venedig des Nordens", wie St. Petersburg häufig genannt wird, zu den schönsten Städten Europas. Eine neue Hauptstadt, nach westlichem Vorbild hatte Peter der Große sich mit dieser Stadt geschaffen. Kaum eine andere russische Stadt wurde von so vielen Dichtern beschrieben wie St. Petersburg. Komponisten wie Tschaikowski, Mussorgski und Schostakowitsch und berühmte Maler und Bildhauer prägten das Gesicht und die Atmosphäre dieser Stadt.
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Dienstag, 9. April 2013, 21.45 Uhr

Haeinsa, Südkorea - Tempel der schwarzen Kunst
Der Haeinsa-Tempel auf dem nur schwer zugänglichen Kaya-Berg in Südkorea wurde im Jahre 802 errichtet. Es handelt sich um eine Anlage mit mehreren Gebäuden, an einem Hang gebaut und mit einem aufstrebendem Mittelweg. Die farbenfrohen Verzierungen sind ausschließlich auf die Wahrung der Harmonie ausgerichtet. Zu oberst stehen die vier Bauten des Changgyoing P'ango. Zum Kulturdenkmal wurde nicht nur die buddhistische Klosteranlage erklärt, sondern auch der Aufbewahrungsort der berühmten Druckplatten des Tripitaka Koreana, umfassendster Kanon des Mahayana-Buddhismus.
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Sonntag, 7. April 2013, 19.40 Uhr

Donaudelta, Rumänien: zwischen Steppe und Meer
Flache Lagunen und wilde Wälder aus schwankendem Schilf soweit das Auge reicht, durchzogen von einem Labyrinth aus zahllosen, glitzernden Wasserläufen. Knorrige Silberweiden säumen die Ufer, dann wiederum gibt es klare, krautreiche Seen mit bunten Blumenteppichen und lautstarkem Froschkonzert. Es ist eine schier endlos erscheinende Wildnis aus Wasser und Land. Die Region gehört zu den abgelegensten Europas. Weitab von Städten finden sich verträumte Dörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Wer dort leben will, muss mit dem auskommen, was die Natur bietet. Doch deren Lebensfülle ist überwältigend.
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Montag, 25. März 2013, 12.45 Uhr

Air und Ténéré, Niger
Zwei sehr unterschiedliche Landschaften liegen nebeneinander in der südlichen Sahara: das Air, ein 1.944 Meter hohes Hochgebirge, das aussieht wie eine Mondlandschaft, und gleich daneben die Ténéré, eine Wüste mit ockerfarbenen Dünen. Vereinzelt finden sich dort Wadis, ausgetrocknete Flussläufe mit spärlicher Vegetation, in denen die letzten Wüstenbewohner als Nomaden zu überleben versuchen. Seit 1991 sind die beiden gegensätzlichen Landschaften im afrikanischen Staat Niger UNESCO-Weltnaturerbe.
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Sonntag, 17. März 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 18. März 2013, 12.45 Uhr

Djoudj, Senegal - Vogelparadies am Rande der Sahara
Pelikane, soweit das Auge reicht. In einer endlosen Kette schweben sie dicht über der Wasseroberfläche dahin. Ihr Ziel ist eine kleine Insel inmitten der Wasserwildnis des Djoudj Nationalparks im Delta des Senegal. Über 5.000 Paare treffen sich dort im Winter zur Brut. Der Park ist ein blühendes Paradies in einem wüstenhaften Land.
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Montag, 11. März 2013, 12.45 Uhr

Yosemite Nationalpark, USA
Yosemite, 1864 vom amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln als "Public Preserve" dem Staat Kalifornien zugesprochen, 1890 zum Nationalpark und 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, ist heute eines der am meisten besuchten Naturwunder der USA. Millionen von Touristen bestaunen jedes Jahr die Granitfelsen El Capitan und Half Dome und vor allem die unzähligen Wasserfälle, die nach der Schneeschmelze im Frühjahr zu Tal stürzen. Vier große Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht: der Yosemite-, Vernal-, Nevada- und der Bridalveilfall.
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Dienstag, 5. März 2013, 21.45 Uhr

Bialowieza, Polen/Weißrussland
50 Meter hoch ragen die Baumriesen im Urwald von Bialowieza in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt und im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen auf. Die Artenvielfalt ist in der polnischen Region an der Grenze zu Weißrussland immens, denn anders als im Wirtschaftswald bleibt dort abgestorbenes Holz am Boden liegen und bietet Lebensraum für zahllose Insekten. Singvögel wissen diese Nahrungsfülle zu schätzen. Wölfe und Luchse gehen im Dickicht auf die Jagd, spähen nach Wildschweinen, Rehen und Hirschen. Noch heute durchstreifen auch Wisente den großen Wald.
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Sonntag, 3. März 2013, 19.45 Uhr

Wh. Montag, 4. März 2013, 12.45 Uhr

Klöster Nordmoldawiens - Bilderwelt des Glaubens
Die Klöster Nordmoldawiens in Rumänien sind als geistige Bollwerke gegen den vorrückenden Islam gebaut worden. Nach dem Fall Konstantinopels an die Türken, Mitte des 15. Jahrhunderts, sah sich Rumänien als letzte christliche Bastion des Abendlandes. Der Kampf gegen die irdischen Feinde, gegen Türken, Tartaren und Sarazenen war für die Moldawier wie jener Kampf, den der Gläubige gegen den Teufel zu kämpfen hat. Der ganze Kosmos ist in diesen Kampf einbezogen. Aus diesem Glauben heraus wurden damals die schönsten Klöster Moldawiens erbaut. Sieben von ihnen zählen zum Weltkulturerbe, darunter Humor, Voronet, Sucevita und Moldovita.
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Sonntag, 24. Februar 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 25. Februar 2013, 12.45 Uhr

Persepolis, Iran - Leben im Zentrum der Macht
Das erste Weltreich, das vor 2.500 Jahren entsteht, ist ein Vielvölkerstaat: 28 Völker leben nicht als unterdrückte Vasallen, sondern als annähernd gleichberechtigte Partner miteinander. Darius ist ihr Großkönig, sein Traum Persepolis das steinerne Zeugnis einer erstaunlich modernen Idee. Grundmauern, einzelne Säulen und Mauerfragmente geben Einblicke in die genialen Konstruktionsprinzipien der alten Baumeister. 20 Meter hoch ragen die Marmorsäulen in den Himmel.
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Dienstag, 19. Februar 2013, 21.45 Uhr

Klöster Haghpat und Sanahin, Armenien
Die heutige Republik Armenien gilt als erstes Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde. Der christliche Glaube ist Identifikation, Dreh- und Angelpunkt der Armenier. Der äußere Ausdruck dafür sind Kirchen und Klöster, die ab dem 10. Jahrhundert nicht allein zu religiösen, sondern auch zu geistigen, kulturellen und teilweise auch zu politischen Schaltstellen Armeniens wurden. Die Klöster Haghpat und Sanahin gehören zu den wichtigsten Bauwerken des Landes.
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Sonntag, 17. Februar 2013, 19.40 Uhr

Baku, Aserbaidschan - Im Land des Feuers
Baku, die Stadt mit mehr als zwei Millionen Einwohnern am Ufer des Kaspisches Meeres, ist ein Schmelztiegel der Kulturen, eine geschichtsträchtige Ansiedlung auf der Schwelle zwischen Orient und Europa. Minarette und die Palastanlagen eines persischen Herrschergeschlechts gehören ebenso zum Stadtbild, wie die prächtigen neogotischen Paläste der Ölbarone und die Förderanlagen an Land und auf dem Meer.
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Sonntag, 10. Februar 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag 11. Februar 2013, 12.45 Uhr

Mtskheta, Georgien - Das Wunder der Nino
In der Ortsmitte liegt die über 1000 Jahre alte Svetitskhoveli- Kathedrale, bis heute Sitz des georgischen Patriarchen. Von der Jvari-Kirche, der ältesten Kreuzkuppelkirche Georgiens, erschließt sich eine unglaubliche Aussicht auf die Stadt, auf die sanften Bergketten ringsherum sowie auf die zerklüfteten Gebirgszüge des Kaukasus am Horizont. Mtskheta - ein Ort, an dem die Geschichte der Christianisierung, georgische Baukunst und die Wunder der kräuterkundigen Heilerin Nino zusammenfallen.
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Montag, 4. Februar 2013, 12.45 Uhr

Fjord der Adria, Montenegro - Die Bucht von Kotor
© SWR/Telepool
Atemberaubend ist der Blick über das flache Wasser der Adria auf die Schwarzen Berge. Schroffe Felswände umschließen die Bucht von Kotor. Die bewegte Geschichte von über zweitausend Jahren hat die beiden Städte Perast und Kotor geprägt. Die Region war stets Grenze und Bindeglied zwischen Okzident und Orient, auch zwischen Katholiken und Orthodoxen, zwischen dem Christentum und dem Islam. Nach einem verheerenden Erdbeben im April 1979 setzte die UNESCO die beiden Städte Perast und Kotor auf ihre so genannte "Rote Liste" der gefährdeten Natur- und Kulturgüter.
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Dienstag, 5. Februar 2013, 21.45 Uhr

Die Stabkirche von Urnes, Norwegen
Auf einer Landzunge, die tief in den Luster-Fjord reicht, steht die älteste Holzkirche Norwegens - die Stabkirche von Urnes. Von den 750 mittelalterlichen Holzkirchen zum Zeitpunkt der Reformation stehen heute noch knapp 30. Und obwohl archäologische Funde beweisen, dass es überall Stabkirchen in Nordeuropa gab, blieben sie nur in Norwegen erhalten.
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Sonntag, 27. Januar 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 28. Januar 2013, 12.45 Uhr

Vlkolinec, Slowakei - Holzdorf im Wolfsland
Zwischen Niederer und Hoher Tatra liegt das Dorf Vlkolinec in der östlichen Slowakei. Auf einem Hochplateau vor der grandiosen Kulisse des Bergkegels Sidorovo gelegen, hat sich Vlkolinec seit Jahrhunderten aus dem Weltgetriebe ferngehalten. Keine Straße, kein Strom, kein Wassernetz, keine Revolutionen haben bis vor kurzem den Charakter der Siedlung tangiert und die Enklave aus ihrem mittelalterlichen Kulturschlaf geweckt. So konnte sich die einmalige Architektur des Ortes bewahren, eine Wohn- und Arbeitswelt ganz aus Holz geschnitzt, ein geschlossenes Ensemble aus rund 50 Bauten.
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Änderung
(Aufgrund einer kurzfristigen Programmänderung muss die Sendung leider entfallen)

Meroe, Sudan - Von Elefantengöttern und Löwentempeln
Kurz nach der Regenzeit im Sudan empfiehlt sich ein Allradfahrzeug auf dem Weg nach Naga, Musawwarat und Meroe, denn schnell kann aus der Sandpiste eine Schlammpiste werden. Die sonst braune Wüste ist von einem grünen Grasschimmer überzogen. Nach mehreren Stunden Fahrt von Khartum aus in Richtung Norden erscheinen am Horizont die Säulen des Amuntempels von Naga. Seit 1994 gräbt dort ein Team deutscher Archäologen eine Stadt aus, deren Blüte um Christi Geburt begann und ein halbes Jahrtausend später mit dem Untergang des Reiches von Meroe endete.
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Sonntag, 13. Januar 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 14. Januar 2013, 12.45 Uhr

Weimar, Deutschland - Die Stadt im Park
© SWR
Es war ein Glücksfall, dass die Herrscher des kleinen Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach im 18. Jahrhundert die Reformbedürftigkeit des Landes erkannten und versuchten, bürgerliche Persönlichkeiten an ihren Hof zu binden, die kulturell und politisch reformerisch wirken sollten. Unter ihnen waren die Dichter Christoph Martin Wieland und Johann Wolfgang Goethe wie auch Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller. Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" folgt den Spuren dieser Persönlichkeiten und zeigt, was heute noch vom klassischen Weimar übrig ist.
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Mittwoch, 9. Januar 2013, 21.45 Uhr

Aletschgletscher, Schweiz - Ewig werdendes Vergehen
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Er ist der gewaltigste Gletscher der Schweizer Alpen: Der Aletsch, ein eisiger Gigant. 22 Kilometer beträgt die Länge dieser gewaltigen und gewalttätigen Eismasse, die in der Abgeschiedenheit des Alpenmassivs ein bizzarres Eigenleben führt. Die 27 Milliarden Tonnen des Aletschgletschers bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 200 Metern im Jahr talwärts und tragen riesige Gesteinsbrocken mit sich. Sie sind als zwei anthrazitfarbene Spuren dem Rücken des Giganten eingeprägt.
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Montag, 7. Januar 2013, 12.45 Uhr

Istanbul, Türkei - Metropole dreier Weltreiche
© dpa
Istanbul, Metropole und Kapitale dreier Weltreiche, Schmelztiegel verschiedener Kulturen, einzige Stadt auf zwei Kontinenten. Das römische Reich und seine Kultstätten gaben die Fundamente für Konstantinopel, Hauptstadt des byzantinischen Reiches, worauf die Osmanen ihre Herrschaft mit ihren Monumenten gründeten.
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Freitag, 4. Januar 2013, 21.45 Uhr

Ghadames, Libyen - Die unterirdische Oase
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Eine Oase am Dreiländereck zu Algerien und Tunesien, ein legendärer Ort in der libyschen Sahara: Ghadames. Längst ist die Blütezeit der Stadt vergangen, als sich hier fünf Karawanenwege kreuzten und reiche Großhändler die Fäden des Saharahandels spannen. Heute leben die Menschen in der Neustadt, die in den 70er Jahren von der Regierung bereitgestellt wurde. Allerdings pflegen sie noch ihre Wohnungen in der alten Lehmstadt. Dort verlaufen Gassen und Gänge wie in einem Labyrinth. Sie sind von Häusern überbaut, und so wähnt man sich unter der Erde.
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Donnerstag, 3. Januar 2013, 21.45 Uhr

Die Weihrauchstraße in Dhofar, Sultanat Oman
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Das aromatische Harz des boswellia sacra Baumes zählte zu den begehrtesten Handelsgütern der antiken Welt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt wie an den Höfen indischer Maharadschas. In Rom wurde er in Gold aufgewogen. Über Tausende von Kilometern wurde er gehandelt; es entstand die "Weihrauchstraße".
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Mittwoch, 2. Januar 2013, 21.45 Uhr

Das Fagus-Werk in Alfeld, Deutschland
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Ein kleines Verwaltungs- und Fabrikgebäude, in dem bis auf den heutigen Tag Schuhleisten gefertigt werden. Das Besondere im Fagus-Werk: Es hat die erste freischwebende Treppe! Die erste gläserne Ecke! Von Walter Gropius, dem Begründer des "Bauhausstils", im Jahr 1911 errichtet, wird hier erstmals auf massive, dem Auge Stabilität versprechende Eckpfeiler verzichtet, moderne Leichtigkeit tritt an die Stelle wilhelminischen Prunks.
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Sonntag, 23. Dezember 2012, 19.40 Uhr

Das Plantin-Moretus Museum in Antwerpen, Belgien
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Eine Dynastie macht Druck: Ende des 16. Jahrhunderts, rattern bei der Familie Plantin und seinem nachfolgenden Schwiegersohn Moretus die Druckerpressen. Sechzehn sind gleichzeitig in Betrieb, 32 Drucker, 20 Setzer und diverse Helfer in Aktion. Hauptabnehmer und Auftraggeber für die überwiegend religiösen Werke ist zunächst der Spanische König Philipp II. Das Produktions- und Wohnhaus der Familiendynastie Plantin-Moretus wird über drei Jahrhunderte Treffpunkt von Geistes- und Naturwissenschaftlern, Religionsphilosophen, weltlichen und religiösen Herrschern aus allen Erdteilen.
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Dienstag, 11. Dezember 2012, 21.45 Uhr

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
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Es ist das erste archäologische Welterbe unter Wasser. Ein Erbe so außergewöhnlich reich an prähistorischen Funden, dass es sogar mit "Weltwundern" wie den Ägyptischen Pyramiden verglichen wurde, denn die Siedlungen stammen aus der Zeit von 3919 bis 933 vor Christus.
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Sonntag, 9. Dezember 2012, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 10. Dezember 2012, 12.45 Uhr

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit beim SWR: Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen - Filmtext & Video
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