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Dienstag, 20. April
© SWR Lupe
Die Restauratorin des Gemäldes "Das Abendmahl", Signora Guiseppina Brambilla
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Filme über das Welterbe der UNESCO
Viele Naturphänomene und menschliche Kulturleistungen sind einzigartig und schützenswert. Aus diesem Grund macht es sich die UNESCO seit 1972 zur Aufgabe, die Natur- und Kulturgüter der Menschheit, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Die UNESCO schützt sie als "Erbe der Menschheit".
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sonntags, gegen 19.45 Uhr
montags, gegen 12.45 Uhr
dienstags, gegen 21.45 Uhr
Thementag
©  In 24 Stunden um die Welt am 8. Dezember 2013, ab 6.00 Uhr
Schätze der Welt
© dapd Schätze der Welt bei facebook
Santa Maria delle Grazie und "Das Abendmahl"
Im Kloster Santa Maria delle Grazie in Mailand gab es zwei große Meister der Hochrenaissance: Bramante und Leonardo da Vinci. Beide Künstler haben hier ihre schönsten Werke geschaffen. Bramantes Architektur von Kuppel, Kreuzgang und Sakristei gehört mit zum Besten dieser Zeit. "Das Abendmahl", das einzige Bild auf der Welterbeliste der UNESCO, ist im Speisesaal der Mönche über die ganze Fläche einer Wand gemalt. In den vergangenen fünf Jahrhunderten wurde es nahezu zerstört. Die Restauratorin Signora Guiseppina Brambilla hat in ihrer jahrzehntelangen Arbeit beinah ein neues Bild geschaffen und dem Begriff der Renaissance eine doppelte Bedeutung gegeben.
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Montag, 14. April 2014, 12.45 Uhr

Rückblick:

Dom zu Aachen: Symbol geistlich-weltlicher Macht
1200 Jahre sind es her, dass Karl der Große Aachen zum Mittelpunkt seines Reiches wählte. Über den Ruinen einer römischen Therme errichtete er hier seine Residenz. Für sie ließ er seine berühmte Pfalzkapelle erbauen, einen achtseitigen Zentralbau mit sechzehnseitigem Umgang. Dieses Oktogon bildet den Kernbau des heutigen Aachener Doms. Mit 31 Meter Höhe war die Pfalzkapelle damals das kühnste Bauwerk nördlich der Alpen. Karls Zeitgenossen waren hingerissen von ihrer Schönheit und ihren vollendeten Maßen, die sie zu einem Abbild des Himmlischen Jerusalem machten. Zugleich war diese Kirche ein Symbol für den Machtanspruch Karls, Erbe des Römischen Reiches zu sein...
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Sonntag, 6. April 2014, 19.40 Uhr
Montag, 7 April 2014, 12.45 Uhr

Alberobello, Italien - Die Hauptstadt der Trulli
Bis in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts hat sie kein Mensch beachtet, die kleinen Häuser mit den hohen runden Dächern in Apulien, die Trulli. Sie waren Häuser armer Leute auf dem Land. Jetzt sind sie ein "Monumento nazionale" und gehören zum Welterbe der UNESCO. Aus gutem Grund, denn was auf den ersten Blick nur putzig erscheint, erweist sich als eine klug durchdachte Architektur von hoher Kunstfertigkeit: Ohne Mörtel wurden hohe Gewölbe aus Steinquadern geformt. Die hohen Kegeldächer waren Vorratsspeicher für den Schatz der Bauern, das Getreide. Außen wurden sie zum Schutz vor dem Regen, schuppenartig mit einem Kranz von Bruchsteinplatten belegt. Das gibt den Trulli ihr charakteristisches Aussehen.
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Montag, 31. März 2014, 12.45 Uhr

Brügge, Belgien - Metropole des Mittelalters
© dpa
Eigentlich hat eine Naturkatastrophe den Aufstieg Brügges zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Europas im Mittelalter zumindest begünstigt. Eine Sturmflut pflügte 1134 eine Rinne in die Meeresbucht Zwin und schuf einen direkten Zugang zur Nordsee. Brügge entwickelte sich zu einem der meistangelaufenen Häfen im Norden Europas, war bald Drehscheibe im internationalen Handel, der die Wollproduzenten Englands mit den Weingütern der Gascogne und den flandrischen Tuchmachern verband. Große italienische Bankiers wie die Medici eröffneten Filialen und machten Brügge zum Weltfinanzzentrum.
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Sonntag, 23. März 2014, 19.40 Uhr und
Montag, 24. März 2014, 12.45 Uhr

Das Colosseum von El Djem, Tunesien
Die goldene Krone Afrikas: Die mächtige Arena von El Djem, in der kargen Steppe Mitteltunesiens gelegen, war eine der größten des römischen Imperiums und annähernd so groß wie das Colosseum in Rom. Ein überragender Monolith, 150m lang und 120m breit, mit einer Höhe von 36m. 200 Jahre nach Christus erbaut, ist es ein Denkmal der blühenden Kultur des antiken Thysdrus, das nach Karthago die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums in Afrika war.
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Montag, 17. März 2014, 12.45 Uhr

Das Bewässerungssytem des Oman
Auf den Bergen des Omans stehen alte Wachtürme. Sie dienen nicht militärischen Zwecken, sondern der Wasserüberwachung. Tausende Kanäle, die so genannten "Aflaaj", durchziehen das Land. Überirdisch, durch Tunnel und über Viadukte geleitet, mit Verteilerarmen, ohne hydraulisches Hilfswerk, nu von Gefällen geleitet - eine geniale Ingenieursleistung und seit Generationen eines der raffiniertesten Bewässerungssysteme der Erde.
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Sonntag, 9. März 2014, 19.40 Uhr

Great Barrier Reef, Australien
Wie sie sich verabreden, weiß keiner, aber jedes Jahr im Frühsommer, zur gleichen Zeit, in derselben Nacht, entlassen abermillionen Korallenpolypen Eier und Samen ins Meer. Diese winzigen Polypen sind die Architekten des größten Bauwerks auf Erden, des Great Barrier Riffs. Vor der Ostküste Australiens erstreckt sich die Ansammlung von Korallenriffen über 2.300 Kilometer und bedeckt eine Fläche, die größer ist als Italien.
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Montag, 3. März 2014, 12.45 Uhr

Die Küste von Amalfi, Italien - Alles wie gemalt
Die Stadt Amalfi gab der ganzen Küstenregion den Namen: eine vierzig Kilometer lange Küstenlandschaft in Süditalien, eingerahmt vom Tyrrhenischen Meer und dem Lattari Gebirge. Wild zerklüftet bietet sie kaum Platz für eine größere Ansiedlung. Steile Felsen, enge Buchten, Terrassen mit Wein und Zitronen - eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Dazwischen malerische Ortschaften mit großer Vergangenheit.
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Sonntag, 23. Februar 2014, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 24. Februar 2014, 12.45 Uhr

Der preußische Garten, Deutschland
Wer sich dem UNESCO-Weltkulturerbe "Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin" nähert, wird unweigerlich von Schloss Sanssouci und seiner direkten Umgebung angezogen. Der Park Sanssouci mit seinem Lustschloss auf dem Weinberg ist so etwas wie das Herz der preußischen Parklandschaft. Er steht im Mittelpunkt, aber er steht nicht allein. Das Kurfürstentum Brandenburg wurde, als es in die Hände der Hohenzollern kam, gemeinhin als landschaftlich reizlos und wirtschaftlich hoffnungslos betrachtet. In seinem Zentrum, um Potsdam und Berlin, eine ideale Landschaft schaffen zu wollen, schien eine verwegene Idee.
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Sonntag, 16. Februar 2014, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 17. Februar 2014, 12.45 Uhr

Die Strafgefangenenlager in Australien
Elf Strafgefangenlager hat die UNESCO in Australien als Weltkulturerbe geschützt. Sie repräsentieren den Beginn dieser jungen Nation. Mit dem Blut, dem Schweiß und den Tränen ihrer Strafgefangenen bauten die Briten ihre Kolonie. Die Gefangenen konnten - auch wenn sie ihre Strafe abgearbeitet haben - niemals mehr zu ihren Familien im weit entfernten Europa zurück. Das erste dieser Lager wurde 1787 im heutigen Port Jackson in New South Wales gegründet.
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Sonntag, 9. Februar 2014, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 10. Februar 2014, 12.45 Uhr

Persepolis, Iran - Leben im Zentrum der Macht
Das erste Weltreich, das vor 2.500 Jahren entstand, war ein Vielvölkerstaat: 28 Völker lebten annähernd gleichberechtigt miteinander. Darius war ihr Großkönig, sein Traum Persepolis das steinerne Zeugnis einer erstaunlich modernen Idee. Grundmauern, einzelne Säulen und Mauerfragmente geben heute Einblicke in die genialen Konstruktionsprinzipien der alten Baumeister. 20 Meter hoch ragen die Marmorsäulen in den Himmel. Hunderte von Steinmetzen bearbeiteten Blöcke millimetergenau und verewigten alle Völker des riesigen Reichs in detaillierten Reliefdarstellungen.
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Dienstag, 4. Februar 2014, 21.45 Uhr

Tongariro, Neuseeland - Der Heilige Berg
© SWR
Im Nationalpark Tongariro befindet sich eine bedeutende Kultstätten der Maori. Der Park hat außerdem drei Vulkane zu bieten: den Tongariro, Ngauruhoe und den Ruapehu. Letzterer ist immer noch aktiv und brach zuletzt am 23. September 1995 aus. Seit vor 200 Jahren die ersten Weißen in "Aotearoa", dem "Land der langen weißen Wolke" landeten, bedrohen Kahlschlag und Schafzucht den heiligen Berg. Für den Tuwharetoa Stamm ist der Tongariro die Quelle ihrer Macht. Hier ruhen ihre Vorfahren und der Berg legitimiert ihren Anspruch auf dieses Land. Um zu verhindern, dass ihr Land in private Hände fiel, machte Häuptling Tukino Te Heuheu 1887 den Berg zum Geschenk an die Regierung von Neuseeland - mit der Maßgabe ihn für alle Menschen zu schützen.
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Montag, 3. Februar 2014, 12.45 Uhr

Petra, Jordanien - Die Totenstadt der Nabatäer
"Fels" bedeutet der Name der Totenstadt Petra im Tal Moses in Jordanien. Durch eine lange Schlucht durch das Felsmassiv betritt der Besucher heute die über 2.200 Jahre alte Nekropole, einst das das Zentrum eines mächtigen Stammes im vorderen Orient, der Nabatäer. Sie waren zu Reichtum gekommen durch die Zölle, die sie den vorbeiziehenden Karawanen abverlangten. Die meisten Gebäude Petras, etwa 600, sind Grabmäler. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die Stadt am Schnittpunkt zwischen Afrika, Asien und Mittelmeer, nur die Grabmonumente hatten ewigen Bestand.
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Dienstag, 28. Januar 2014, 21.45 Uhr

Uluru - Ayers Rock, Australien
1871 erhielt Uluru vom Europäischen Entdecker William Gosse den Namen Ayers Rock. Der rote Sandsteinmonolith ist das vielleicht berühmteste Naturdenkmal Australiens. Er ragt 348 Meter aus dem Australischen Outback hervor. Doch dies ist nur die Spitze, der Rest liegt 6.000 Meter tief unter der Oberfläche. Der Umfang von Uluru beträgt über neun Kilometer. Schon seine Maße machen diesen Monolith zu einer geologischen Sehenswürdigkeit. Der Film zeigt den Berg und erzählt die Geschichte der Aborigines, für die der Uluru ein heiliger Ort ist.
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Montag, 27. Januar 2014, 12.45 Uhr

Die Berliner Moderne
Wer verstehen will, warum sechs Wohnsiedlungen in Berlin - die ältesten entstanden am Ende des Kaiserreichs, die jüngsten am Ende der Weimarer Republik - die Weihe des UNESCO-Weltkulturerbes erlangt haben, darf nicht nur auf die Fassaden schauen: Es geht hier weniger um die Anerkennung kühner Bauästhetik, als um die Würdigung einer Idee - der Idee des genossenschaftlichen Wohnungsbaus. Nicht Geld zu machen mit Mieteinnahmen, sondern Wohn- und Lebensraum für die Menschen zu schaffen, die sich in den Hinterhöfen drängten, das war der Gedanke - der sozialdemokratische Gedanke schlechthin.
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Mittwoch, 22. Januar 2014, 21.45 Uhr

Valparaiso, Chile - Eine Stadt wie ein Regenbogen
Wenn man vom Pazifik in den Hafen von Valparaiso in Chile einläuft, sind es die Farben der Häuser, die einem zuerst ins Auge fallen. "Du bist ein Regenbogen vielfältiger Farben, Valparaiso, du großer Hafen" - diesen Vers widmete der Dichter Pablo Neruda seiner Heimatstadt. Die bunten Gebäude scheinen die 27 Hügel, die die weite Bucht begrenzen, hinaufzuwachsen. 1536 entdeckten die Spanier die von Indianern bewohnte Bucht an der Pazifikküste, tauften sie "Paradies-Tal" - Valparaiso - und begannen dort zu siedeln.
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Dienstag, 21. Januar 2014, 21.45 Uhr

Sassi di Matera, Italien
© 
1950 bezeichnete man sie als "nationale Schande", 40 Jahre später als einmaliges Beispiel einer Siedlung, "die sich in perfekter Harmonie mit dem Ökosystem" über Jahrtausende entwickelte: die süditalienischen Sassi di Matera, bestehend aus Höhlen, Brunnen und einem ausgefeilten Bewässerungssystem aus der Bronzezeit. Die erste Besiedlung gab es schon in der Steinzeit, alle Epochen und Kulturen haben ihre Spuren dort hinterlassen.
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Sonntag, 19. Januar 2014, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 20. Januar 2014, 12.45 Uhr

Völklinger Hütte, Deutschland - Eiserne Erinnerungen
Zum kulturellen Erbe der Menschheit zählen auch Denkmäler des Industriezeitalters. Es sind Monumente, an denen die technische Entwicklung einer Epoche und vor allem die Leistungen, die Menschen hierfür erbracht haben, anschaulich werden. Die Völklinger Hütte steht für ein Jahrhundert Geschichte von Arbeit und Stahl. 1873 gegründet, wurde sie Deutschlands größte Produktionsstätte für Eisenverhüttung. 1987 wurde die Hütte stillgelegt und 1994 in die Liste "Weltkulturerbe" der UNESCO aufgenommen.
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Montag, 13. Januar 2014, 21.45 Uhr

Der Victoria Bahnhof in Mumbai, Indien
Nach zehn Jahren Bauzeit wurde er 1888 eingeweiht. Ankommende Schiffe sahen schon von weitem seine Kuppel. Er symbolisierte den Machtanspruch der Briten in Indien und er war ein Brückenpfeiler für die Erschließung des Subkontinents: Victoria Terminus, ein Bahnhof im Zentrum Bombays, dem heutigen Mumbai.
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Sonntag, 12. Januar 2014, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 13. Januar 2014, 12.45 Uhr

Salvador de Bahia, Brasilien - Stadt der 1000 Kirchen
Salvador de Bahia, von den portugiesischen Eroberern als erste Hauptstadt Brasiliens ausersehen, verrät in vielem seine Herkunft. Es ist eine Stadt die sich verteidigen musste, denn es gab viele Konkurrenten in der Neuen Welt. Vor der Hafeneinfahrt am Ende der geschützten Bucht liegen zum Schutz der Stadt eine Reihe von Forts. Heute wirken sie nur noch malerisch. Auch der christliche Glaube musste mit vielen Kirchen verteidigt werden. Es galt das Heidentum auf einem riesigen, neuen Kontinent zu bekämpfen.
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Dienstag, 7. Januar 2014, 21.45 Uhr

Bethlehem, Palästina - Zwischen Mauern und Tourismus
Bethlehem liegt an der uralten Straße von Jerusalem nach Hebron. Heute ist diese Straße nur über einen israelischen Checkpoint passierbar, eine schmale Lücke in der acht Meter hohen Mauer, die die Stadt seit 2003 einschließt. Für Touristen ist es ein kurzer Zwischenstopp, für viele Palästinenser ein unüberwindbares Hindernis.
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Sonntag, 22. Dezember 2013, 19.40 Uhr

Thingvellir, Island - Das Parlament der Wikinger
Die Menschen leben in Island in einer grandiosen Natur: Das Land war in der Eiszeit vollkommen vergletschert und auch heute bedecken die Gletscher noch mehr als zehn Prozent der Oberfläche. In Island kann man den Urgewalten bei der Arbeit zuschauen. Flüsse und Seen prägen das Bild der Landschaft, Gestein zerbröselt, Vulkane brechen aus, Wasserfälle springen aus den Bergen. Im Nationalpark Thingvellir, trifft Islands Geschichte auf die Geologie.
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Donnerstag, 19. Dezember 2013, 21.45 Uhr

Byblos, Libanon - Vom Fischernest zur Weltstadt und zurück
Byblos, zwischen den über 3.000 Meter hohen Bergen des Libanongebirges und der nahen Küste gelegen, bot schon immer ideale Zivilisationsbedingungen. Seit mehr als 7.000 Jahren ist Byblos besiedelt und zählt damit zu den ältesten Städten der Welt. Zunächst lebten dort Fischer, doch im dritten Jahrtausend vor Christus wandelte sich das Dorf zur ummauerten Stadt "Gebál". Die ägyptischen Pharaonen nutzten das Zedernholz im nahen Libanongebirge für den Bau ihrer Flotten und Pyramiden. Der Handel mit dem wertvollen Holz machte Gebál zur reichsten und bekanntesten Metropole der Epoche.
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Sonntag, 15. Dezember 2013, 19.40 Uhr

Xian, China - Die tönernen Krieger des Kaisers
Das berühmteste Welterbe in China sind die tönernen Soldaten des ersten Kaisers, die seit 2.200 vor Christus sein Grab bewachen. Weil der Kaiser sich ein Leben im Jenseits nur als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellen konnte, wollte er nicht ohne Armee begraben sein. 8.000 Soldaten und Pferde in Lebensgröße aus Ton gefertigt sind in Xian zu bewundern. Ursprünglich waren die Soldatenfiguren bunt bemalt. Die Figuren hatten auch echte Waffen, die jedoch wenige Jahre nach dem Tod des Herrschers von Grabräubern gestohlen wurden.
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Dienstag, 10. Dezember 2013, 21.45 Uhr

In 24 Stunden um die Welt
Wir laden Sie zu einer Reise ein, die Sie in 24 Stunden zu den außergewöhnlichen UNESCO-Welterbe-Stätten führt. Rund um die Erde wird Natur- und Kulturgütern ersten Ranges diese UN-Auszeichnung zu teil. Wir reisen einen Tag und eine Nacht lang zu etwa 100 dieser Sehenswürdigkeiten.
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Sonntag, 8. Dezember 2013, ab 6.00 Uhr

Liverpool, Großbritannien
"Die Stärke von Liverpool liegt in seinen Menschen", so definiert Paul McCartney das Besondere seiner Geburtsstadt. Liverpool ist aber nicht nur die Heimat der Beatles und des glorreichen FC Liverpool: Die Stadt am Mersey-River war im 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Städte des britischen Imperiums. 40 Prozent des Welthandels wurden damals von dort aus abgewickelt. Zeugen dieser Vergangenheit sind die so genannten "Drei Grazien", die prachtvoll am Ufer des Merseys thronen: das Royal Liver Gebäude, das Haus der Cunard-Reederei und das der Hafenbehörde.
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Montag, 2. Dezember 2013, 12.45 Uhr

Die Horta Häuser in Brüssel, Belgien - Unter Glasbaldachinen
Brüssel und der Jugendstil, das heißt auch und gerade: Brüssel und Horta. Der Architekt Victor Horta wurde zu Ende des 19. Jahrhunderts durch die Neuartigkeit seiner Wohnhäuser nicht nur in Belgien berühmt, sondern erregte internationales Aufsehen. Denn bei Horta wird jedes Funktionselement zu einem Kunststück, jedes Detail fügt sich in den lebendigen und märchenhaften Baustil ein. Doch schon bald geriet der Stil des belgischen "Art nouveau" aus der Mode, viele von Horta’s Bauten wurden abgerissen. Die übrig gebliebenen Häuser stehen heute unter Denkmalschutz, und besonders Horta's Wohn- und Atelierhaus ist zu einem Wallfahrtsort jugendstilbegeisterter Besucher geworden.
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Sonntag, 24. November 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 25. November 2013, 12.45 Uhr

Kandy, Sri Lanka - Lebendiger Buddhismus
Im Herzen Sri Lankas, im gebirgigen Dschungel, liegt "Kanda-uda-pas-rata", einst das "verborgene Königreich in den Bergen". Die Briten eroberten 1815 die Stadt und verkürzten den Namen zu "Kandy". Bedeutendstes Bauwerk im Mittelpunkt der lebendigen Stadt ist der Tempel des Zahns, der Dalada Maligawa. Hier wird die wichtigste Reliquie des Buddhismus in Sri Lanka aufbewahrt: Ein Zahn Buddhas, zugleich ein bedeutendes Symbol des Nationalstolzes. Aus der ganzen Welt pilgern die Menschen zu den täglichen Andachten.
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Sonntag, 17. November 2013, 19.40 Uhr

Paestum und Velia, Italien - Was steht und nicht vergeht
In Jacob Burckhardts Cicerone, dem unentbehrlichen Begleiter kunstbeflissener Italienreisender des 19. Jahrhunderts, steht der Neptuntempel von Paestum auf Seite eins. Es sei kein Zweifel, meint Burckhardt, dass das Buch mit diesem Gebäude beginnen müsse.Er hält es für das bedeutendste Bauwerk auf italienischem Boden. Dabei ist es eigentlich gar kein italienisches, auch kein römisches Gebäude, sondern ein griechisches. Denn das antike Griechenland beschränkte sich keinesfalls nur auf die Ägäis, sondern griff weit nach Westen aus, und einige der bedeutendsten griechischen Städte lagen in Unteritalien. Zu ihnen gehört Paestum, das um 500 v. Chr. gegründet wurde. Seine drei großen Tempel sind in beeindruckenden Ruinen erhalten geblieben - im 18. Jh. wieder entdeckt, wurden sie schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder italienischen Bildungsreise.
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Dienstag, 12. November 2013, 21.45 Uhr

Die Peterskirche und die Vatikanstadt in Rom
Dort wo Petrus um das Jahr 64 n. Ch. in den Kerkern von Rom gefoltert und umgebracht wurde, steht heute, an seiner vermuteten Grabesstelle, der Petersdom, der von Zehntausenden von Pilgern und Touristen täglich aufgesucht wird. Der majestätische Bau liegt inmitten des kleinsten souveränen Stadtstaates der Erde - der Vatikanstadt. Hier residieren die Päpste als Nachfolger Petri, seit 500 Jahren beschützt von der Schweizer Garde. Der Film von Rolf Pflücke gibt einen Eindruck vom prachtvollen Zentrum der katholischen Welt, indem er uns auf einen Rundgang vom Petersdom, über die Vatikanischen Gärten und Museen, der Vatikanischen Bibliothek und der Sixtinischen Kapelle führt.
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Dienstag, 12. November 2013, 16.45 Uhr

Abomey, Benin - Königreich der Sklavenhändler
Sklaven gab es in Afrika schon lange bevor die ersten Weißen den schwarzen Kontinent betraten. Sklaven wurden damals den Fremden dort sogleich zum Kauf angeboten. Daraus entwickelte sich jener gigantisch-grausame Handel mit Millionen von Menschen, die meist von der afrikanischen Westküste, der noch heute so genannten Sklavenküste, nach Nord-, Mittel- und Südamerika verschleppt wurden. Ein glänzendes Geschäft war das nicht nur für die portugiesischen, holländischen und englischen Händler - sondern auch für die afrikanischen "Exporteure", darunter die Könige von Abomey. Jahrhunderte lang schöpften sie viel Reichtum und Macht aus diesem Handel, bis er Ende des 19. Jahrhunderts weltweit verboten wurde. Die Kolonisierung durch Frankreich beendete schließlich die grausame Herrschaft der Dynastie.
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Sonntag, 10. November 2013, 19.40 Uhr

Blaenavon, Großbritannien - Eisenhart und Kohlenschwarz
Feuer, Eisen, Kohle und Gips: Ende des 18. Jahrhunderts begann die Nutzung der Bodenschätze, die die raue Landschaft Südwales hervorbrachte. Während 1789 Frankreich von der Revolution erschüttert wurde, begann in Blaenavon die industrielle Revolution, und aus einer vergessenen Landschaft wurde eines der größten Industriezentren der Welt.
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Dienstag, 5. November 2013, 21.45 Uhr

Göreme, Türkei - Felsenstadt der frühen Christen
Tausende von Kegeln, Pilzen, Kaminen, Türmchen und steinernen Ornamenten, neue Formen hinter jedem Felsvorsprung - eine Landschaft, wie von Gaudi erbaut, prägt die Täler von Göreme in der Türkei. Doch die Baumeister der märchenhaften Vulkanlandschaft im türkischen Hochland sind Wind, Wasser und Kälte. Vor mehreren Millionen Jahren ließen unterschiedlich hartes Tuffgestein der verschiedenen Lavaströme Hütchen und Dächer auf den weicheren Kegeln darunter zurück, die sich wunderbar aushöhlen ließen. Das nutzten die ersten Mönche und Nonnen Vorderasiens, die sich im vierten Jahrhundert unter Bischof Basileios von Kayserei in die bizarren Formationen der Täler Kappadoniens zurückgezogen hatten, und begannen eine unglaubliche Bautätigkeit.
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Sonntag, 3. November 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 4. November 2013, 12.45 Uhr

Lalibela, Äthiopien - Jerusalem am Horn von Afrika
Engel sollen am Bau beteiligt gewesen sein, weil keiner sich vorstellen konnte, dass Menschen derartiges zu schaffen fähig sind, wie die Felsenkirchen von Lalibela. Abgelegen, auf 2.600 Meter Höhe, begannen vor über 800 Jahren unbekannte Handwerker, auf Geheiß eines christlichen Königs, mehrstöckige Kirchen in die rote Basaltlava zu meißeln. Die Fähigkeit solch monumentale Gebäude mit größter Präzision aus einem einzigen Felsblock zu formen, ist längst verloren gegangen. Überliefert sind nur die Legenden, die bis nach Europa von einem sagenhaften christlichen Reich am Horn von Afrika kündeten. Ein zweites Jerusalem verberge sich hinter den äthiopischen Bergen.
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Sonntag, 27. Oktober 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 28. Oktober 2013, 12.45 Uhr

Tequila, Mexiko - Das Schmiermittel des Machismo
Tequila, eine Form des "Mezcal" (spanisch f. Schnaps), wird ausschließlich in der Umgebung der Stadt Tequila im mexikanischen Bundesstaat Jalisco hergestellt. Der alkoholische Saft, den der Literaturkritiker Carlos Monsivátis einmal "das Schmiermittel des Machismo" nannte, ist das Produkt einer ganz bestimmten Agavenart, der "Tequilera Weber azul". Die blaue Agave muss bei der Ernte eine Höhe von mindestens 50 Zentimeter haben. Um einen guten Tequila zu destillieren, braucht man Agavendickköpfe, die sieben bis zehn Jahre heranwachsen. 2006 hat die UNESCO die Agavenlandschaft und die Tequila-Produktionsstätte zum Weltkulturerbe ernannt. Es ist ein Kulturerbe der besonderen Art.
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Sonntag, 20. Oktober 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 21. Oktober 2013, 12.45 Uhr

Die Rhätische Bahn, Schweiz/Italien
Imposante Viadukte, enge Kurven, Kehrtunnels und Galerien, eine Streckenführung mit zum Teil bis zu siebzig Promille Steigung: Die Rhätische Bahn gehört zu den Pionierleistungen moderner Ingenieurskunst und architektonischer Konstruktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Albula- und Berninastrecke ist bis heute die einzige zuverlässige ganzjährige Personen- und Gütertransportverbindung für die Bündner Bergtäler. Die UNESCO ernannte die Rhätische Bahn 2008 zum Weltkulturerbe.
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Dienstag, 15. Oktober 2013, 21.45 Uhr

Kakadu Nationalpark, Australien
Menschen leben in diesem Gebiet im tropischen Norden Australiens seit über 50.000 Jahren. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen, doch es steht fest, die Rock Art von Kakadu gehört zu den ältesten der Welt. Doch Kakadu ist nicht nur ein Ort der Mythen, sondern auch die größte Brutstätte für Vögel in der südlichen Halbkugel und weist einen einzigartigen Tierreichtum auf. Kakadu ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit zwanzigtausend Quadratkilometern Fläche ist es halb so groß wie Holland und wird von ca. 400 Menschen bewohnt. Nirgendwo sind die Krokodile größer, die Schlangen giftiger, gehen mehr Blitze im Jahr nieder.
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Sonntag, 13. Oktober 2013, 19.45 Uhr

Wh. Montag, 14. Oktober, 12.45 Uhr

Maritime Greenwich, Großbritannien
Einige Kilometer östlich von London, flussabwärts an der Themse, liegt Maritime Greenwich. Hier schlägt seit Jahrhunderten das Herz der britischen Marine. Von Maritime Greenwich aus eroberten Francis Drake, James Cook und Lord Nelson die Weltmeere zum Ruhm der englischen Krone. Und noch heute ist der kleine Ort ein Begriff für die Seefahrer aller Länder, durch Maritime Greenwich verläuft der Nullmeridian, der die Erdkugel in eine östliche und eine westliche Hälfte teilt.
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Dienstag, 8. Oktober 2013, 21.45 Uhr

Ferrara, Italien - Musenhof und Machtzentrale
Ferrara in Venetien - die Stadt der Renaissance - erlebte ihre Blütezeit unter der Herrschaft des Fürstengeschlechts der Este im 15. und 16. Jahrhundert. 200 Jahre regierte die Familie - es waren die glanzvollsten in der Stadtgeschichte. Der Fürstenhof, das Castell, war Machtzentrale und Musentempel gleichzeitig: Höfisches Leben, das waren Dichtung, Wissenschaft und die schönen Künste. Dichter wie Ariost und Tasso machten den Hof von Ferrara weltberühmt, und schon früh wurde eine Universität gegründet.
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Sonntag, 6. Oktober 2013, 19.40 Uhr

Assisi, Italien - Die Landschaft des Heiligen
Assisi in Umbrien ist eine jener uralten italienischen Städte, die schon ihres Alters wegen einen besonderen Zauber ausüben. Viele Jahrhunderte haben dort ihre Spuren hinterlassen, und wer einen Abend auf der Piazza verbringt, meint zu spüren, wie Vergangenheit und Gegenwart einander durchdringen. Man muss staunen über den Italienreisenden Goethe, dem es gelang, allein den Minervatempel zu bewundern und alles andere zu ignorieren.
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Sonntag, 29. September 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 30. September 2013, 12.45 Uhr

Fraser Island, Australien - Die schlafende Göttin
Einer Legende des Butchulla-Stamms von Fraser Island zufolge schuf Beeral, der mächtige Gott der Traumzeit, die Menschen. Doch es gab keinen Ort, wo sie leben konnten. So schickte Beeral seinen Boten Yendingie und die Göttin K'gari vom Himmel herunter, um die Erde zu schaffen. Als sie ihr Werk vollendet hatten, war es so schön, dass K'gari für immer auf der Erde bleiben wollte. Yendingie verwandelte sie in eine wunderschöne Insel: Fraser Island.
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Dienstag, 24. September 2013, 21.45 Uhr

Die Wartburg, Deutschland
Pathetisch und poetisch, hundertmal, tausendmal in Bildern und Worten verewigt - das ist die Wartburg im Thüringer Wald, hoch über Eisenach. Steingewordene Metapher für Rittertugend und Minnesang, für Kreuzfahrer-Blut und reformatorischen Geist. Goethe hat sie beschrieben und gezeichnet und Wagner sie im Tannhäuser besungen. Und zwischen beiden liegt der Burg Wiedergeburt.
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Montag, 23. September 2013, 12.45 Uhr

Das Kloster St. Gallen, Schweiz
Wo heute die barocke Klosterkirche von St. Gallen steht, baute der Mönch Gallus Anfang des 7. Jahrhunderts für sich eine Zelle. An seinem Grab gründete der alemannische Priester Otmar, 100 Jahre später das erste Kloster nach den Regeln des heiligen Benedikt. Unter dem Schutz von Kaiser und Königen, geleitet von hochbegabten Äbten entwickelte es sich zu einem bedeutenden geistigen Zentrum des europäischen Abendlandes.
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Mittwoch, 18. September 2013, 21.45 Uhr

Great Barrier Reef, Australien
Wie sie sich verabreden weiß keiner, aber jedes Jahr im Frühsommer, zur gleichen Zeit, in der selben Nacht, entlassen Abermillionen winziger Korallenpolypen Eier und Samen ins Meer. Diese winzigen Polypen sind die Architekten des größten Bauwerks auf Erden, des Great Barrier Riffs. Vor der Ostküste Australiens erstreckt sich die größte Ansammlung von Korallenriffen der Welt über 2300 Kilometer und bedeckt eine Fläche, die größer als Italien ist.
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Dienstag, 10. September 2013, 21.45 Uhr

Die Seidenbörse in Valencia, Spanien
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Auf den ersten Blick erscheint sie mit ihrem wuchtigen Turm wie eine zinnengekrönte Burg inmitten der Altstadt von Valencia: Die Seidenbörse, La Lonja de la Seda. Doch wer den Fuß über die Schwelle eines der drei riesigen Portale mit den reich verzierten, gotischen Spitzbögen setzt, glaubt eine Kathedrale zu betreten. Mächtige, spiralförmig gewundene Säulen ragen in der dreischiffigen Basilika über siebzehn Meter hoch auf. Die aus dem Stein gearbeiteten Rippen spannen sich wie Palmzweige zu einem Gewölbe. Einen Altar allerdings sucht man vergeblich, man steht in keinem Gotteshaus, sondern in dem ehemaligen Geschäftstempel der Seidenhändler, dem wohl bedeutendsten gotischen Profanbau Spaniens.
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Sonntag, 8. September 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag, 9. September 2013, 12.45 Uhr

La Chaux-de-Fonds und Le Locle, Schweiz
Auf den Höhenzügen des Schweizer Juras, 1.000 Meter über dem Meer, liegen die Städte La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Über Jahrhunderte hinweg wurde ihre Entwicklung durch das Uhrmacherhandwerk bestimmt. Mehr als die Hälfte der weltweiten Uhrenproduktion kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts allein aus La Chaux-de-Fonds.
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Sonntag, 1. September 2013, 19.40 Uhr

Erbe der Menschheit: Hiroshima, Japan
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Japan hat ein besonderes Verhältnis zur Zeit. Tempo, Pünktlichkeit. Leistung ist Arbeit in der Zeit. Einmal blieb die Zeit stehen. Am 6. August 1945, um acht Uhr fünfzehn am Morgen. Abwurf der ersten Atombombe. Und als die Zeit stehengeblieben war und sich weiterbewegte, war das alte Japan untergegangen. Seit 1996 gehört die Ruine der alten Industrie- und Handelskammer Hiroshimas zum Weltkulturerbe. Der Atombombendom. Eine kleine Ruine aus rostigem Stahl und bröckelndem Beton. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Hiroshima.
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Montag, 26. August 2013, 21.45 Uhr

Göreme, Türkei - Felsenstadt der frühen Christen
Als der spanische Schriftsteller Juan Goytisolo durch die Täler von Göreme in der Türkei wanderte, war er sicher: der Architekt Gaudí muss hier gewesen sein und das alles gebaut haben! Tausende von Kegeln, Pilzen, Kaminen, Türmchen und steinernen Ornamenten, hinter jedem Felsvorsprung tauchen neue Formen auf.
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Sonntag, 25. August 2013, 19.40 Uhr


Bialowieza, Polen/Weißrussland
Ganz Osteuropa sah vor Tausenden von Jahren so aus, wie der Urwald von Bialowieza. Damals erstreckten sich die dichten Mischwälder von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Dann wanderten langsam die ersten Menschen in die Wildnis ein und begannen, sie zu verändern. Mit dem Entstehen von Feldern und Dörfern lichteten sie die Wälder mehr und mehr. Nur im Urwald von Bialowieza bleibt alles beim alten. Fast unberührt haben seine Baumriesen die Zeiten überstanden seit dem sich der Mensch in Europa breit gemacht hat. 50 Meter hoch ragen hier die Bäume in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt. Im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen auf.
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Dienstag, 20. August 2013, 21.45 Uhr

Sighisoara, Rumänien - Ort der kleinen Ewigkeiten
In Transsilvanien messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit, sagt ein rumänisches Sprichwort. Wer sich den Weg durch dieses Land bahnt, über Schlaglöcher hinweg und vorbei an Ochsenkarren, hat bisweilen tatsächlich das Gefühl, dass die Zeit hier stehengeblieben ist - irgendwo im Mittelalter. In Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles noch so, wie es um 1200 war, als sich vor allem Siedler hier niederließen. Die von ihnen gebaute Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien.
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Sonntag, 18. August 2013, 19.40 Uhr

Chichen-Itza, Mexiko
Im Süden Mexikos, dem flachen Land zwischen Pazifik und Karibik, lag einst das große Reich der Maya. Ihre Zeitrechnung und Geschichte reichte bis ins vierte Jahrtausend vor Christus zurück. In ihrer Blütezeit, der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends nach Christus, bauten sie die Stadt Chichen Itza. Doch schon wenige hundert Jahre später, noch bevor die spanischen Eroberer in Mexiko eintrafen, gingen die Maya auf rätselhafte Weise unter. Urwald überwucherte die verwaiste Stadt, bis sie Ende des 19. Jahrhunderts wieder entdeckt und freigelegt wurde. Seitdem suchen Archäologen vergeblich nach dem Grund für den Untergang der Maya.
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Dienstag, 13. August 2013, 21.45 Uhr

Castel del Monte, Italien - Steinerne Krone Apuliens
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Von welcher Seite man sich Castel del Monte auch nähert, der mächtige vollkommen symmetrische, achteckige Bau - mit einem Kranz von ebenfalls achteckigen Türmen - erscheint immer gleich. Doch variiert der helle Stein im Laufe des Tages seine Farbe: vom warmen Goldton bis zum gleißenden Weiß. Und die wandernden Licht- und Schattenzonen geben den schlichten Randflächen ständig wechselnde Raumtiefe. Das Licht wird zum Teil der Architektur, es formt den Baukörper, formt ihn zur "steinernen Krone Apuliens". Der Bauherr Friedrich II. trug vier goldene Kronen: Er war Deutscher König, römischer Kaiser, König von Jerusalem, und schon als dreijähriger wurde der Stauferkaiser in Palermo zum König über Sizilien gekrönt…
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Sonntag, 11. August 2013, 19.40 Uhr

Wh. Montag 12. August 2013, 12.45 Uhr

Teruel, Spanien - Maurische Architektur
In Teruel, im spanischen Süd-Aragonien, steht das bedeutendste Ensemble der Mudejar-Architektur, 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es umfasst die drei Backsteintürme der Kirchen El Salvador, San Martin und San Pedro sowie den Glockenturm und die Artesonadodecke der Kathedrale.
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Sonntag, 4. August 2013, 19.40 Uhr