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TV-Programm
Dienstag, 20. April
© dpa Lupe
Armin Mueller-Stahl ist nicht nur gefeierter Schauspieler, der malt auch und stellt seine Werke zur Zeitin Brunnthal bei München aus.
Ländermagazin aus Bayern
Sendedaten
samstags, 15.15 Uhr
Die Themen der Sendung:
Armin Mueller-Stahl war schon "Thomas Mann", Taxifahrer, unerbittlicher Gutsherr, der Böse, der Gute, der König und der Narr. In über 120 Filme hat "unser" deutscher Hollywoodstar, Armin Mueller-Stahl, bereits mitgespielt und darf sich über alle wichtigen Filmpreise samt Oscar-Nominierung freuen. Heute, mit 83, steht er nur noch selten vor der Kamera, aber regelmäßig auf der Bühne: als Musiker. Außerdem malt er und stellt seine Werke in Brunnthal bei München aus.
Ausstellungstipp: "Armin Mueller-Stahl - Grafiken und Unikate" : Ausstellung mit seinen Grafiken und Gemälden noch bis zum 26. April 2014 in der Galerie KERSTEN, Otterloher Str. 6, 85649 Brunnthal

"Heimatschön", so heißt der Laden von Uli Höfle und Wolfgang Portisch im Tegernseer Tal. Sie fertigen hochwertige Unikate aus Wollfilz: von der Handy-Hüllen über Hausschuhe bis zum Kopfkissenbezug - alles liebevoll mit bayerischen Motiven bestickt. Souvenirs im Kampf gegen den Billigkitsch "made in China".

Fischerdynastie: Seit 1705 fischt die Familie Andrä aus Berg am Starnberger See. Etwas ganz besonderes, denn das Fischrecht hat echte Tradition, es kann nicht erworben, sondern nur vererbt werden. Daher lebt die Fischerdynastie Jahr ein Jahr aus mit, am und für den See.

Weitere Themen:
- Fasten macht erfinderisch - auch im Kloster Waldsassen.
- Älteste Gasthäuser - Stiftsschänke in Passau
- Geheimsprache auf Ostereiern
- Blut für die Welt: Kunstblut aus Ingoldstadt
- Die Musical-Darstellerinnen Anouschka und Anina Doinet

Sendedaten
Samstag, 12. April 2014, 15.15 Uhr
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Rückblick:

Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
© WDR Lupe
Ziegel aus Münster
Lichtkunst in der Dechenhöhle: Seit fast 150 Jahren ist die Dechenhöhle bei Iserlohn-Letmathe nicht nur Ziel für Touristen, sondern auch für Höhlenforscher. Mitten im Fels tut sich dem Besucher eine phantastische Welt auf. Um ihn herum glitzern bizarr geformte Tropfsteine, in der Ferne schimmert ein glasklarer See. Es ist still in der Höhle, nur der Atem der wenigen Gäste ist zu vernehmen und das unregelmäßig wiederkehrende tropfende Geräusch auf dem Höhlenboden. Etwa die Hälfte der Höhle ist als Schauhöhle für Besucher ausgebaut, aber viele der benachbarten Höhlengänge sind noch immer unerforscht. Zur Zeit wird das Erlebnis Dechenhöhle noch gesteigert – ein Lichtkünstler hat die Höhle in Szene gesetzt.

Sendedaten
Samstag, 5. April 2014, 15.15 Uhr

Weiter Themen:
Dortmund, Mode aus dem Revier: Was anziehen im Frühling?
Sonsbeck, Filzerin vom Niederrhein
Die Steeldrum aus Trinidad findet in Dortmund viele Freunde
Münster, eine Manufaktur produziert und liefert Klinker in viele Länder.
Bielefeld, ein Privatsammler stellt in Kunsthalle aus
Das "süße" Lädchen im Aachener "Domlädchen"

Ländermagazin aus Mecklenburg-Vorpommern
© NDR Video
Reisebügeleisen
Das Ländermagazin aus Mecklenburg-Vorpommern meldet sich mit Reisetipps für den Nordosten. Im Bügelmuseum auf der Insel Usedom gibt es zum Beispiel Schätze ganz besonderer Art: verrückte Bügeleisen aus allen Epochen und aus der ganzen Welt - vom orientalischen Teppichbügeleisen, über den asiatischen Wolkenscheffel zum Glätten von Seide bis zum Kofferreiseeisen aus Amerika. Mit diesen Gerätschaften erlebten die Besitzer so manches Abenteuer, zum Beispiel ungewollte Stromschläge bei den ersten elektrischen Bügeleisen. Reichlich mit Erfahrungen ausgestattet, geben die Museumschefs auch gern Ratschläge für ein faltenfreies Leben an die Besucher weiter.
Sendedaten
Samstag, 29. März 2014, 15.15 Uhr
Mediathek

© NDR Lupe
Bad Doberaner Münster
Ein lohnendes Ziel ist auch das Münster in Bad Doberan an der Europäischen Route der Backsteingotik, im 13. Jahrhundert von Zisterziensermönchen erbaut. Die reiche hochgotische Ausstattung ist einzigartig in Europa, und das Münster ist damit ein heißer Kandidat für die Aufnahme ins UNESCO-Welterbe. Zwischen Chorgestühl und Lettneraltar finden sich auch Kuriositäten wie die Schummelbänkchen der Mönche. Sieben Mal am Tag im Stehen Beten war für manch einen Hierarchen im Kloster zu anstrengend, und so hatte er für seinen Platz vor dem Altar eine Sonderanfertigung. Die einfachen Arbeitsmönche hingegen erhielten bei jedem Gang zum Gebet eine Warnung: Ein Teufelchen mitten im Chorgestühl sollte vor den Versuchungen außerhalb der Klostermauern abschrecken.
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© NDR Lupe
Halbinsel Fischland-Darß-Zingst
Auch die Natur lockt jetzt zum Frühlingsbeginn in den Nordosten. Bei einer geführten Wanderung rund um den Leuchtturm Darßer Ort erfahren die Besucher direkt von der Rangerin Wissenswertes über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und über das Entstehen der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Mit ein wenig Glück können die Wanderer seltene Vogelarten und Wild beobachten. Und mit ganz viel Glück sogar einen Bernstein am Strand finden, den die ersten Frühlingsstürme an Land gespült haben.


Ländermagazin aus Hessen
© dpa Video
Burg Breuberg im Odenwald
Sehen Sie die Sendung in der Mediathek (ca. 30 Min.) >>
Das heutige Hessen ist ein junges Bundesland. Es wurde erst am 19. September 1945 gegründet. Doch die Geschichte und die Bauten sind Zeugen einer bewegten Vergangenheit. Unzählige Burgen und Schlösser finden sich in der Mitte Deutschlands: Sie üben eine große Faszination auf die Besucher aus - schon bei Besichtigungstouren. Wie ist es erst, selbst Teil der Burggeschichte zu werden oder Gast in einem Schloss zu sein? Das gelingt dort, wo Burgen und Schlösser eine neue Bestimmung als Hotel oder Herberge gefunden haben.

Das Ländermagazin stellt die schönsten Burg- und Schlosshotels vor, in denen man in historischen Gemäuern und Gemächern übernachten kann. Das Schlosshotel Gedern im Vogelsberg, sowie das Schloss Hotel Wolfsbrunnen im Werratal oder die Jugendherberge der Burg Breuberg sind nur einige in der in der Sendung vorgestellten Beispiele.

Sendedaten
Samstag, 22. März 2014, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus dem Saarland
Lupe
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU, l)
Das Saarland ist nach der Bundestagswahl in Berlin bestens am Kabinettstisch vertreten. Mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) und Justizminister Maas (SPD) hat das Saarland jetzt wichtige Fürsprecher in Berlin. Auch die Bundesvorsitzende der Grünen, Simone Peter, stammt aus dem Saarland und kämpft seit Jahren für die Energiewende.

Die Wechsel nach Berlin haben in der saarländischen Regierung zudem eine weibliche Führungsspitze möglich gemacht. Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Anke Rehlinger (SPD) bestimmen nun die Richtlinien der Politik. Eine ihrer größten Herausforderungen ist die Einhaltung der Schuldenbremse. Deshalb hat die Regierung sich einen harten Sparkurs verordnet. 2.500 Beamtenstellen sollen in den nächsten Jahren abgebaut werden, auch die Universitäten müssen Kürzungen hinnehmen. Umstritten ist dabei ein Gutachten des Wissenschaftsrates, das sogar den Wegfall von Fakultäten vorschlägt.

Außerdem berichten wir von einem kulturellen Highlight des Jahres: dem Max- Ophüls-Filmfestival. Jedes Jahr im Januar kommt der künstlerische Nachwuchs nach Saarbrücken, denn dann werden die begehrten Filmpreise vergeben: in mehr als 10 Kategorien, vom besten Nachwuchsschauspieler über das beste Drehbuch bis zum besten Langfilm. Stargast war in diesem Jahr Corinna Harfouch.

Sendedaten
Samstag, 15. März 2014, 15.15 Uhr

Ländermagazin aus Sachsen-Anhalt
© dpa/Peter Endig Lupe
Ausstellung in Halle.
"3300 BC" - 3300 vor Christus, so lautet der Name der aktuellen Ausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle an der Saale. Zentrum dieser Schau sind mysteriöse Tote. Sie lebten in einer Zeit, über die wir kaum etwas wissen. Eine Zeit, die in keinem deutschen Schulbuch besonders erwähnt wird. Und doch ist es eine Zeit, in der viel passierte: Die Jäger und Sammler entwickelten sich zu Bauern und Viehzüchtern. Es gab epochale Neuerungen, wie die Erfindung von Rad und Wagen. Eine Wanderbewegung nach Zentraleuropa begann. Im vierten Jahrtausend vor Christus siedelten sich Bauern im heutigen Mitteldeutschland an. Die gute Erde verhieß reiche Ernte.
Sendedaten
Samstag, 8. März 2014, 15.15 Uhr

© dpa/Peter Endig Lupe
Nnachempfunder Fundplatz
Die Steinzeitmenschen lebten zunehmend in größeren Gemeinschaften. Dafür brauchten sie Platz. Machtkämpfe um Landbesitz und Siedlungsräume blieben dabei nicht aus. Die kriegerischen Auseinandersetzungen forderten viele Tote - Tote, die Archäologen kürzlich wieder ausgegraben haben. In Salzmünde bei Halle an der Saale entdecken sie Überreste von über 50 Menschen. Ein sensationeller und geheimnisvoller Fund. Die Skelette weisen Gewaltspuren auf. Alles deutet darauf hin, dass hier Mord im Spiel war. Die Ausstellung "3300 BC" erzählt die spannenden Geschichten der Toten. Es geht um Ahnenglauben, Opferrituale und Schädelkult.

Weitere Themen der Sendung:
Das spektakuläre Begräbnis der Königin Editha: Sie starb vor über 1000 Jahren. Ihre Gebeine wurden in Magdeburg feierlich beigesetzt.

Im Heiligen Grab der Stiftskirche Gernrode (Harz) entdecken Archäologen ein Frauenskelett. Wer ist diese Unbekannte?

In Nedlitz - einem kleinen Dorf bei Magdeburg - gibt es Streit um zwei Mumien. Dürfen sie ausgestellt werden? Oder stört das die Totenruhe?

Der Freund von Kaiser Barbarossa - Erzbischof Wichmann - wurde vor über 800 Jahren im Dom zu Magdeburg begraben. Seine sterblichen Überreste untersuchen Wissenschaftler mit modernster Technik.

Während des 30jährigen Krieges sterben in Lützen bei Merseburg viele Soldaten. Ihr berührendes Schicksal versuchen Archäologen zu rekonstruieren.

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mehr zum Thema

Ländermagazin aus Rheinland-Pfalz
© dpa/Klaus-Dietmar Gabbert Lupe
Ein Sportschütze beim Training
Jeder zehnte Rheinland-Pfälzer verfügt über eine legale Schusswaffe. Diese sind registriert, und die sichere Aufbewahrung wird regelmäßig kontrolliert. Hinzu kommen aber noch zahlreiche illegale Waffen: Im Januar wurden allein in Mainz 135 Waffen gefunden, die für den illegalen Handel bestimmt waren. Bundesweit schätzt man die Zahl illegaler Waffen auf rund 20 Millionen. Die Polizei beklagt seit Jahren, dass in Deutschland Waffen und Munition leicht zu beschaffen sind.

Sie schlagen auf LKW-Parkplätzen und auf Baustellen zu: organisierte Banden, die es auf den Diesel-Treibstoff abgesehen haben. 2013 wurden in Rheinland-Pfalz über 1.000 Sprit-Diebstähle bei der Polizei angezeigt. In einigen Fällen wurden LKW-Fahrer zusammengeschlagen, als sie sich gegen den Diesel-Klau wehren wollten. Die Speditionen fürchten um ihre Mitarbeiter, hinzu kommen Schäden an LKWs und der Verlust des teuren Treibstoffs.

Im Mai tritt die neue Energie-Einsparverordnung in Kraft. Haus- und Wohnungsbesitzer sollten diese kennen: In bestimmten Fällen müssen alte Heizkessel ausgetauscht werden. Auch beim Energieausweis gibt es Neuerungen. Er gibt nun eine Energieeffizienzklasse an, so wie das bei Elektrogeräten im Haushalt bereits üblich ist.

Weitere Themen:
- "Street-Doc" in Ludwigshafen - Ärzte gegen Armut
- Masche für Masche - der Häkel-Hero
- Trendsportart Parcour - die Wormser Innenstadt als Turngerät

Moderation: Lena Ganschow

Sendedaten
Samstag, 1. März 2014, 15.15 Uhr
3sat thema
© colorbox Amok
Von Columbine bis Winnenden
Mittwoch, 5. März 2014, ab 17.45 Uhr

Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
Barista-Schulungen sind voll im Trend.
Klein und fein, so sind die hippen Kaffee-Bars, von denen es in großen Städten immer mehr gibt. Hinter der Theke stehen leidenschaftliche Baristi, die Barkeeper der Kaffee-Bars. Doch von wegen Kaffee kochen kann jeder: In Barista-Schulungen lassen sich praktische Arbeitstechniken und theoretisches Fachwissen für die Herstellung des perfekten Kaffees erlernen. Das Ländermagazin nimmt Sie mit auf einen Streifzug durch die Kölner "Röster-Szene".
Sendedaten
Samstag, 22. Februar 2014, 15.15 Uhr

© WDR
Bierflaschen-Ausstellung im Kreismuseum Zons
Lange Zeit war die Bierflasche ein ziemlich langweiliges Ding: braunes Glas in blutroten Kästen (ohne Werbeaufdruck), Standardflasche, Standardkasten. Heute füllen immer mehr Brauereien ihr Bier in eigene, besonders gestaltete Flaschen ab und kehren damit in die Anfangszeit des Biervertriebs zurück, wie eine Ausstellung im Kreismuseum Zons zeigt.
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© WDR
Skaten geht auch mit den Fingern.
Skater lieben es, Stunts mit ihren Skateboards zu machen und sich dabei untereinander zu messen. Mirco K. aus Duisburg war lange Zeit einer von ihnen. Dann kam er durch Zufall zur Minivariante des Sports: dem Fingerboarden. Seit vier Jahren ist der 16-Jährige nun schon begeisterter Mini-Skater.

Einmal im Förderkorb auf 1.200 Meter in die Tiefe rauschen: Für Bergleute gehört das zum Arbeitsalltag, als Besucher hatten bisher nur die wenigstens Menschen die Chance, das einmal zu erleben. Das hat sich geändert: Im Deutschen Bergbaumuseum gibt es jetzt - bisher einmalig - so eine Seilfahrt zu erleben, und zwar als Simulation.

Weitere Themen:
- Duisburg/Dinslaken: Die Halde brennt
- Sundern: Wintertauchen im Sorpesee
- Bocholt: Ski aus dem Keller
- Stolberg: Brille selbstgemacht

Moderation: Andrea Grießmann

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Ländermagazin aus Hamburg
© NDR
Moderatorin Susann Atwell in der Hafencity
Hamburg wächst - nicht nur äußerlich sichtbar, auch die inneren Werte gedeihen. Da wäre zum Beispiel die wachsende Hilfsbereitschaft für Menschen, denen es nicht so gut geht. Und dann gibt es die Hamburger, die über sich selbst hinauswachsen. Auch die Baubranche wächst - so stark, dass Baukräne derzeit Mangelware sind. Und ein Babyboom ist zu verzeichnen. Wie das alles gemessen wird? Auch das stellen wir Ihnen in der Sendung vor.

Die Hafencity ist Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt. Auf einer Fläche so groß wie die Außenalster und nur einen Kilometer vom Hamburger Rathaus entfernt, entsteht ein neuer Stadtteil. Inzwischen ist er fast zur Hälfte fertig. Die Touristen lieben ihn, nur die Hamburger fremdeln noch ein wenig. Sie wohnen lieber im belebten Schanzenviertel oder am noblen Rothenbaum. Für die nächsten Bauabschnitte müssen die Planer sich etwas einfallen lassen, damit nach Abschluss der Bauarbeiten 2025 nicht nur Reisebusse die neuen Quartiere beleben.

Nicht jede Familie kann ihre Kinder in der Schule und bei der Berufswahl ausreichend unterstützen. Besonders zugezogene Familien aus anderen Kulturen haben mit der Sprachbarriere zu kämpfen und kennen kaum die Strukturen in Hamburg. Deshalb hat die St. Michaeliskirche ein Patenprojekt ins Leben gerufen: Ehrenamtliche Paten begleiten Jugendliche bei der schwierigen Aufgabe, ihre eigene Zukunft zu planen. Sie helfen bei Hausaufgaben, Bewerbungen, Praktika oder auch mit einem Spaziergang, einer Tasse Kaffee und einem offenen Ohr.

Oft kommt es uns so vor, als sei unser Leben unüberschaubar geworden. Doch in Hamburg sitzt ein Unternehmen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Daten so auszuwerten, dass Bürger und Institutionen sie gleichermaßen nutzen können. Die Statista GmbH bekam dafür 2012 den Deutschen Gründerpreis. Von Zahlen über Ernährungstrends, politisch motivierten Gewalttaten bis hin zu den häufigsten Todesursachen verwertet das Hamburger Start-up-Unternehmen alle verfügbaren Daten. 65 Mitarbeiter arbeiten mittlerweile für das Statistikportal und vermessen somit auch unsere wachsende Stadt.

Weitere Themen:
- "Tanzende Türme" an der Reeperbahn
- Sebastian wächst über sich hinaus
- "See You" - Starthilfe für Frühchen und ihre Familien
- Hamburgs Herz für Tiere

Moderation: Susann Atwell

Sendedaten
Samstag, 15. Februar 2014, 15.15 Uhr

Ländermagazin aus Bayern
© BR Video
Butternudeln aus Ruhpolding
Sehen Sie die Sendung in der Mediathek (ca. 29 Min.) >>
Ruhpoldinger Butternudeln sind ein oberbayerischer Klassiker. Zu Großmutters Zeiten waren die in reichlich Butter ausgebackenen Hefeteigkugeln vor allem bei den Holzknechten sehr beliebt. Diese mussten Schwerstarbeit leisten, um die Baumstämme von den Bergen ins Tal zu bringen. Da hat‘s dann natürlich auch eine nahrhafte Mahlzeit gebraucht, die stark macht. Das Geheimnis der Ruhpoldinger Butternudel: Sie ist einfach und bodenständig und deshalb so lecker. Auf die Kalorien kam’s bei den Holzknechten früher ja nicht an.
Sendedaten
Samstag, 8. Februar 2014, 15.15 Uhr
Mediathek

© BR
Rodelschule in Oberaudorf
Es macht einen Heidenspaß und geht rasant den Berg hinunter – und genau deshalb will es gelernt sein: Schlittenfahren. Auf Rodelbahnen kommt es gerne mal zu Unfällen, weil jemand die Geschwindigkeit unterschätzt oder sein Können überschätzt. Deshalb hat in Oberaudorf die erste Rodelschule Deutschlands aufgemacht. Dort kann man das Schlittenfahren richtig lernen.

Tattoos sind in: Angeblich sind 25 Prozent der Deutschen tätowiert. Promis wie Madonna, Silvester Stallone, Angelina Jolie oder David Beckham - sie haben natürlich alle Tattoos. Und sogar Prinz Charles soll ein Segelschiff tätowiert haben. Ganz in alter Tradition, denn früher war das Tattoo der Oberschicht vorbehalten. Kaiserin Sissi soll zum Beispiel einen tätowierten Anker auf der Schulter gehabt haben. In München gibt es einen Tätowierer, dessen Großvater der erste Profi-Tätowierer Europas gewesen ist - im Jahr 1902.

Hochwertige Araberpferde werden nicht in irgendwelchen Zuchtzentren, sondern in dem kleinen Ort Faßmannsreuth in Oberfranken gezüchtet. Michaela Weidner hat vor 30 Jahren ihr Hobby zum Beruf gemacht: Die ehemalige Bankkauffrau hat ihren Job an den Nagel gehängt und arbeitet seitdem auf ihrem Gestüt Murana. Nach vielen Jahren harter Arbeit feiert sie jetzt Erfolge: Ihr selbstgezüchteter siebenjähriger Hengst Muranas Jaseer räumt bei Zuchtschauen einen Preis nach dem anderen ab. Zuletzt in Paris: Mit seinem ersten Platz auf der Zuchtschau in Frankreich gilt das oberfränkische Pferd als das Nonplusultra unter den Araberhengsten in Europa.


Ländermagazin aus Sachsen
© MDR Video
Moderatorin Beate Werner auf dem Marktplatz von Pirna
Sehen Sie die Sendung in der Mediathek (ca. 29 Min.) >>
In Zeiten der bewegten Bilder begibt sich Moderatorin Beate Werner in der Stadt Pirna auf die Spuren des berühmten Malers Bernardo Bellotto, genannt Canaletto. Manche Orte seines Schaffens sehen heute wieder so aus wie auf seinen 250 Jahre alten Zeichnungen und historischen Gemälden, dabei wüteten hier in der Zwischenzeit Feuer, Wasser und Krieg. Zwischen damaliger Zeichnung und heutiger digitaler Filmaufnahme liegen bewegende Ereignisse in einer Stadt, deren Lage am Wasser einst Reichtum und später Elend brachte.
Sendedaten
Samstag, 1. Februar 2014, 15.15 Uhr
Mediathek

© MDR
Pirna zählt knapp 38.000 Einwohner.
Vor unseren Augen wird die Geschichte der malerischen, südlich von Dresden an der Elbe gelegen Stadt lebendig, die Canaletto in insgesamt 11 Bildern verewigte. Geprägt wird ihre Ansicht von der mächtigen Festung auf dem Sonnenstein, die doch das "Pirnsche Elend" nicht aufhalten konnte, und von der spätgotischen Hallenkirche St. Marien, vor deren Taufstein sich schon Geheimrat Goethe auf den Bauch legte.

Beate Werner erfreut sich an ostasiatischen Blüten, stößt auf ein Gewächshaus voller Eukalyptus, trifft ein sächsisches Original mit Bühnenpräsenz und findet den Ort, wo sich der junge Königlich-Sächsische Hofkapellmeister Richard Wagner am wohlsten fühlte.

Pirna - eine Stadt zum Vergucken, Verlieben, Vernaschen.

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Ländermagazin aus Baden-Württemberg
© Britta Pedersen/dpa
Madeline Juno in Berlin auf der Bühne
Die Sängerin Madeline Juno startete ihre Karriere mit selbst geschriebenen Songs auf Youtube und gewann schnell eine große Fangemeinde. Dank der vielen Klicks hat sie es mit dem Song "Error" in den Kino-Blockbuster "Fack ju Göhte" geschafft, ein glücklicher Zufall, wie sie selbst sagt. Mittlerweile hat Madeline Juno dem ersten ordentlichen Plattenvertrag und stand auch schon auf der großen Fernseh-Bühne von "Verstehen Sie Spass". Aus dem minderjährigen Internetsternchen ist längst eine erwachsene Frau geworden, mit der man in Zukunft rechnen muss: zum Beispiel beim nächsten Vorentscheid des Eurovision Song Contest im März. Dann soll auch ihr Debütalbum veröffentlicht werden.

Die heute 18-jährige wuchs in Offenburg-Griesheim am Rande des Schwarzwalds auf und lebt heute in Mannheim. Schon im Alter von sechs Jahren soll ihr von der Mutter das Keyboardspielen beigebracht worden sein, später nahm sie Klavierstunden. Mit dem Gitarrespielen und dem Schreiben eigener Lieder begann Juno im Alter von zwölf Jahren. Ein Lebenslauf, der darauf ausgerichtet scheint, ein Star zu werden.

Weitere Themen des Ländermagazins:
Venus für die Liebe, Victoria für den Sieg, Bacchus für den Wein: Die alten Römer hatten Götter für jede Lebenslage. Eine große Ausstellung im badischen Landesmuseum in Karlsruhe blickt bis zum 18.05.2014 zurück auf das göttliche Gewimmel im Himmel über dem Römischen Reich.

- In Stuttgart-Feuerbach ist ein neues Kunstareal entstanden.
- Hartmut Idler filmt das wilde Leben direkt vor seiner Haustür: Spinnen
- Physiotherapie und Krankengymnastik bei Hunden
- Der Erste Weltkrieg in Württemberg und Baden

Sendedaten
Samstag, 25. Januar 2014, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
Wieder steht alles auf Anfang - ein neues Jahr hat begonnen. Das Verstreichen der Zeit zeigt sich nirgends so konkret, wie auf einer Uhr. Josef S. hat aus seiner Leidenschaft für das gleichmäßige Ticken ein Museum gemacht. Er sammelt Turmuhren, und seine erste hat der Bocholter bereits als Kind entdeckt, nebenan in der Kirche.

Gruseln können sich Fahrgäste der neuen U-Bahnstation Heumarkt in Köln. Allabendlich, irgendwann zwischen 20 Uhr und der Geisterstunde, kündigt die Anzeigetafel eine Sonderfahrt an. Der Zug scheint an Gleis zwei vorbeizurauschen. Zu sehen ist er dabei nicht, nur zu hören - ein Phantom. Und noch dazu das Werk eines österreichischen Künstlers im Auftrag des KVB. Der Titel der Arbeit: "Ghosttrain".

Sendedaten
Samstag, 18. Januar 2014, 15.05 Uhr

© WDR
Flugsimulator im Keller
Es gibt Menschen, die würden am liebsten permanent in die Luft gehen. Hermann R. aus Willich ist so einer. Da er aber hauptberuflich im Gesundheitssektor arbeitet und nur in seiner freien Zeit in einmotorigen Fliegern abhebt, hat er sich jetzt selbst einen Simulator in den Keller gebaut. Wir durften mit ihm im "Airbus" von Köln nach Düsseldorf fliegen.

Eine Höhle bietet nicht nur Schutz, sie fasziniert auch meist durch ihr geheimnisvolles Flair. Die Attahöhle im sauerländischen Attendorn gilt als Königin der deutschen Tropfsteinhöhlen. Zudem ist sie der Arbeitsplatz für eine ganze Reihe von Studenten. Tobias S. ist einer von ihnen. Und er kann wunderbar erklären, was es auf sich hat mit den Stalaktiten und Stalagmiten und warum sie ihm so gut gefallen.

Moderation: Andrea Grießmann


Ländermagazin aus Niedersachsen
© Joy Wilkens Video
Indische Kochschule in Syke-Barrien Sehen Sie die Sendung in der Mediathek (ca. 29 Min.) >>
Das Ländermagazin widmet sich in dieser Ausgabe den kulinarischen Seiten Niedersachsens - nicht nur ein Genuss für die Sinne, sondern natürlich auch ein Wirtschaftsfaktor für das Bundesland im Norden Deutschlands. Ob Einkaufen mit Genuss und Zeit, Kochen lernen in gemütlicher Runde oder das Schlemmen im Restaurant - für jeden ist etwas dabei.
Sendedaten
Samstag, 11. Januar 2014, 15.15 Uhr
Mediathek

© Joy Wilkens
Leckereien der indischen Küche
Seit anderthalb Jahren betreibt Joy Wilkens eine indische Kochschule in Syke-Barrien. Mit dieser Kochschule hat Joy Wilkens sich einen Traum verwirklicht. Die gebürtige Inderin aus Kalkutta lebt seit Jahrzehnten mit ihrem Mann Wilfried in Syke. Lange hat die Mutter zweier Töchter und leidenschaftliche Köchin ihn in seiner Firma unterstützt, bis sie vor ein paar Jahren auf die Idee kam, selbstgemachte Chutneys zu verkaufen. Was auf einer Landfrauenausstellung im Dorf begann, hat sich zu einem professionellen Handel ausgewachsen: In diversen Feinkostläden der Region, auf Messen und im Internet sind Joys Chutneys erhältlich.

Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
© WDR
Besucherbergwerk "Graf Wittekind" in Dortmund
Der Bergbau lebt in Nordrhein-Westfalen, auch in Dortmund. Auf "Graf Wittekind" im Stadtteil Syburg wird noch Kohle abgebaut - so wie vor 200 Jahren. Im ehemaligen Steinkohlebergwerk ist es eng, nass und dreckig. Ohne blaue Flecken geht hier keiner wieder raus. Der Stollen mit einer Gesamtlänge von 260 Metern kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Graf Wittekind ist ein Besucherbergwerk, das die Besucher so schnell nicht vergessen werden.
Sendedaten
Samstag, 14. Dezember 2013, 15.15 Uhr

© WDR
Unterwasser-Filmer Dieter D.
Eine Seite von Köln, die man so wahrscheinlich noch nicht kennt: die Unterwasserwelt im Fühlinger See im Kölner Norden. Dieter D. aus Erftstadt hat darüber einen Film gedreht, 50 Minuten in HD, und Amateurfilmer kann man ihn kaum mehr nennen, wenn man seine Bilder sieht.

Luisa Fernanda G. ist das, was man eine moderne Arbeitsnomadin nennt: Die Kolumbianerin reist für ihren Job um die ganze Welt. Derzeitiger Halt: Duisburg. Und da sie nicht immer mit dem kompletten Hausstand umziehen kann, sucht sie sich immer möblierte Wohnungen. Ein schickes Exemplar hat sie in Duisburg Neudorf gefunden - und das ist alles außer 08/15.

"Kunst und Textil vom Bauhaus bis heute" heißt eine Ausstellung in der Bielefelder Kunsthalle. Ein spezieller Fokus der Ausstellung gilt den Werken der Bauhauskünsterlin Benita Koch-Otte. Sie hat in Bielefeld von 1934 bis 1957 die Handweberei Bethel geleitet. Die gibt es heute noch, und die alten Bauhausmuster werden wiederentdeckt und neu gewebt.

Moderation: Andrea Grießmann

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Ländermagazin aus Berlin und Brandenburg
© dpa/Ralf Hirschberger
Abriss der "Berliner Straße" auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg
Es ist das Ende einer der bekanntesten Filmkulissen Deutschlands: Die "Berliner Straße" in Potsdam Babelsberg wurde abgerissen. 15 Jahre lang arbeiteten hier Schauspieler, Regisseure und Kameraleute. Die Kulisse war in ihrer Art und Größe in Europa einzigartig. Sie wurde 1998 für Leander Haußmanns Film "Sonnenallee" erbaut und seither für zahlreiche weitere Kino- und Fernsehproduktionen als Dekoration genutzt, darunter zum Beispiel "Herr Lehmann", "Der Vorleser", "Rosenstraße" sowie Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds". Nun musste sie der Erweiterung des Campus der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" und der Errichtung von Studentenwohnheimen und einer Kita weichen. Doch schon im Frühjahr 2014 soll zwei Kilometer entfernt mit dem Bau einer neuen Kulissenstraße begonnen werden. Diese soll rund fünf Millionen Euro kosten und wird deutlich aufwändiger konstruiert sowie für modernste visuelle Effekte geeignet sein.

Ein ganz besonderes Kino - und das in einer Kleinstadt in Brandenburg - ist das "Schukurama" in Beeskow. Säle mit Namen wie "Violet" oder eine Eisbar überraschen die Besucher. Mehr einzigartiges Projekt als schnödes Lichtspielhaus in Zeiten der Multiplexkinos.

Es ist eine besondere Idee, die die Berliner Stadtmission hatte, als sie ihr eigenes Modelabel "Water to Wine" gründete: Aus sonst nicht brauchbaren Spenden entsteht hochwertige Kleidung. Dafür arbeitet die Mission mit verschiedenen Designern zusammen.

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat in ihrem Bericht erstmals versucht, wissenschaftlich zusammenzufassen, was "Reichtum und Armut der Deutschen Sprache" ausmacht.

Moderation: Sabine Kühn

Sendedaten
Samstag, 7. Dezember 2013, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus Rheinland-Pfalz
© dpa/Arne Dedert Video
Der AFN ging 1943 auf Sendung.
[Sehen Sie die ganze Sendung in der Mediathek (ca. 28 Min.) >>]
Noch zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs ging der amerikanische Soldatensender AFN (American Forces Network) auf Sendung. Er sendete zunächst von London aus, 1944 kam AFN Paris hinzu, 1945 Frankfurt. Der Sender sollte den US-Truppen ein Stück amerikanische Heimat nach Europa bringen - mit Swing-Musik und Rock'n'Roll. Die Musik sollte die GIs unterhalten, hat aber gleichzeitig auch das Lebensgefühl vieler Westdeutscher geprägt. Noch nicht ganz so lange gibt es den AFN in Kaiserslautern, er feiert dieses Jahr seinen 60. Geburtstag. 43 Jahre davon ist Margit Lesmeister mit dabei. Sie ist die einzige Deutsche unter den US-Soldaten und die gute Seele des Senders.

Ein Autobahn-Parkplatz kann bedrohlich und dunkel wirken, wenn sich rechts und links meterhoch eine Wand aus Lastwagen aufbaut. Nacht für Nacht bedeutet das aber nicht nur ein ungutes Gefühl, sondern auch Lebensgefahr durch Unfälle. Auch auf den rheinland-pfälzischen Rastplätzen besteht dringender Handlungsbedarf.

Die Mehrheit der Rheinland-Pfälzer legt Wert darauf, Lebensmittel aus der eigenen Region einzukaufen. Kein Wunder, dass viele Verpackungen nur so strotzen vor Heimat-Verbundenheit: Da gibt es "Landmarkt", "Unsere Heimat" oder "Aus der Region". Wenn man "Eier aus der Eifel" liest, denkt man an alles andere, als an Massen-Tierhaltung. Doch bald könnte man sich mit dieser ländlichen Assoziation täuschen.Genau in der Eifel wollen jetzt niederländische Investoren eine riesige Legehennen-Fabrik bauen. Die Bürger der Region laufen Sturm dagegen.

Es moderiert Lena Ganschow.

Sendedaten
Samstag, 30. November 2013, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus Bayern
© BR
Die Allround-Knolle Zwiebel
Schafkopf Weltrekord: 32 Karten, sechs Spieler und eine Mission: den Weltrekord im Schafkopfen holen. Sechs Münchner müssen dafür 260 Stunden am Stück spielen. Die Regeln sind streng: Die Gruppe wird rund um die Uhr überwacht; dazu jedes einzelne Spiel genauestens dokumentiert. Um nicht einzuschlafen, hat jeder Spieler sein ganz eigenes Rezept.

Surfers Paradise: Sonne, Wind und hohe Wellen. Davon träumen Surfer. Damit kann Bayern nicht dienen. Hier müssen sich die Sportler mit einer künstlichen Welle im Eisbach in München begnügen. Jetzt wollen immer mehr bayerische Gemeinden eine stehende Welle nach dem Münchner Vorbild. Was einfach aussieht, verlangt jedoch jede Menge Ingenieurkunst.

Ur-Schleim: Manchmal muss man gar nicht weit gehen, um unter der Erde Spektakuläres zu entdecken. Mitten im Allgäu - in Sulzberg bei Kempten - gibt es einen alten Heilwasserstollen, in dem Wissenschaftler eine seltsame Art von Schleim entdeckten: Eine Lebensform, die Verknüpfungen mit der Ur-Zeit allen Lebens auf der Erde aufweist.

Sendedaten
Samstag, 23. November 2013, 15.15 Uhr

Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
Beziehungen, die im Herbst beginnen, halten angeblich länger, als die, die im Frühjahr geschlossen werden. Der Herbst ist eben auch sehr romantisch. Und für Verliebte gehört eigentlich auch der Liebesbrief dazu. Aber in Zeiten von SMS und E-Mail sind viele im Briefeschreiben aus der Übung gekommen. Zum Glück kann man lernen, Liebesbriefe zu schreiben. In Ratingen gibt es zum Beispiel ein entsprechendes Coaching.

Manche Menschen gehen meilenweit für ihr Glück. So wie Carmen: Jahrelang hat sie gekämpft für ihr Frau-Sein und für Anerkennung in der Gesellschaft - und sie kämpft bis heute dafür. Denn früher hieß Carmen Frank, war Bauarbeiter und Familienvater.

Sendedaten
Samstag, 16. November 2013, 15.15 Uhr

© WDR
Leverkusen: Kunst aus Bäumen
In mancher alten Eiche steckt für Konrad K. ein Kunstwerk, das es zu erwecken gilt. Einen ganz eigenen Charakter müssen die verwachsenen Astgabeln und knorrigen Wurzeln für ihn haben. Dann macht sich der gebürtige Bayer daran, aus ihnen filigrane Vasen und andere feine Holzobjekte zu zaubern. Seine Arbeit scheint sein persönliches Glück zu sein.
ARD-Themenwoche
16. bis 22. November 2013

Ländermagazin aus Niedersachsen
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Eröffnung der Emder Matjestage
Emder Matjes - eine ostfriesisch-vietnamesische Herstellung: Was hat Vietnam mit Emder Matjes zu tun? Eine Matjes-Firma setzt bei der Produktion auf eine zur Hälfte aus Vietnamesen bestehenden Crew. Betriebsleiter Anh Dang wurde vor fast 20 Jahren im Emder Betrieb ausgebildet. Und nach und nach holte er immer mehr seinerLandsleute in die Produktion. Darauf ist die Firmenleitung stolz, denn das ist in ihren Augen auch ein Stück gelungene Integration. Das Ländermagazin war vor Ort und hat die ostfriesisch-vietnamesische Matjes-Herstellung mit der Kamera begleitet und zeigt, dass der Fisch in der Seehafenstadt das ganze Jahr hindurch Konjunktur hat.

Herbstfreuden im Landhaus Kemper im Harz: Im Harz hat sich in den vergangenen Jahren eine kleine, feine Slow Food-Bewegung entwickelt. Erzeuger von Lebensmitteln und Gastwirte gehören dazu. Zwei davon sind Dorothee Kemper aus Buntenbock bei Clausthal-Zellerfeld und Ingmar Dalchow, Besitzer der Mosterei Malus in Silkerode. Im Landhaus Kemper kommt ganz gemäß der Slow Food-Philosophie stets das auf den Tisch, was die Region hergibt - vorausgesetzt, es ist mit viel Liebe angebaut oder gezüchtet worden. Für den Herbst hat die Landhaus-Köchin ein herbstliches, dreigängiges Menü mit Maronen kreiert. Der Hauptgang hat im Harz Tradition – ein Landhuhn mit Maronenfüllung. Dazu wird ein neuer, regionaler Cocktail gereicht: der "Harz Sprizz". Mostereibesitzer Ingmar Dalchow zeigt, wie man ihn aus seinem besonders schonend gewonnenen Apfelwein, einem Bio-Rhabarberlikör und HarzerMineralwasser zusammenmischt.

Moderation: Sabine Steuernagel

Sendedaten
Samstag, 9. November 2013, 15.15 Uhr

Ländermagazin aus Thüringen
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In Thüringen gibt es viele Schlösser und Gärten - allein über 30 befinden sich in der Obhut der "Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten". In den vergangenen 20 Jahren wurden viele Millionen Euro und Mark investiert, damit diese Baudenkmäler erhalten werden konnten. Aber ohne bürgerliches Engagement bliebe vieles auf der Strecke. Menschen setzen sich für ihre Baudenkmäler ein und packen mit an, wenn das kulturelle Erbe in Gefahr geraten ist - wie zum Beispiel durch eine Flut.
Sendedaten
Samstag, 2. November 2013, 15.15 Uhr

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Herzogliches Museum Gotha
Die größte Schlossanlage Thüringens, Schloss Friedenstein in Gotha, ist Ausgangspunkt und Ende unserer halbstündigen Reise. Am 19. Oktober 2013 wurde das einstige Herzogliche Museum nach umfangreichen Baumaßnahmen mit viel Prominenz wiedereröffnet. Die einzigartigen Kunstsammlungen sind nun in neues Licht gerückt worden. Die Besucher können über Schätze aus der ganzen Welt staunen: ägyptische Mumien, Antiken, Porzellan aus Meißen und Asien, japanische Lackobjekte, Plastiken von der Gotik bis zum Klassizismus. Auch niederländische und altdeutsche Gemälde, wie das "Gothaer Liebespaar", sind zu sehen. Das Museum hat täglich geöffnet.
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Ländermagazin aus Bayern
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Spitzwegerich [Sehen Sie die ganze Sendung in der Mediathek (27:39 Min.) >>]
Auf Wiesen und Wegen finden wir ihn, den "Spitzwegerich". Der Name dieser Pflanze kommt von spitz zulaufenden Blättern und von einer gewissen "Trittfestigkeit", die ihn widerstandsfähig gegen Schuhe und Schritte macht! Doch diese gute Eigenschaft ist bei weitem nicht alles: Die heilende Wirkung des Spitzwegerich war schon im fünften Jahrhundert bekannt, wie alte Heilpflanzenbücher aus byzantinischen und mittelalterlichen Klöstern zeigen. Jetzt wurde der Spitzwegerich zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gewählt. Der Spitzwegerich enthält zuckerähnliche chemische Verbindungen sowie Gerbstoffe und Kieselsäure. Seine Inhaltsstoffe wirken hustenreizmildernd und leicht schleimlösend. Auch gegen kleine Entzündungen hilft er sehr gut. Die Gerbstoffe des Spitzwegerich sind antibakteriell, weswegen man ihn auch auf kleine Verletzungen der Haut legen kann. Aber auch bei Insektenstichen, Brennnesseln oder sogar Neurodermitis soll er helfen. Das Beste an ihm, er ist leicht zu erkennen und er kommt fast überall in Deutschland vor - eine Medizin vom Wegesrand.

Weitere Themen: Die Fichtenblattwespe sieht harmlos aus, ist sechs Millimeter groß und bereitet den Förstern im Berchtesgadener Land gerade große Sorgen. Die Gebirgsfichtenblattwespe lebt eigentlich - wie sein Name sagt - auf achthundert Metern oder höher; nun ist sie tiefer, bis auf 400 Meter hinab gestiegen, was an sich kein Problem wäre, wenn die Larve nicht große Schäden anrichten würde.

Sendedaten
Samstag, 19. Oktober 2013, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Wie gut, dass es mittlerweile nicht beim Träumen bleiben muss. Es gibt die unterschiedlichsten Wege in die Luft zu gehen. Für Sven S. geht nichts übers Drachenfliegen. Für ihn die schönste Art, die Porta Westfalica und das Wiehengebirge zu betrachten.

Das Mittelalter mag manch einem als düstere Epoche erscheinen. Doch in Köln war es eine Zeit großen Wohlstands. Der Handel florierte, der Dombau begann, und auch die Kunst erlebte eine Blütezeit. Das Wallraf-Richartz-Museum widmet sich nach drei Jahren Vorbereitung der Schule der Tafelbildmaler und hat einige Schätze zusammengetragen.

Sendedaten
Samstag, 12. Oktober 2013, 15.15 Uhr

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Hochzeitsplaner: Rundum-Service für die Hochzeit
Es soll der schönste Tag im Leben werden. Gar nicht so einfach, wenn im Vorfeld an alles gedacht und so vieles organisiert werden muss. Am Tag der Hochzeit sind Braut und Bräutigam dann oft komplett geschafft. Wer es sich leisten kann, gibt die Verantwortung für das ganze Drum und Dran einfach ab. Zum Beispiel an Annika W. - Hochzeitsplanerin aus Münster.

Früher wurde in Nuttlar im Sauerland, Schiefer abgebaut. Dann wurde das Bergwerk aufgegeben. Inzwischen sind die Stollen und Schächte geflutet und zu einem außergewöhnlichen Tauchrevier geworden.


Ländermagazin aus Baden-Württemberg
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Äpfel sind ein begehrtes Diebesgut.[Sehen Sie die ganze Sendung in der Mediathek (29:09 Min.) >>]
Bevorzugt am Wochenende fallen vor allem Großstädter auf dem Land ein und greifen ungeniert zu: Äpfel, Birnen, Trauben, Nüsse - nichts ist vor ihnen sicher, klagen die Bauern. Und wenn sie dann doch mal erwischt werden, heißt es lapidar: Na ja, der eine Apfel, und außerdem ist das doch nur Mundraub, oder? Doch bei einem Apfel allein bleibt es selten, und was viele nicht wissen: Das Stehlen eines Apfels wird strafrechtlich genauso behandelt wie beispielsweise der Diebstahl eines Kugelschreibers.
Sendedaten
Samstag, 5. Oktober 2013, 15.15 Uhr
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Bodensee-Fischern gehen immer weniger Felchen ins Netz.
Echte Bodensee-Felchen werden mehr und mehr zu Rarität. Der Fisch, den man im Restaurant serviert bekommt, stammt oft nicht aus dem Bodensee, sondern aus Vietnam, Kanada oder Polen. Denn der Bodensee ist zu sauber, die Kläranlagen filtern das Phosphat aus dem Wasser und die Algen wachsen weniger stark. So finden die Felchen wenig zu fressen, und in der Folge bleiben die Netze der Fischer leer. Deshalb kämpfen die nun dafür, dass der saubere See wieder etwas schmutziger, sprich: phosphathaltiger wird.

Das Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg ist das größte in Deutschland. Noch bis zum 10. November 2013 stellen die Fotografen der legendären Foto-Agentur "Magnum" aus, seit 66 Jahren bekannt für Foto-Reportagen von den Brennpunkten dieser Welt. In insgesamt acht Ausstellungen sind Bilder von weltberühmten Fotografen zu sehen, aber auch Fotos vom Magnum-Nachwuchs. Zwei Ausstellungen werden vorab besucht: In Mannheim wird das "Exil" beleuchtet, in Ludwigshafen das "Zuhause".

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