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TV-Programm
Dienstag, 20. April
© WDR Video
Mit Bauteilen aus dem Drucker wird an der Bergischen Uni Wuppertal experimentiert. Sehen Sie die ganze Sendung (29 Minuten)
Ländermagazin
Sendedaten
Samstag um 15.15 Uhr
Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
© WDR Lupe
Essen - Die Erde unter dem Revier: Geologen bohren sich derzeit durch die Erde unter dem Ruhrgebiet. Sie befördern Bodenproben aus bis zu 100 Metern Tiefe ans Tageslicht, analysieren sie im Labor und erstellen unterirdische Karten, die Aufschluss geben über die frühzeitliche Geschichte im Revier. So lässt sich beispielsweise erkennen, welches Klima vor Millionen von Jahren dort herrschte.

Köln - Handgemachte neue Schuhe: Kleidung kommt heut meist von der Stange, Schuhe aus dem Karton. In Köln gibt es noch eine Schuhmacherwerkstatt, die Fußbekleidung nach Maß fertigt. Für die 25-Jährige Kim H. die reine Leidenschaft.

Wuppertal - 3-D-Druck ist der Hammer: Drucken ist doch keine Hexerei, möchte man meinen. Doch wenn das Gerät nicht einfach nur ein flaches Blatt Papier, sondern ganz reale Dinge ausspuckt, dann ist das doch wohl ein Hammer. Fand zumindest unser Reporter und ließ prompt einen Hammer ausdrucken von den Wissenschaftlern an der Bergischen Uni Wuppertal.

Kreuztal - Modedesign mit Fotos: Silvia H.- H. aus Kreuztal entwirft Fotomode - Kleidung aus Stoffen, die mit Fotos bedruckt sind – und diese Kreuztaler Mode hat was, weil die Fotos zum Teil so verfremdet sind, dass man das eigentliche Motiv fast gar nicht mehr erkennt.

Weitere Themen:
Duisburg - Kunst in der U-Bahn
Köln - Traumberuf Puppenspielerin
Halle/ Westfalen . Lebensmittel vor der Kamera
Moderation: Andrea Grießmann

Sendedaten
Samstag, 15. Juni 2913, 15.15 Uhr
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Rückblick:

Ländermagazin aus Berlin und Brandenburg
© dpa Video
Seit 100 Jahre gibt es in Berlin Clärchens Ballhaus. Brad Pitt, Loriot oder Quentin Tarantino, alle waren hier schon einmal. Das nach Clara Habermann benannte Lokal im Hinterhaus der Auguststraße 24–25 verfügte über zwei Räume dem Tanzsaal im Erdgeschoss und dem Spiegelsaal im Obergeschoss. Sogar in der DDR wurde es als Privatbetrieb von der Stieftochter der Gründerin, Elfriede Wolff, geführt. Nach der Wiedervereinigung der leiblichen Tochter von Clara Habermann zugesprochen. So musste sich der Familienbetrieb nach 91 Jahren auflösen. Doch gefeiert, getanzt und getrunken wird in Clärchens Ballhaus immer noch. Pünktlich zum Jubiläum erscheint ein Buch von Marion Kiesow mit Anekdoten über das alte Ballhaus mitten in Berlin.
Sendedaten
Samstag, 8 Juni 2013, 15.15 Uhr

© Jens Kalaene/dpa Lupe
Das "Barbie Dreamhouse" zeigt auf eine rosarote Plastikwelt.
Barbies rosarote Lebenswelt lässt sich noch bis zum bis 25. August nahe dem Berliner Alexanderplatz im "Barbie Dreamhouse" bestaunen. Der Spielzeugkonzern Mattel ein begehbares Barbiehaus und eine große Verkaufs- und Aktionsfläche. Schöne Glitzerwelt für kleine Prinzessinnen? Die Eröffnung wurde von massiver Kritik begleitet. Die Puppe mit den unnatürlichen Körperproportionen - aber ohne Geschlechtsmerkmale provoziert viele Frauen. "Bunte Vielfalt statt pinke Einfalt" war das Motto der Demonstrationen, die sich gegen das durch Barbie vermittelte Rollen- und Konsumbild aussprachen.

Weitere Themen:
- Brandenburger Hofläden: Produkte aus der Region?
- Bienenkinder: Brandenburgs Schüler machen aus Honig Geld
- Stricken für den Frieden: Das Kunstwerk am Zossener Bahnhof
- Ausstellung von Anish Kapoor
- Sprechender Mülleimer der Berliner Stadtreinigung
- Hahnenkampf der besonderen Art


Ländermagazin aus Thüringen
Richard Wagner ist im Moment in aller Munde, denn sein Geburtstag jährt sich zum 200. Mal: Er wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. Sein Leben galt der Musik und dem Theater, dafür wurde Richard Wagner sogar zum Revolutionär. 1849 musste er aus Sachsen fliehen, weil er steckbrieflich gesucht wurde. Dem Thüringer Raum mit seinen Residenzen zwischen Werra und Saale war er auf besondere Weise verbunden. Eisenach, Weimar, Meiningen – Der Komponist machte diese Orte durch seine Werke unsterblich. Die Wartburg und speziell die Hörselberge waren für Wagner der Originalschauplatz seines "Tannhäuser". Am Weimarer Theater wurde seine Oper "Lohengrin" uraufgeführt. In Meiningen - dem Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth - traf sich im 19. Jahrhundert die Avantgarde von Musik und Theater. Seither gilt der Ort als Wiege des modernen Regietheaters.

Die Spurensuche des Ländermagazins aus Thüringen an all diese Orte und zeigt darüber hinaus den bekannten Dirigenten Prof. Georg Alexander Albrecht, der das Festkonzert zum 200. Geburtstag in Weimar dirigiert, und die Urenkelin des Komponisten, Nike Wagner, die Intendantin des Weimarer Kunstfestes. Zahlreiche Theateraufführungen, Ausstellungen und Buchveröffentlichungen präsentieren zudem Wagner aus ganz unterschiedlicher Perspektive: Klassisch, modern und auch skurril.

Sendedaten
Samstag, 25. Mai 2013, 15.15 Uhr
Mythos Wagner
Richard Wagner
Zum 200. Geburtstag des Komponisten
Seiten des MDR zum Thema

Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
Lupe
Frühstück im Möbelhaus
Ein Möbelhaus war früher ein Geschäft in dem die Kunden Möbel kaufen konnten. Heute gehören manche Möbelhäuser zum Lifestyle: Man trifft sich, trinkt vielleicht ein Käffchen oder frühstückt, wie an einem Stammtisch. In Bielefeld zumindest ist das so. Und sicherlich nicht nur dort ist Frühstücken im Möbelhaus mittlerweile Kult.

Auch in Greven geht es um Kult - den Kult ums Bier: Vor einigen Jahren brachten Kay und Stephan soviel Bier von einer Reise durch Süddeutschland mit nach Greven, dass sie es gar nicht allein trinken konnten. Sie durften in einem Getränkemarkt ein kleines Regal aufstellen. Aus diesem bescheidenen Anfang wurde der vom Angebot her größte Bierspezialitätenvertrieb Deutschlands. Wer das Angebot in Greven studiert, kommt aus dem Staunen aber nicht mehr heraus: Hunderte von Biersorten aus aller Welt erwarten einen. Das liegt auch daran, dass die Besitzer gerne reisen und dabei überall auf der Welt Brauereien besuchen und Biere testen.

Weitere Themen:
- Siegerland: 700 Jahre Grube Stahlberg
- Herford: Ballkleider für den Abi-Ball
- Plettenberg: Zigarrengeschichten aus derVergangenheit
- Zwartbroek (NL): Teekannen-Museum in der Garage
Moderation: Andrea Grießmann

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Samstag, 18. Mai 2013, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus Schleswig-Holstein
© vidicom Video
Es ist Frühling in Schleswig-Holstein und wir stellen im Ländermagazin Landund Leute vor zu Lande, zu Wasser und in der Luft: Die Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten, das hat für jeden einengewissen Reiz, vor allem dann, wenn man über eine Landschaft fliegt, dieman eigentlich gut kennt. Aus der Luft sieht alles wieder anders aus. Diesen Perspektiv-Wechsel nutzen die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg. Ihr Dokumentarfilm "Die Ostsee von oben"kommt jetzt ins Kino und zeigt die Ostseeküste von Eckernförde bisTimmendorfer Strand aus einer sehenswerten Perspektive.

Nach dem langen Winter läßt sich der Frühling gut im Strandkorb genießen.Der muss nicht immer am Meer stehen, sondern passt auch in jeden Gartenoder auf den Balkon. So richtig günstig sind die robusten und stabilenModelle oftmals nicht, es sei denn, man kauft einen Gebrauchten. In Büsumwurden jetzt 165 ausrangierte Körbe zum Verkauf angeboten. Viele hundertInteressierte standen schon am frühen Morgen in der Schlange, um sich denbesten Strandkorb zu sichern, unter dem Motto "Wer zuerst kommt"!

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Samstag, 11.Mai 2013, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus dem Saarland
© dpa Video
Heiko Maas und Annegret Kramp-Karrenbauer
"Heftiger Streit in der großen Koalition um Saar-Grundschulen" titelte die Saarbrücker Zeitung Ende April. Die SPD war mit neuen Grundschul-Plänen vorgeprescht und der Koalitionspartner war nicht begeistert. Die Grünen sahen bereits eine Koalitionskrise heraufziehen. Wie läuft es also in der großen Koalition im Saarland? Wie gut können Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihr Wirtschaftsminister Heiko Maas (SPD) miteinander? Nach einem Jahr Schwarz-Rot ziehen wir eine Bilanz.

Ein weiteres Thema des Ländermagazins ist das Erbe des Bergbaus im Saarland: Fast ein Jahr ist es her, dass im Saarland das letzte Stück Kohle gefördert wurde. Seit Dezember erinnert im Gebäude der ehemaligen Grube Reden die Ausstellung "Das Erbe" an die Bergbau-Ära im Saarland – über zehntausend Besucher haben sie schon gesehen. Neben der Erinnerung geht der Blick aber auch nach vorne: Die früheren Bergbauflächen sollen weiterhin genutzt werden – sei es zur Energiegewinnung oder als Freizeitanlagen.

Eine große Freizeit- und Ferienanlage entsteht derzeit am Bostalsee. Im Sommer wird dort ein Ferienpark mit rund 300 Häusern eröffnet. Über den Landkreis St.Wendel hinaus erhofft man sich von dieser Anlage wichtige Impulse für den Tourismus im Saarland. Die Moderation der Sendung hat Joachim Weyand.

Sendedaten
Samstag, 4. Mai 2013, 15.15 Uhr
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Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
© WDR Lupe
Christos Installation im Oberhausener Gasometer
In Wuppertal geht man mit Licht gegen den Jetlag vor: Manch einen zieht es bisweilen- z.B. im Urlaub - in die Ferne. Doch wer dabei durch verschiedene Zeitzonen reisen muss, kennt das: Es ist schwer, die innere Uhr anzupassen. Der Wirtschaftspsychologe Achim L. von der Bergischen Uni Wuppertal hatte jetzt eine zündende Idee gegen den Jetlag. Er leuchtet dem Phänomen durch ein spezielles Licht heim.

Mönchengladbach - Der Stoff der Ballonskulptur: Für den international agierenden Künstler Christo ist seine jüngste Installation im Oberhausener Gasometer eine Kathedrale aus Licht und Luft. Was dabei kaum einer weiß: In seiner riesigen begehbaren Ballonskulptur steckt Material aus Mönchengladbach. Genauer gesagt 20.000 Quadratmeter Spezialstoff aus der einstigen Textilstadt.

Strandkörbe Made in Bielefeld? Kein Urlaub an der See ohne sie: Strandkörbe sind gemütlich, kultig und schützen vor Sand und Wind. Einer der größten Strandkorbhersteller der Republik fabriziert sie von Hand weit ab von Strand und Meer, in Bielefeld. Über 80.000 verschiedene Variationen sind hier im Angebot – vom Kinderstrandkorb bis zum Präsidentenmodell mit Komfortausstattung.

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Samstag, 20. April 2013,15.15 Uhr

Ländermagazin aus Bayern
©  BR-Abendschau Video
Familie Heimhuber betreibt seit vier Generationen ein Fotogeschäft in Sonthofen im Allgäu. Fotopionier Joseph Heimhuber ließ sich 1876 dort nieder und eröffnete ein Fotoatelier. Zunächst begann er mit Porträtfotografie, wandte sich dann aber der Landschaftsfotografie zu. Heute führt sein Urenkel Eugen das Geschäft. Jahrzehntelang befand sich im Keller des Fotogeschäfts ein unentdeckter Schatz. Denn bislang hatte sich niemand für die historischen Aufnahmen interessiert, die bis vor kurzem noch wild durcheinander und unbeachtet im Keller des Fotogeschäfts lagen. Als sich der Filmemacher Alexander Freuding für die Familiengeschichte interessierte, begann Eugen Heimhuber zusammen mit ihm, den Keller zu durchstöbern. Und was die beiden da zutage förderten, ist ein richtiger Fotoschatz: Hunderttausende von Abzügen, Negativen, und Glasplatten - das fotografische Gedächtnis des Allgäus. Die schönsten Bergbilder davon sind jetzt im Allgäuer Bergbauern-Museum in Immenstadt zu sehen.

Schuster bleib bei Deinen Leisten - Schreiner bleib bei Deiner Säge: Das war vielleicht früher richtig, aber heute? Zwei Schreiner aus Wolfratshausen bauen Küchen nach allen Kundenwünschen. Auch mit den Kochgeräten kennen sie sich aus, sei es Dampfgarer oder Tepan-Yaki-Herd. Da war es fast zwangsläufig, dass sie eines Tages selbst am Kochtopf landen. Singende Wirte gab es schon – aber kochende Schreiner?

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Samstag, 13. April 2013, 15.15 Uhr
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"Berge sind sehr hohe Anschwellungen der Erde, so genannt, weil sie herausragende Erscheinungen sind" - ein Zitat, das ein gewisser Isidor von Sevilla etwa 600 n. Chr. äußerte. Schon von jeher symbolisierten die Berge für die Menschen die Nähe zum Himmel. Nicht umsonst waren in grauer Vorzeit Berge Gebets- und Opferstätten für die Götter. Immer wieder waren Berge auch beliebte Motive in der Malerei, foto-realistisch wie abstrakt. Dem Thema "Alpenglühen - Die Berglandschaft als Sehnsuchtsort" widmet sich vom 21. März bis 23. Juni 2013 eine Sonderausstellung im Schlossmuseum in Murnau.

Ländermagazin aus Berlin und Brandenburg
© dpa Video
Ein Lüftungszug unter dem Flughafen BER
Entlüftungszüge? Am Hauptstadtflughafen in Berlin (BER) gibt es viel Verrücktes, auch Entlüftungszüge. Der immer noch nicht fertiggestellte Flughafen BER kommt bekanntlich nicht aus den Schlagzeilen. Doch der Bahnhof unter dem Flughafen wurde allerdings plangerecht fertiggestellt. Seit dem Sommer 2012 wartet er auf seine Inbetriebnahme, die aber erst nach Abnahme des Flughafen-Terminals erfolgen darf. Deswegen fahren täglich leere S-Bahn-Züge durch den bisher ungenutzten Bahnhof am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg. Diese sogenannten Entlüftungszüge kommen zum Einsatz, um Schimmelbildung im Tunnel zu verhindern. Sie sorgen für Wind im Tunnel und Luftaustausch mit der Oberwelt. Im Regelbetrieb wären sie nicht notwendig, dann erledigen das die S-Bahnen mit Passagieren. Der Bahnhof liegt direkt unterhalb des Flughafenterminals und besitzt sechs Bahnsteiggleise. 10 Millionen Bahnreisende sollen den Bahnhof im Jahr nutzen und hier (z.T.) auf den Flieger umsteigen.
Sendedaten
Samstag, 23. März 2013, 15.15 Uhr
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© dpa Lupe
Haus der Kulturen der Welt bei Nacht
Ein weiteres Thema der Sendung sind die "Neuen Energien" und ihre Probleme: Was aber nur die wenigsten wissen, Deutschland produziert trotz Abschaltung von Atomkraftwerken zu viel Strom und exportiert diesen, zum Beispiel nach Polen. Der Stromüberschuss aus Deutschland, der auch in Brandenburg produziert wird, führt zu instabilen Stromnetzen, auch im Ausland. Der Ausbau der Stromnetze läuft zu langsam. Das schwache polnische Stromnetz steht darum vor dem Kollaps. Deshalb will Polen jetzt Sperren einsetzen, um den Stromüberschuss notfalls abzuschalten.

Was ist unmenschliche Musik: Im Haus der Kulturen der Welt in Berlin geht eine Ausstellung der Frage nach, ob eigentlich nur Menschen Musik komponieren können? Beispielsweise singen ja auch Vögel und Wale eigene Lieder und auch Roboter, Naturvorgänge und Zufallsereignisse können strukturierte Klänge erzeugen. Roboter machen Musik! Der Künstler Kolja Kugler stellt seine ungewöhnlichen Klanginstallationen vor. Dabei spielt er ein Konzert für 100 Bohrmaschinen.


Ländermagazin aus Hessen
© HR/Rafael Herlich Video
Westend-Synagoge in Frankfurt am Main, 1908 bis 1910 erbaut
Videoüberwachung, Polizeipräsenz, Sicherheitskontrollen statt offener Tore: Jüdisches Leben findet in Hessen zumeist hinter dicken Mauern statt - leider, sagen viele Juden, darunter die Frankfurterin Esther Ellroth-Freimann, die Führungen durch die Westend-Synagoge organisiert. Dialog ist ihr wichtig, Vorurteile abbauen - und das funktioniert nur über das Kennenlernen.

Wer weiß schon, dass in einer Seitenkapelle der Synagoge junge orthodoxe Männer aus Israel, den USA und verschiedenen Ländern Europas zum Rabbiner ausgebildet werden? Seit zehn Jahren schon besteht die Talmudschule, neben dem Thora-Studium sollen die Schüler den Mitgliedern der Gemeinde helfen, sich in ihrer Religion zurecht zu finden.

Der jüdische Alltag wird von einer Vielzahl religiöser Regeln und Handlungen bestimmt. Koshere Lebensmittel gibt es jetzt endlich in einem vor Kurzem eröffneten jüdischen Supermarkt. Sohar Gur, der ein kosheres Restaurant in Frankfurt betreibt, hatte diese Geschäftsidee. Sein Restaurant wird vor allem bei Familienfeiern und von Geschäftsleuten besucht, aber er betont, dass ihm jeder Gast willkommen ist.

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Samstag, 16. März 2013, 15.15 Uhr
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© HR/Rafael Herlich Lupe
Gebetsraum der Frankfurter Westend-Synagoge
Ein Sonntagmorgen in Gießen: Noam ist auf dem Weg zum Unterricht. Es ist ein Religionsunterricht hinter dicken Mauern und mit strengen Sicherheitsmaßnahmen. Videoüberwachung und Polizeipräsenz sind Alltag für die jüdische Gemeinde in Gießen. Noams Eltern begleiten ihn in die orthodoxe Fachwerksynagoge. Seit anderthalb Jahren bereitet Noam sich auf seine Bar Mitzwar vor: ein Fest - ähnlich der christlichen Konfirmation. Bar Mitzwa, das heißt "Sohn Gottes".

Noam ist in Gießen der einzige Schüler, es gibt hier in der jüdisch-orthodoxen Gemeinde keine anderen Kinder in seinem Alter. Noams Vater stammt aus Israel, seine Mutter Sabine ist zum jüdisch-orthodoxen Glauben konvertiert. Sie freut sich auf das Fest, an dem ihr 12 Jahre alter Sohn in die Gemeinde aufgenommen wird. Mit seinem Smartphone übt Noam die Texte und Melodien für seine Bar Mitzwa alleine weiter, wenn sein Lehrer wieder abgereist ist. Er ist in Gießen geboren und aufgewachsen: ein Kind einer neuen Generation gläubiger Juden in Hessen.

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Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
© WDR Lupe
Experimentierfreude gefragt: Kunsstudenten in Düsseldorf
Er ist jung, seine Studenten sind es auch und haben vor kurzem ihr Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf aufgenommen: Gereon Krebber wurde zu Beginn des letzten Wintersemesters an die Hochschule berufen, an der er selbst mal Kunst studiert hatte. Er betreut die neuen Studenten im Orientierungsbereich. Den angehenden jungen Künstlern will er eine Orientierung geben. Er versucht sie da abzuholen, wo sie sind und macht ihnen Mut, sich mit verschiedenen Materialien auszudrücken.
Sendedaten
Samstag, 2. März 2013, 15.15 Uhr

© WDR Lupe
Schuhmacher - ein aussterbender Beruf?
Buchbinder, Vergolder oder Schuhmacher: Diese drei Berufe stehen bei den Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen zur Zeit nicht gerade hoch im Kurs. Weil der Nachwuchs seit Jahren weg bleibt, sind diese Handwerke vom Ausstreben bedroht. Manuela Z. hat sich trotzdem für eine Lehre bei einem Schuhmacher in Herford entschieden, obwohl ihr Chef selbst nicht weiß, ob es diesen traditionellen Beruf in ein paar Jahren noch geben wird.

Unternehmer in Südwestfalen haben offenbar einen besonderes Faible für Nischen. Hier gibt es viele Spezialisten, und am Ende steht ein Produkt, das nur wenig Konkurrenz hat. Eine Firma in Iserlohn stellt im Grunde selbst noch nicht einmal etwas her. Sie bekommt Folien angeliefert, macht Löcher hinein und liefert die Folien wieder aus. Aber das kann Firmengründer Jürgen M. so gut, dass er rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.


Ländermagazin aus Bremen
© rb Video
Das Containerschiff "Marco Polo"
[Sehen Sie die ganze Sendung in der Mediathek (28:08 Min.) >>]
Sie ist das größte, das neueste und das schwerste Schiff der Welt: Die "Marco Polo", gerade gebaut in China, kam auf einer ihrer ersten Fahrten zur Stippvisite nach Bremerhaven. Hier wird sie nun regelmäßig ihre Container entladen und neue Fracht mitnehmen auf ihrem Kurs über die Weltmeere. Nur was ist denn eigentlich mit dem neuen "Jade-Weser-Port" in Wilhelmshaven. Sollten nicht in dem neuen Tiefwasserhafen der Länder Bremen Niedersachsen gerade solche tiefgehenden Riesenpötte abgefertigt werden, damit sie sich nicht auf die Weser nach Bremerhaven quälen müssen?
Sendedaten
Samstag, 23. Februar 2013, 15.15 Uhr
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© rb Lupe
Ein Baby im Schulunterricht
In drei Bremer Schulen kommen jetzt regelmäßig Mütter mit ihren Säuglingen in den Unterricht. Grund ist das Schulprogramm "Roots of Empathy". Es kommt aus Kanada und soll die emotionale Kompetenz der Schüler steigern. In anderen Ländern haben schon mehrere hunderttausend Schüler teilgenommen, und auch die Bremer Kinder merken: Der kleine Windel-Matz in der Klasse sorgt ganz schnell für eine liebevolle Stimmung im Unterricht.

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Ländermagazin aus Sachsen Anhalt
© Jesko Döring
Magdeburger Puppenmuseum in der villa p.
Das Magdeburger Puppenmuseum ist die größte öffentliche Figurenspielsammlung Mitteldeutschlands. Das Museum ist ganz neu, es eröffnete vor einem Vierteljahr. Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Figurenspiels von der Antike bis heute. Über 1000 Puppen, Bühnenbilder und Requisiten zeugen von bewegten Zeiten. Seit Jahrhunderten begeistern Puppen die Menschen. Im Mittelalter zum Beispiel - der Blütezeit des Figurenspiels - wurde vor allem fürs einfache Volk gespielt, für Menschen, die keinen Zutritt zu Theatern oder großen Aufführungen hatten. Die Schausteller-Familien fuhren mit Pferdefuhrwerken, Hundekarren und Wohnwagen von Ort zu Ort. In solch einem Wagen wurde gelebt und gearbeitet. Werkstatt, Stube, Küche und Bühne waren eins.
Sendedaten
Samstag, 16. Februar 2013, 15.15 Uhr
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© Jesko Döring
Faszinierende Gestalten und Geschichten für Groß und Klein
Die größte Abteilung der Sammlung ist der Puppenspieler-Dynastie Schichtl gewidmet. Diese Familie hat vor über 100 Jahren die Tradition des Figurentheaters in Magdeburg begründet. Katrein Wolf lädt die Zuschauer auf Erkundungstour durch das neue Museum ein. Inspiriert von der großen Anzahl phantastischer Figuren, zeigt sie außerdem, was es noch für ungewöhnliche Sammlungen und Museen in Sachsen Anhalt gibt.

Ländermagazin - Heute aus Hamburg
© Marcus Brandt/dpa
Bruno Bruni
Der italiener Bruno Bruni, einer der bekanntesten italienischen Künstler in Deutschland, wuchs in sehr einfachen Verhältnissen auf. Seine Eltern kümmerten sich um die Schranke eines Bahnübergangs und lebten mit ihren vier Kindern in einem winzigen Bahnwärterhäuschen auf dem Land bei Rimini. Heute ist Bruno Bruni ein international sehr erfolgreicher Künstler, hat einen illustren Freundes- und Sammlerkreis, angeführt von bekannten Persönlichkeiten wie Gerhard Schröder. Bruni hat sich in Hamburg nun seinen ganz persönlichen Wohntraum erfüllt. Sein Zuhause ist eine über 100 Jahre alte Badeanstalt im Herzen von Altona.

Wohnen wie vor 350 Jahren - Harburgs Juwel: Es ist ein kleines Juwel, das da gut versteckt südlich der Elbe in Harburg zu finden ist. Zu finden? Na, Sie müssen schon genau hinsehen, um das Haus aus dem 17. Jahrhundert in mitten von Nachkriegsbauten und modernen Bürotürmen direkt an der Bahntrasse nicht zu übersehen. Hier lebt das Ehepaar Fischer. Herr Fischer hat sich mit der Restaurierung und Renovierung einen (Wohn-) Traum erfüllt. Ohne ihn wäre das Fachwerkgebäude wohl abgerissen worden und Harburg um einen Teil seiner Architekturgeschichte ärmer. Herr Fischer zeigt uns das Haus, sein Juwel, und gleichzeitig lernen wir einen echten Harburger kennen, der seine Heimat hasst und liebt und der nicht nur ins Schwelgen kommt, denkt er an die Zeit vor seinem persönlichen "Wohntraum" zurück.

Sendedaten
Samstag, 9. Februar 2013, 15.15 Uhr

Ländermagazin aus Bayern
© BR
Mützen zum Selberhäkeln
"Myboshi", so heißt der Mützentrend aus Franken."Myboshi", dass sind Mützen zum Selberhäkeln: Mit einer Anleitung und einem Lable, das man auf die Mütze selbst aufnähen kann. Zwei Jungunternehmer aus Oberfranken haben diesen Trend zur Handarbeit bereits vor einigen Jahren erkannt und vertreiben mittlerweile unter dem Namen "myboshi" Häkel-Mützen - und Anleitungsbücher und zwar sehr erfolgreich. Das ist natürlich eine kuriose Geschichte, zwei häkelnde Jungs machen Karriere, mit einer coolen, stylischen Mütze die super gut ankommt. Übrigens, "boshi" heißt auf Japanisch Mütze, myboshi - mei Mützn! "Jedem Kopf sein Deckel","eine ganz lockere Masche"?

Erinnern Sie sich noch an die Geschichte von "Cool Runnings"? Ein Bob-Team aus Jamaica bei den Olympischen Spielen in Calgary 1988. Die Bobfahrer waren nicht ganz auf dem internationalen Niveau, wurden belächelt, aber sie waren die Lieblinge des Publikums. Später wurde ihre Geschichte auch verfilmt. So etwas ähnliches will der westafrikanische Staat Togo auch versuchen. Es geht wieder um Wintersport und diesmal um einen Münchner Togolesen ... der ist schon eifrig am Trainieren!

Sendedaten
Samstag, 2. Februar 2013, 15.15 Uhr

Ländermagazin aus Rheinland-Pfalz
© dpa
Einschussloch in einer Autotür
Wen hat er im Visier? Ratlosigkeit bei der Polizei und bei den Speditionen im Land: Seit gut vier Jahren schießt ein Heckenschütze scheinbar wahllos auf fahrende Auto-Transporter. Die Kugeln des Phantoms reißen Löcher ins Blech und verursachen enorme Sachschäden, ein Mensch ist breits verletzt worden. Im nördlichen Rheinland-Pfalz traf das Phantom schon mehr als vierzig Mal. Besonders betroffen sind die A3 im Westen von Rheinland-Pfalz und die A61 zwischen Koblenz und Worms. Allein eine Spedition aus Hermeskeil bei Trier hat es schon elf Mal erwischt.

Ungebremst rast das Auto auf eine Fußgängerin zu - der Fahrer ist ohnmächtig. Er ist Diabetiker und hat einen Zuckerschock. Das ist ein Horrorszenario, das für Passanten tödlich enden kann. In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der tödlichen Unfälle um 21 Prozent angestiegen. Vor Gericht werden die Fahrer, die an Epilepsie oder Diabetes leiden, häufig wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Doch dürfen Fahrer mit einer Erkrankung, die zur Ohnmacht am Steuer führen kann, überhaupt Auto fahren?

Sendedaten
Samstag, 26. Januar 2013, 15.15 Uhr

© dpa/Pawel Bojba
Blick auf das Rathaus in Mainz
In der Landeshauptstadt Mainz gibt es zur Zeit vor allem ein Thema: Soll das mächtige, von den renommierten dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling entworfene Rathaus saniert oder abgerissen werden? Erst 39 Jahre ist der dominante Bau alt, doch in seiner Substanz ist er schon völlig marode. Denkmalschützer fordern die Renovierung des unmittelbar am Rhein stehenden Gebäudes, aber die Kosten wären enorm: Das Mainzer Rathaus zu sanieren soll knapp 50 Millionen Euro kosten. Zu viel, finden viele Mainzer und fordern daher eine andere Lösung.

In den Pfarrbüchern von Herxheim-Hayna bei Landau lässt sich die Ahnenreihe der Familie Kuntz bis ins Jahr 1701 zurück verfolgen. Doch bis der erste Gastwirt und Bauer der Familie die Bühne betritt, schreibt die Haynaer Chronik das Jahr 1780. Das Hotel-Restaurant "Krone" in Herxheim-Hayna ist ein typisch pfälzischer Traditionsbetrieb mit langer Geschichte, denn der Familienzusammenhalt spielt eine große Rolle.

Es moderiert Lena Ganschow.


Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
© WDR
Ein Feuerwehrwagen en miniature
Da leuchten Kinderaugen, und das Herz manch eines Erwachsenen schlägt höher: Seit über 60 Jahren werden in Lüdenscheid Modellautos hergestellt. Alles ist dabei, vom einfachen Plastikauto fürs Kinderzimmer bis hin zur kniehohen, detailreichen Landmaschine für die Sammlervitrine. Und weil das Sortiment so vielseitig ist, steht jetzt neben der Fabrik ein Museum mit 3.500 Ausstellungsstücken - von den Anfängen der Modellgeschichte bis hin zu den neuesten Kreationen.

Mit diesen Puppen kann man nicht spielen - oder sollte man zumindest nicht. Denn eine ist rund 7.000 Euro wert, ist also eher eine Skulptur als ein Spielzeug. Die Porzellankinder haben ihrer Schöpferin Hildegard G. Ruhm und zahlreiche Preise eingebracht. Weltweit exportiert die Duisburgerin ihre feinen Figuren.

3D boomt. Kaum ein Blockbuster im Kino kommt mittlerweile noch ohne aus. Aber nicht nur dort ist 3D im Kommen: Über manche Postkarte galoppieren Pferde, wenn man sie hin und her bewegt, und viele andere Gimmicks werden durch die 3. Dimension auch bei Fotos möglich. Wir haben einen Kölner Fotografen getroffen, der das 3D Verfahren weiterentwickelt und sich auf drei Dimensionen spezialisiert hat. Egal ob Kölner Dom oder Kranhäuser: Igor T. benötigt zunächst 20 verschiedene Positionen seines Objekts, und dann entsteht daraus 3D in Perfektion.

Was Hans-Jürgen K. in Warburg fabriziert, ist wohl eine der schärfsten Wertanlagen. Die Herstellung ist noch dazu eine richtig heiße Sache. Denn im offenen Feuer schmiedet er bis zu 300 Schichten Stahl übereinander, um seinen Damaststahl zu erhalten. Einen Werkstoff, der besonders hart und hochwertig ist und entsprechend teuer. Für seine Messer zahlen Köche und Jäger rund um den Globus bis zu 1.000 Euro pro Stück.

Sendedaten
Samstag, 19. Januar 2013, 15.15 Uhr
Links

© WDR
Ein Friseurbesuch wie anno dazumal
Gusseiserne Haarklammern und spannungsgeladene Lockenwickler: Dieses Friseurmuseum besteht jeden Praxistest. Denn an manchem Wochenende schlüpft hier Franz-Josef R. in die Rolle des Barbiers von Wachtendonk und zeigt, wie anstrengend früher ein Friseurbesuch war. Dabei kommt auch gerne mal Urgroßomas Dauerwellenapparat von 1875 zum Einsatz. Tja, wer schön sein wollte, musste damals leiden.

Eine kleine Werkstatt in Gescher ist mittlerweile sehr gefragt bei Denkmalschützern, Möbel-Restauratoren und Privatleuten mit Vorliebe für Antiquitäten. Der Grund: Robert L. verabreicht alt und unansehnlich gewordenen Möbelstücken keinen aggressiven Chemie-Cocktail, sondern hat in jahrzehntelanger Tüftelei ein besonders umweltfreundliches Verfahren der Lack-Entfernung entwickelt.

Das Hücker Moor ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel mit Paddelbooten, Biergärten und Tortenschlacht. Aber was ist an dem kleinen Moorsee los, wenn die Menschen und die Paddelboote weg sind und der Trubel der winterlichen Stille weicht? Es ist bleibt eine Landschaft, die irgendwie skandinavisch wirkt.


Ländermagazin aus Mecklenburg-Vorpommern
© NDR
Moderatorin Sibylle Rothe im phanTECHNIKUM in Wismar
Die Angelplätze rund um Rügen gehören wohl zu den besten Hechtgewässern Europas. Nirgendwo sonst werden Riesenhechte jenseits der magischen 20-Pfund-Marke in so großer Stückzahl gefangen. Das Angeln in den Rügenschen Boddengewässern ist ganzjährig möglich, mit Ausnahme der Schonzeit, die von 1. März bis zum 30. April andauert. Das Team Bodden-Angeln fährt zum Beispiel von vier verschiedenen Standorten (Schaprode, Kröslin, Stralsund und Barhöft) mit bis zu 10 Booten ganzjährig. Bei den sogenannten Wurftouren sind in der Regel drei Gäste und ein Guide unterwegs, wobei bei einigen Booten auch vier Gäste plus Guide möglich sind. Die Touren beginnen morgens und dauern ca. 8 bis 9 Stunden. Voraussetzung für die Teilnahme ist jedoch ein Fischereischein und eine gültige Angelkarte. Ein Touristenfischereischein kann über das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei MV in Rostock beantragt werden und ist dann an 28 aufeinanderfolgenden Tagen gültig.
Sendedaten
Samstag, 12. Januar 2013, 15.15 Uhr
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© NDR
Handgefertigte Schuh-Unikate aus Parchim
In der Schuhmanufaktur von Kay Gundlack in Parchim lässt sich noch altes Schuhhandwerk kennenlernen. Hier werden persönliche Maßschuhe mit angepasstem Fußbett angefertigt. Nach der Auswahl von Leder, Form und Farbe kann bei der Produktion zugeschaut oder sogar selber mit Hand angelegt werden. Die Handarbeit zwar ihren Preis, das Ergebnis ist aber dann auch garantiert individuell.

Moderation: Sibylle Rothe


Ländermagazin aus Bayern
© BR
Die Eibsee-Seilbahn
Es war der 1. Dezember 1962, als die Eibsee-Seilbahn das erste Mal Passagiere transportiert hat: vom Eibsee hinauf zur Zugspitze, Deutschlands höchstem Gipfel. Nach 50 Jahren wird nun über einen Neubau der Seilbahn nachgedacht. Dabei gilt die Technik bis heute als unverwüstbar und der Bau der Seilbahn überhaupt als eine hervorragende Handwerker- und Ingenieursleistung. Aber: Die Kapazität der Seilbahn ist zu gering. Nur 45 Passagiere finden in der Gondel Platz - das ist zu wenig. Das Wunderwerk der Technik soll deshalb ausrangiert werden.
Sendedaten
Samstag, 15. Dezember 2012, 15.15 Uhr
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© BR
Tradition trifft Hitec: Lederhose für Tablet-PCs
"Laptop und Lederhose": Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hat 1998 bei der Eröffnung der Neuen Münchner Messe erstmals diesen den Slogan verwendet. Der junge Tegernseer Sebastian Dürbeck hat sich das zum Motto gemacht: Er fertigt aus uralten Lederhosen fesche Taschen und Hüllen für iPad & Co. Die Lederhosen kommen natürlich in die Wäscherei, bevor sie verarbeitet werden.

Stefanie Alraune Siebert näht lebensgroße Figuren, stopft sie aus und erweckt somit unglaubliche Szenarien zum Leben. Damit hat die Künstlerin es zu internationalem Ruhm gebracht, ihre Figuren schmücken Schaufenster im KaDeWe, aber auch in London und Paris. Momentan werden die Figuren im schwäbischen Friedberg ausgestellt - unter dem Motto "Varieté". Die Ausstellung läuft noch bis zum 24. Februar im Museum im Wittelsbacher Schloss in Friedberg. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie an Samstag, Sonn- u. Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr.


Ländermagazin aus Nordrhein-Westfalen
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Extrem-Tour in der Kluterthöhle
Ennepetal - Extrem-Tour in der Kluterthöhle: Seit Jahren suchen Menschen den speziellen Kick bei einer Extrem-Tour in der Ennepetaler Kluterthöhle. Höhlenguide Patrice führt durch ein Labyrinth voller geheimnisvoller dunkler Gänge. Besonders beliebt ist diese Tour bei Firmen. Die besondere physische und psychische Herausforderung soll den Teamgeist stärken. Die Kluterthöhle ist mit 360 Gängen und fünf Kilometern Länge das zweitgrößte Höllensystem in Deutschland. Vor mehr als 300 Millionen Jahren ist sie entstanden, und Scherbenfunde deuten darauf hin, dass die Höhle mindestens seit dem 12. Jahrhundert genutzt wurde. Mit mit einem ausgebildeten Führer geht es abseits der ausgebauten Besucherwege.
Sendedaten
Samstag, 8. Dezember 2012, 15.15 Uhr

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An der Düsseldorfer Kunstakademie
Düsseldorf - Auf dem Weg zum Künstler: Wie wird man Künstler? Und wie bleibt man Künstler, ein Leben lang? Das sind Fragen die Gereon Krebber beantworten kann. Er ist Künstler, 39 Jahre alt und Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Dort hat er studiert, dann kamen London und Hamburg, und jetzt ist er wieder in Düsseldorf und zuständig für die Erstsemester.

Rheinbach - Waschmittel-Tester: Eine Firma in Rheinbach ist darauf spezialisiert Geschirrspül- und Waschmittel zu testen. Und um zu sehen, welches Mittel am besten sauber macht. Hier wird streng wissenschaftlich geprüft, wie es um die Waschkraft der verschiedenen Produkte steht.


Ländermagazin aus Hessen
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Die Bäcker Andreas Hahner (links) und Marco Strauß aus Fulda-Künzell
Der Roggen kommt vom eigenen Feld, die Eier liefert die Schwester des Bäckermeisters täglich frisch an, bei der Butter handelt es sich um richtige Rhöner Molkereibutter. 1000 Brote holt Andreas Hahner aus Künzell pro Woche aus seinem alten Holzofen, die Nachfrage ist groß. Aber mehr will er nicht backen, Qualität geht vor Masse. Für den Rhöner Ploatz, den es bei Hahners in der süßen Variante mit Heidelbeeren, Rhabarber oder Johannisbeeren oder auch deftig mit Zwiebeln gibt, stehen die Leute Schlange. 70 Kuchen gehen täglich über die Ladentheke, Andreas Hahner freut es, wenn seine Produkte so gut ankommen.

Speck mit Honig und geraspelten Nüssen - lecker, sagen die einen, andere wenden sich achselzuckend ab. Solche Reaktionen ist Metzgermeister Ludwig Leist bei seinen Schinken-Seminaren gewohnt. Er ist überzeugt von seinen Produkten. Der Betrieb hat sich komplett auf Schinken spezialisiert, mit großem Erfolg. An den Rhöner Landschinken kommt nur Meersalz, der kräftige Bauernschinken hingegen wird mit Pökelsalz haltbar gemacht und kräftig gewürzt. Grobes Meersalz, Lorbeerblätter - die übrigen Bestandteile sind Betriebsgeheimnis, sagt Ludwig Leist. Der Rest ist Reife. Bis zu 20 Monate hängen die Schinken vom Schwein, Ochsen oder Wildschwein in der Kammer, bevor sie probiert werden dürfen.

Sendedaten
Samstag, 1. Dezember 2012, 15.15 Uhr
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IBauernladen auf der Wasserkuppe
Durch Schloss Haselstein weht ein feiner Duft von frisch gekochten Früchten: Schlehenmarmelade, Kirschmarmelade, Erdbeermarmelade aus Rhöner Obst wird in der großen Küche in die kleinen Gläschen gefüllt. Ute Krenzer, die Chefin über die Rezepturen, hat im Sommer vorgesorgt. Im Lager stehen Dutzende von Gläsern mit Saft und Mus aus Rhöner Früchten. Unterstützt wird sie von den Bewohnern von Schloss Haselstein. Hier leben 100 behinderte Menschen, die in verschiedenen Werkstätten arbeiten. Am liebsten aber helfen sie bei Ute Krenzer in der Küche. Ursprünglich hatte sie den Betrieb allein geführt. Als die Nachfrage nach den Fruchtgenüssen stieg, verkaufte sie ihr kleines Unternehmen an die Caritas. Ihre Marmeladen, Sirup, Säfte und Essig-Sorten liefert sie an Regionalläden, Hotels und Restaurants in der Umgebung.

Ländermagazin aus Sachsen
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Der Dresdner Zwinger
Der Zwinger, die Augustusbrücke, Japanisches- und Taschenbergpalais - sie alle sind berühmte barocke Bauten, Dresdner Markenzeichen, sächsische Juwelen mit zeitlos magischer Anziehungskraft. Und sie haben etwas gemeinsam. Diese architektonischen Hochkaräter des Barock in Sachsen stammen von Matthäus Daniel Pöppelmann. Ein genialer Baumeister, der unter August dem Starken Dresdens Antlitz prägte. Sein 350. Geburtstag in diesem Jahr ist Anlass für eine Pöppelmannsche Jubiläumstour.
Sendedaten
Samstag, 24. November 2012, 15.15 Uhr
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Moderatorin Beate Werner (Mitte)
Welche Wellness-Kur der Dresdner Zwinger gerade bekommt, warum dort keine Orangenbäume mehr stehen, welchen Anteil Pöppelmann am Fasskeller der Festung Königstein hat und warum nicht alles, wo Pöppelmann dran steht, auch von dem großen Baumeister selbst sein muss - das und vieles mehr erzählt Moderatorin Beate Werner im Ländermagazin aus Sachsen am Samstag, 24. November 2012 von 15.15 Uhr an in 3sat.

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Moderatorin Andrea Grießmann
Das 3sat-Ländermagazin berichtet über interessante, regionale und überregionale Ereignisse in Deutschland. Produziert werden die Folgen im Wechsel von den Landesrundfunkanstalten der ARD. So können sie die Berichte aus den Bundesländern in 3sat verfolgen. Große Themenvielfalt und wechselnde Regionen, das sind die Markenzeichen des Ländermagazins. Moderiert wird die Sendung unter anderem von Andrea Grießmann, Beate Werner, Renate Herzberg, Steffen Quasebarth, Sabine Kühn und Lena Ganschow.