Köln - Handgemachte neue Schuhe: Kleidung kommt heut meist von der Stange, Schuhe aus dem Karton. In Köln gibt es noch eine Schuhmacherwerkstatt, die Fußbekleidung nach Maß fertigt. Für die 25-Jährige Kim H. die reine Leidenschaft.
Wuppertal - 3-D-Druck ist der Hammer: Drucken ist doch keine Hexerei, möchte man meinen. Doch wenn das Gerät nicht einfach nur ein flaches Blatt Papier, sondern ganz reale Dinge ausspuckt, dann ist das doch wohl ein Hammer. Fand zumindest unser Reporter und ließ prompt einen Hammer ausdrucken von den Wissenschaftlern an der Bergischen Uni Wuppertal.
Kreuztal - Modedesign mit Fotos: Silvia H.- H. aus Kreuztal entwirft Fotomode - Kleidung aus Stoffen, die mit Fotos bedruckt sind – und diese Kreuztaler Mode hat was, weil die Fotos zum Teil so verfremdet sind, dass man das eigentliche Motiv fast gar nicht mehr erkennt.
Weitere Themen:
Duisburg - Kunst in der U-Bahn
Köln - Traumberuf Puppenspielerin
Halle/ Westfalen . Lebensmittel vor der Kamera
Moderation: Andrea Grießmann
Die Spurensuche des Ländermagazins aus Thüringen an all diese Orte und zeigt darüber hinaus den bekannten Dirigenten Prof. Georg Alexander Albrecht, der das Festkonzert zum 200. Geburtstag in Weimar dirigiert, und die Urenkelin des Komponisten, Nike Wagner, die Intendantin des Weimarer Kunstfestes. Zahlreiche Theateraufführungen, Ausstellungen und Buchveröffentlichungen präsentieren zudem Wagner aus ganz unterschiedlicher Perspektive: Klassisch, modern und auch skurril.
Auch in Greven geht es um Kult - den Kult ums Bier: Vor einigen Jahren brachten Kay und Stephan soviel Bier von einer Reise durch Süddeutschland mit nach Greven, dass sie es gar nicht allein trinken konnten. Sie durften in einem Getränkemarkt ein kleines Regal aufstellen. Aus diesem bescheidenen Anfang wurde der vom Angebot her größte Bierspezialitätenvertrieb Deutschlands. Wer das Angebot in Greven studiert, kommt aus dem Staunen aber nicht mehr heraus: Hunderte von Biersorten aus aller Welt erwarten einen. Das liegt auch daran, dass die Besitzer gerne reisen und dabei überall auf der Welt Brauereien besuchen und Biere testen.
Weitere Themen:
- Siegerland: 700 Jahre Grube Stahlberg
- Herford: Ballkleider für den Abi-Ball
- Plettenberg: Zigarrengeschichten aus derVergangenheit
- Zwartbroek (NL): Teekannen-Museum in der Garage
Moderation: Andrea Grießmann
Nach dem langen Winter läßt sich der Frühling gut im Strandkorb genießen.Der muss nicht immer am Meer stehen, sondern passt auch in jeden Gartenoder auf den Balkon. So richtig günstig sind die robusten und stabilenModelle oftmals nicht, es sei denn, man kauft einen Gebrauchten. In Büsumwurden jetzt 165 ausrangierte Körbe zum Verkauf angeboten. Viele hundertInteressierte standen schon am frühen Morgen in der Schlange, um sich denbesten Strandkorb zu sichern, unter dem Motto "Wer zuerst kommt"!
Ein weiteres Thema des Ländermagazins ist das Erbe des Bergbaus im Saarland: Fast ein Jahr ist es her, dass im Saarland das letzte Stück Kohle gefördert wurde. Seit Dezember erinnert im Gebäude der ehemaligen Grube Reden die Ausstellung "Das Erbe" an die Bergbau-Ära im Saarland – über zehntausend Besucher haben sie schon gesehen. Neben der Erinnerung geht der Blick aber auch nach vorne: Die früheren Bergbauflächen sollen weiterhin genutzt werden – sei es zur Energiegewinnung oder als Freizeitanlagen.
Eine große Freizeit- und Ferienanlage entsteht derzeit am Bostalsee. Im Sommer wird dort ein Ferienpark mit rund 300 Häusern eröffnet. Über den Landkreis St.Wendel hinaus erhofft man sich von dieser Anlage wichtige Impulse für den Tourismus im Saarland. Die Moderation der Sendung hat Joachim Weyand.
Mönchengladbach - Der Stoff der Ballonskulptur: Für den international agierenden Künstler Christo ist seine jüngste Installation im Oberhausener Gasometer eine Kathedrale aus Licht und Luft. Was dabei kaum einer weiß: In seiner riesigen begehbaren Ballonskulptur steckt Material aus Mönchengladbach. Genauer gesagt 20.000 Quadratmeter Spezialstoff aus der einstigen Textilstadt.
Strandkörbe Made in Bielefeld? Kein Urlaub an der See ohne sie: Strandkörbe sind gemütlich, kultig und schützen vor Sand und Wind. Einer der größten Strandkorbhersteller der Republik fabriziert sie von Hand weit ab von Strand und Meer, in Bielefeld. Über 80.000 verschiedene Variationen sind hier im Angebot – vom Kinderstrandkorb bis zum Präsidentenmodell mit Komfortausstattung.
Schuster bleib bei Deinen Leisten - Schreiner bleib bei Deiner Säge: Das war vielleicht früher richtig, aber heute? Zwei Schreiner aus Wolfratshausen bauen Küchen nach allen Kundenwünschen. Auch mit den Kochgeräten kennen sie sich aus, sei es Dampfgarer oder Tepan-Yaki-Herd. Da war es fast zwangsläufig, dass sie eines Tages selbst am Kochtopf landen. Singende Wirte gab es schon – aber kochende Schreiner?
Wer weiß schon, dass in einer Seitenkapelle der Synagoge junge orthodoxe Männer aus Israel, den USA und verschiedenen Ländern Europas zum Rabbiner ausgebildet werden? Seit zehn Jahren schon besteht die Talmudschule, neben dem Thora-Studium sollen die Schüler den Mitgliedern der Gemeinde helfen, sich in ihrer Religion zurecht zu finden.
Der jüdische Alltag wird von einer Vielzahl religiöser Regeln und Handlungen bestimmt. Koshere Lebensmittel gibt es jetzt endlich in einem vor Kurzem eröffneten jüdischen Supermarkt. Sohar Gur, der ein kosheres Restaurant in Frankfurt betreibt, hatte diese Geschäftsidee. Sein Restaurant wird vor allem bei Familienfeiern und von Geschäftsleuten besucht, aber er betont, dass ihm jeder Gast willkommen ist.
Wohnen wie vor 350 Jahren - Harburgs Juwel: Es ist ein kleines Juwel, das da gut versteckt südlich der Elbe in Harburg zu finden ist. Zu finden? Na, Sie müssen schon genau hinsehen, um das Haus aus dem 17. Jahrhundert in mitten von Nachkriegsbauten und modernen Bürotürmen direkt an der Bahntrasse nicht zu übersehen. Hier lebt das Ehepaar Fischer. Herr Fischer hat sich mit der Restaurierung und Renovierung einen (Wohn-) Traum erfüllt. Ohne ihn wäre das Fachwerkgebäude wohl abgerissen worden und Harburg um einen Teil seiner Architekturgeschichte ärmer. Herr Fischer zeigt uns das Haus, sein Juwel, und gleichzeitig lernen wir einen echten Harburger kennen, der seine Heimat hasst und liebt und der nicht nur ins Schwelgen kommt, denkt er an die Zeit vor seinem persönlichen "Wohntraum" zurück.
Erinnern Sie sich noch an die Geschichte von "Cool Runnings"? Ein Bob-Team aus Jamaica bei den Olympischen Spielen in Calgary 1988. Die Bobfahrer waren nicht ganz auf dem internationalen Niveau, wurden belächelt, aber sie waren die Lieblinge des Publikums. Später wurde ihre Geschichte auch verfilmt. So etwas ähnliches will der westafrikanische Staat Togo auch versuchen. Es geht wieder um Wintersport und diesmal um einen Münchner Togolesen ... der ist schon eifrig am Trainieren!
Ungebremst rast das Auto auf eine Fußgängerin zu - der Fahrer ist ohnmächtig. Er ist Diabetiker und hat einen Zuckerschock. Das ist ein Horrorszenario, das für Passanten tödlich enden kann. In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der tödlichen Unfälle um 21 Prozent angestiegen. Vor Gericht werden die Fahrer, die an Epilepsie oder Diabetes leiden, häufig wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Doch dürfen Fahrer mit einer Erkrankung, die zur Ohnmacht am Steuer führen kann, überhaupt Auto fahren?
Mit diesen Puppen kann man nicht spielen - oder sollte man zumindest nicht. Denn eine ist rund 7.000 Euro wert, ist also eher eine Skulptur als ein Spielzeug. Die Porzellankinder haben ihrer Schöpferin Hildegard G. Ruhm und zahlreiche Preise eingebracht. Weltweit exportiert die Duisburgerin ihre feinen Figuren.
3D boomt. Kaum ein Blockbuster im Kino kommt mittlerweile noch ohne aus. Aber nicht nur dort ist 3D im Kommen: Über manche Postkarte galoppieren Pferde, wenn man sie hin und her bewegt, und viele andere Gimmicks werden durch die 3. Dimension auch bei Fotos möglich. Wir haben einen Kölner Fotografen getroffen, der das 3D Verfahren weiterentwickelt und sich auf drei Dimensionen spezialisiert hat. Egal ob Kölner Dom oder Kranhäuser: Igor T. benötigt zunächst 20 verschiedene Positionen seines Objekts, und dann entsteht daraus 3D in Perfektion.
Was Hans-Jürgen K. in Warburg fabriziert, ist wohl eine der schärfsten Wertanlagen. Die Herstellung ist noch dazu eine richtig heiße Sache. Denn im offenen Feuer schmiedet er bis zu 300 Schichten Stahl übereinander, um seinen Damaststahl zu erhalten. Einen Werkstoff, der besonders hart und hochwertig ist und entsprechend teuer. Für seine Messer zahlen Köche und Jäger rund um den Globus bis zu 1.000 Euro pro Stück.
Speck mit Honig und geraspelten Nüssen - lecker, sagen die einen, andere wenden sich achselzuckend ab. Solche Reaktionen ist Metzgermeister Ludwig Leist bei seinen Schinken-Seminaren gewohnt. Er ist überzeugt von seinen Produkten. Der Betrieb hat sich komplett auf Schinken spezialisiert, mit großem Erfolg. An den Rhöner Landschinken kommt nur Meersalz, der kräftige Bauernschinken hingegen wird mit Pökelsalz haltbar gemacht und kräftig gewürzt. Grobes Meersalz, Lorbeerblätter - die übrigen Bestandteile sind Betriebsgeheimnis, sagt Ludwig Leist. Der Rest ist Reife. Bis zu 20 Monate hängen die Schinken vom Schwein, Ochsen oder Wildschwein in der Kammer, bevor sie probiert werden dürfen.