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Respekt und Bewusstsein für die Pflege muss in die Köpfe
scobel: Die Pflege-Agenda
Die Zukunft der Pflege und das nötige Umdenken
Der Bundesgesundheitsminister hat 13.000 Pflegekräfte zugesagt - nicht genug. Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt. Eine Gesellschaft am Anschlag muss umdenken.
Modelle gibt es, wie können sie umgesetzt werden? Pflege gehört auf die Agenda der Gesellschaft. Es kann nicht sein, dass Pflegeberufe schlecht bezahlt und schlecht angesehen sind. Respekt und Bewusstsein für die Pflege muss in die Köpfe. Strukturelle Veränderungen sind notwendig.

Live im Studio - Gäste der Sendung

<b<  Dr. Isaac Bermejo</b> ist Psychologe und Psychotherapeut und leitet den Supervisions- und Coachingdienst für Beschäftigte am Universitätsklinikum Freiburg. Für die Hilfsorganisation  Caritas  war er während des Kosovo-Krieges in Flüchtlingslagern in Albanien und Mazedonien im Einsatz. Dort setzte er erstmals ein Konzept zur "Unterstützung für die Helfer" ein. <br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />Universitätsklinikum Freiburg / Britt Schilling
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Isaac Bermejo
<b> Prof. Christel Bienstein</b>  ist Pflegewissenschaftlerin. Seit 2012 ist sie Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe. Zuvor hat sie das erste Pflegestudium Deutschlands aufgebaut, das Department für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke. 2004 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihre Verdienste um die Pflegewissenschaft.<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
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Christel Bienstein
<b> Bernhard Emunds </b> ist Theologe und Ökonom. Er hat seit 2006 den Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie in Sankt Georgen inne und leitet das Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik. Zum Thema "Live-in-Pflegekräfte" veröffentlichte er das Buch "Damit es Oma gutgeht".<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
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Bernhard Emunds



In der Pflege liegt einiges im Argen
Pflege fängt - zumindest was Altenpflege betrifft - längst vor dem Altenheim an. In anderen europäischen Staaten beginnt Alltagshilfe viel früher, mit niedrigen Hemmschwellen und kommunal organisiert. Auch in der Bundesrepublik sind solche Modelle vorhanden - aber was fehlt, damit sie Schule machen? Die Pflegegesetzgebung setzt die Prämisse, häusliche Pflege vor stationärer Pflege zu fördern. Was für die Betroffenen positiv klingt, lässt eine Hinterbühne entstehen: Pflegekräfte aus Osteuropa ziehen in die Familien und arbeiten oft unreguliert rund um die Uhr.

Beiträge aus der Sendung
<b>Die aktuelle Situation in der Pflege</b>
Beitrag
Die aktuelle Situation in der Pflege
<b>Pflege - wir blicken nach Skandinavien</b>
Beitrag
Pflege - wir blicken nach Skandinavien
<b>Kümmern wir uns zu wenig? </b>
Beitrag
Kümmern wir uns zu wenig?
<b>Live-in-Pflegekräfte in Deutschland</b>
Beitrag
Live-in-Pflegekräfte in Deutschland



Belastung für Pflegekräfte wächst stetig
BeitragBeitrag
Pflege-Start-Up
Behandlungen werden per App dokumentiert und übermittelt. Das spart Zeit - für die Pflege.
Die Lebenserwartung steigt, neurosensorische Erkrankungen nehmen zu. Es fehlen Pflegekräfte in den Krankenhäusern, im stationären Bereich der Altenpflege und auch im häuslichen Bereich. Die Belastung für Pflegekräfte wächst stetig - viele Menschen können ihren Beruf wegen der enormen psychischen und physischen Belastung nur in Teilzeit ausüben. Pflegeberufe leiden unter schlechtem Ansehen, vermeintlich schlechten Aufstiegschancen und schlechter Bezahlung. Dort muss ein Umdenken entstehen - Ansätze in der Ausbildung und ihrer Finanzierung, in der Wertschätzung und der Praxis. Stichworte wie andere Stellenschlüssel oder Personaluntergrenzen müssen diskutiert und womöglich gesetzlich festgelegt werden.


Leseecke

Gert Scobels persönliche Empfehlungen
<b>"Damit es Oma gut geht"</b><br />vonBernhard Emunds © westend
Buchtipp
"Damit es Oma gut geht"
vonBernhard Emunds
<b>"Pflegearbeit in Zeiten der Ökonomisierung" und "Sozialinvestive Pflegepolitik in Deutschland."</b><br />von Diana Auth und Konstantin Kehl  © westfälisches-dampfboot,-springer
Buchtipp
"Pflegearbeit in Zeiten der Ökonomisierung" und "Sozialinvestive Pflegepolitik in Deutschland."
von Diana Auth und Konstantin Kehl


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