Augmented Reality kann zum Beispiel in Museen eingesetzt werden, damit der Besucher ein noch intensiveres Erlebnis von Technik haben kann. Viele Forschungs- und Entwicklungsabteilungen arbeiten an solchen Projekten. Unter anderem das Fraunhofer IGD-Institut. Sie haben in Amsterdam, im Allard Pierson-Museum ein Augmented Reality-System für eine historische Präsentation über das Satricum und das Forum Romanum programmiert.
Täglich tauchen neue Augmented Reality-Anwendungen im Internet auf. Ob es etwas mit der Abwrackprämie zu tun hat, wissen wir natürlich nicht, aber zahlreiche Automobilhersteller bieten mittlerweile Software an, um mit AR herumzuspielen. Einen sehr guten Überblick über aktuelle Demonstrationen bieten Augmented Reality-Blogger und Community-Seiten.
Metaio Die Software-Entwickler von Metaio aus München, die zu den führenden Entwicklern von AR-Anwendungen zählen, entwickeln seit rund 10 Jahren Augmented Reality-Anwendungen für alle Bereiche. Die Basis ist hierbei ein selbst entwickeltes Software-System mit Namen Unifeye. Das Software-System besteht aus mehreren, komplexen Komponenten, um AR-Systeme zu programmieren. Da der Aufwand für die Entwicklung einer Augmented-Reality-Applikation enorm ist, Neben vielen industriellen Anwendungen, tritt auch immer mehr der „normale“ Anwender in den Vordergrund. Neuester Trend sind beispielsweise AR-Anwendungen auf dem Smartphone. Seit kurzem gibt es eine iPhone-Applikation, mit der man „virtuell“ sein Wohnzimmer einrichten kann. Man macht beispielsweise ein Photo vom Wohnzimmer, kann man dann virtuell ein Möbelstück einpassen.
Total Immersion Auch in Paris bei Total Immersion wird an der Zukunft von Augmented Reality-Anwendungen gearbeitet. Vor 10 Jahren gegründet, programmiert hier ein internationales Entwicklerteam an neuesten AR-Anwendungen. Auch hier ist die Basis aller Anwendugen ein selbst entwickeltes Software-System mit Namen DFusion. Waren es am Anfang eher Applikationen im militärischen und industriellen Bereich, so ist auch hier ein eindeutiger Trend in Richtung Enduser zu sehen. Als Beispiel gilt hier die neueste Entwicklung einer Software, die in Verbindung mit Sammelbildchen funktioniert. Derzeit leider nur in den USA erhältlich, sind ganz bestimmte Sammelkarten mit einem AR-Muster versehen. Schließt man eine Webcam an, und geht auf die Webseite des Herstellers, kann man dann mit dem berühmten Baseball-Spieler , virtuell, interagieren.
