Aus der ursprünglichen Idee, einfach ein Café zu eröffnen entwickelte sich, so Inhaberin Saskia Peruza, Schritt für Schritt die Idee, Musik von Netlabels im Café zum Download anzubieten. Am 14. Juni 2008 wurde die Idee Wirklichkeit:
An drei Terminals im Breipott kann man sich lizenzfreie Musik anhören, auswählen und herunterladen. Die Dateien liegen im mp 3 Format vor, Speichermedien und Kabel muss man selbst mitbringen. Bei der Musik handelt es sich um Netaudio bzw. Netlabel Musik.
„Als Netlabel werden selbstorganisierte, nicht kommerzielle Do-It-Yourself-Projekte von Musikern und Musikliebhabern bezeichnet, die in aufbereiteter Form in einem Labelkontext ihre oder die von Freunden produzierte Musik über das Internet zur Verfügung stellen. Netlabels dienen dabei sowohl als Vertriebsweg als auch als Marketinginstrument zur Promotion der Künstler.
Netlabels bieten in aller Regel so genannte „freie Musik“ an. Freie Musik steht unter einer freien Lizenz, ist GEMA-frei und kostenlos. Der Vertrieb der Musik ist frei von finanziellen Gewinnabsichten. Die angebotenen Musikdateien werden allgemein auch als Netaudio bezeichnet, wobei der Begriff sehr weit gefasst ist und auch für andere freie Musikdateien im Internet Verwendung findet.“ (aus Wikipedia)
Unbekannte Netlabel-Künstler zu promoten ist eines der Ziele des Breipott. Bilder der Musiker schmücken die Wände des Cafés. Zu jedem gespielten Stück gibt es auf einem Bildschirm im Lokal die Info zum Künstler. Für den Beitrag haben wir das Stück „Frisky“ von „Eliptic“ verwendet.
Die Musikstücke, die hier gespielt werden, stehen unter der Creative Commons Lizenz. Keiner der Musiker im Katalog darf einer Verwertungsgesellschaft wie zum Beispiel der GEMA angehören, das ist Voraussetzung dafür, dass man im Breipott Katalog auftauchen darf.